Annalen der Hydrographie und Maıritimen Meteorologie, März 1892.
Sind & und d mit verschiedenen Zeichen behaftet, so wird I und II
numerisch addirt.
Sind g’ und d mit gleichen Zeichen behaftet, so wird I und II numerisch
subtrahirt. (Für das obige Beispiel gilt der erstere Fall.)
Das Zeichen von x und y wird nach folgenden Regeln ermittelt, wobei
+ 8 westlichen und — 8 östlichen Stundenwinkel bedeutet:
x ist positiv d. h. wird von o‘ nach rechts aufgetragen
a a 7pz— 4 and +53
+p<+ —@<—
0a. Zi La nd+e od. LDn Lo) und-— 8
(Im obigen Beispiele ist x positiv aufzutragen, weil g negativ, d positiv
positiv ist.)
x ist negativ, d. h. wird von 0’ nach links aufgetragen:
Ei +8 pda —
+0<< —O<LZ—
od. Leu po} und— 8 od. Fu —gjund+8
y ist positiv, d. h. wird von o‘ nach oben aufgetragen:
bei + p>+0d X
+ u. —0 ig.6
— vu. +d
y kann positiv oder
bei +p<+%08
und —0<< —d
x
„>.
and 8
Sind @ und d so wenig von einander
verschieden, dafs über das Zeichen von y
ein Zweifel entstehen kann, so konstruire
man sich eine Hülfszeichnung, trage g und
d auf, zeichne s und konstruire cos s.
Ist coss > cd, so ist y positiv, —
ist aber coss < cd, so ist y negativ. ,
(Im obigen Beispiel ist y positiv aufzutragen, weil @ negativ und d
positiv ist.)
D-—d wird von 0‘ nach oben aufgetragen:
wenn +D => + d und gleichzeitig + > -+d
—D > — 0 md gleichzeitig — > —d
ist, sonst und für alle übrigen Breiten immer nach unten.
D—d wird von 0‘ nach unten aufgetragen:
wen +D<-+d und +2> +28
—D<-—d und —gp<+08
ist, sonst und für alle übrigen Breiten nach oben.
(Im obigen Beispiele ist + D«<-+d, und da @ negativ ist, wird D—d
nach oben aufgetragen.)
dD wird von L nach oben aufgetragen:
wenn + D wächst bei + # > + Dy für alle übrigen Breiten nach
—D , » AS DD} unten.
dD wird von L nach unten aufgetragen:
wenn + D abnimmt bei + #> + A für alle übrigen Breiten nach
—D » »„ —9>-—D oben.
(Im Beispiele ist --D abnehmend und % negativ, daher dD nach oben
aufzutragen.)
Der Mond bewegt sich auf der Projektionsebene von rechts nach links:
bei +D, wenn + #>+4D, bei allen übrigen Breiten von links
nach rechts.
Der Mond bewegt sich von links nach rechts:
bei —D, wenn — > -—D, bei allen übrigen Breiten von rechts
nach links.
(Im Beispiele ist D positiv und negativ, der Mond bewegt sich hier
also von links nach rechts.)