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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 21 (1893)

Seemann und Köppen: Tropische Wirbelstürme im südlichen Indischen Ocean. 91 
Beidrehen dieserhalb jetzt‘ nicht mehr nöthig. Denn der Drehung des Windes 
nach mußte er sich schon im Westen derselben befinden. 
„Hugo“, 
Kapt. F. C. Meyerheine. 
Dat. 3 g 1 
886 | 5 | 5 
5 | 1- 
ı| Wind 
m 
16./4.| 8b p 
12h p 
7.14. Abba 
8ha 
"aha 
4b p 
8hp 
12h p 
18./4.i 4ha 
Sha 
12ha 
4h p 
3hp 
1 2b pP 
4ha 
aha 
760,5! 26,0 
759,8| 25,9 
759,3/ 25,7 
759,4! 26,2 
157,9) 27,4 
755,51 26,2 
756,2] 26,0 
755,0| 26,0 
752,8 
751,7) 
749,51 
751,8! 
753,€' 
755,8' 
756,6 
760,0) 
YEzZE 
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„George“, 
Kapt. Schwartine. 
‚.Indra‘*®, Kapt. Gieseke. 
8 | ı 
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[an] Ei 
Wind 5 - 
(5°W Variat. [|&, 5 | 
nicht angebr.) | S £ 
Wind 
| 
762,7 26,1 
763,3/ 26,1 
761,2| 26,1 
763,6| 24,7 
762,7/ 27,0 
761,2| 27,2 
761,7| 25,9 
761,5! 26,1 
759,3| 26,1 
760,1| 26,6 
758,6! 27,4 
757,3! 26,8 
758,5| 26,8 
759,7| 26,8 
758,5| 26,3 
760,7| 24,7 
Tr 
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NE 
NNE 
NNE 
NNE 
INE 
N 
N 
756,2: 26, 
754,1: 26,t 
754,8] 26,3 
755,9| 26,8 
754,4] 23,8 
752,4| 22,9 
753,2| 23,6 
753,4| 23,9 
752,9| 23,2 
755,7| 22,8 
756,9| 24,1 
757,2/ 23,8 
759,4| 23,8 
760,4| 23,7 
760,3| 23,4 
IN} 763,1! 23,6 
RS 
ESE 
ESE 
SE € 
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SE 10 
SE 10 
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+ 
* Die Bemerkungen im Journal des „Hugo“, welche zeigen, dafs Kapt. 
Meyerheine die Lage vollkommen richtig übersah, lassen wir hier folgen: 
„16. April. Gegen Mittag kommt eine hohe Nordnordwestdünung auf; 
ich fürchte, wir haben es hier nicht mit einem gewöhnlichen Herumdreher, 
wie man sie häufig hier hat, zu thun, sondern wir befinden uns am Südostrande 
einer Cyklone. Wilde, hohe See. 
Um 5" noch ein Regenschauer. Gegen Sonnenuntergang klarte die Luft 
gänzlich ab, nur einige Cir-s blieben noch. Die See ist auch weniger hoch und 
stürzend. 
Gegen 8 wieder leicht bewölkt. 
Seit 10* machen sich einige hohe Roller aus SW bemerkbar. 
17. April. 4°a völlig klar. Schiff arbeitet schwer. 
8b a. Die See ist höher und ungestümer. Die Luft sieht noch weich und 
schauerfrei aus. 
Ich bin zu der Ueberzeugung gelangt, daß wir uns am Südostrande der 
Uyklone befinden; aus NW und Nord kommen zeitweise ganze Berge angerollt, 
Aus den bisher angestellten Beobachtungen glaube ich das Centrum im WNW 
von mir und ziemlich langsam nach SW fortschreitend; ich denke, es ist das 
Beste, mit dem tiefbeladenen Schiffe mit B. B.-Halsen beizudrehen. 
Gegen 4* wird es schaurig; die See stürzt förmlich gegen das Schiff und 
zwingt dasselbe zu gräfslichem Arbeiten, Mit Sonnenuntergang liegt eine dicke 
Stratusbank in WNW, die sich mit grofser Schnelligkeit nach SW ausbreitet. 
Die übrigen Wolken ziehen recht aus Norden. 
Bis 9* schaurig; seit 10* wieder klarer, Luft jedoch diesig. 
18. April. 4*a Luft drohend,. Wind und See zunehmend; Verschanzung 
an mehreren Stellen eingeschlagen. Das Schiff arbeitet entsetzlich. — 8a. 
Trotzdem dafs die Takelage etwa vor. acht Tagen steif gesetzt wurde, kommt 
dieselbe so.lose, dafs wir sie mit Taljen einschwichten mufsten. Noch will der 
Wind nicht aufraumen. 
Seit 12" heftige Böen mit Regen (10); der Wind holt langsam nörd- 
licher. Berghohe See; sowie der Wind raumer läuft, holt auch die See nörd- 
licher. Schiff arbeitet schrecklich. 
Seit 5"p wird es schnell handiger; auch die See nimmt ab, Mit Sonnen- 
antergang zeigt sich ziegelrothe Abendröthe, grofser Hof um den Mond. Mehrere 
Landvögel an Bord. 
Zwischen 9 und 10* einige Schauer. Ende der Wache wird der Seegang 
wieder. verworrener.
	        
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