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Mittel, Summe und Extreme für den Monat Januar 1892,
Stat.
Windrichtung, Zahl der Beobachtungen (je 3 am Tage)
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3,1| 3,2| 3,6
1303031
8,1/ 7,4 6,5
35 3,3 3,6,
3,6 3 8,7,
3.58.2833
2,6 2,5/ 2,6.
14,1! 3,6: 3,5
Die Monatsmittel der Temperatur werden für September bis April als Mittel aus
Us (8a. +2 p.-+8p.) und 1% (8a. -} 8p.), für die Monate Mai bis August als Mittel aus
"a (Max. + Min) und 1/2 (8 a. + 8 p.) berechnet, wo 8 a., 2 p., 8 p., Max. und Min, der Reihe nach
das Mittel der Temperatur um 8a., 2 p., 8p., bezw. der täglichen Maximum- und Minimum-
Temperatur bedeuten. Die übrigen Mittel sind als arithmetische Mittel aus den ie drei Termin-
werthen abgeleitet.
Die Temperaturänderungen von Tag zu Tag bedeuten die mittlere Veränderung der
Temperatur für Zeiträume von 24 Stunden ohne Rücksicht auf das Vorzeichen.
Die Tage mit Niederschlag werden gezählt auf Grund der Angaben des Regenmessers,
ohne Rücksicht auf die Natur der Niederschläge.
Von den vieljährigen Mitteln beziehen sich die für Temperatur und Niederschlag zu
Grunde gelegten 15jährigen auf den Zeitraum 1876’90, die 30jährigen des Imftdrucks auf den Zeit-
:aum 1851/80, während die vieljährigen Monatsmittel der Windgeschwindigkeit aus allen bis 1891
sinschl. vorhandenen Anemometer-Registrirungen abgeleitet wurden; hierbei kamen für Hamburg und
Borkum die ersten Jahrgänge Registrirungen nicht in Betracht, da die jetzige Aufstellung der Anemo-
meter von der ursprünglichen zu erheblich abweicht, um vergleichbare Werthe zu geben,
Als Sturmnorm sind untere Grenzwerthe für die stündliche Geschwindigkeit bei stürmischen
Winden zu verstehen, welche in Beiheft II des „Monatsberichtes der Deutschen Seewarte, Jahr-
yang 1890* abgeleitet wurden. Als Tage mit Sturm wurden diejenigen Tage gezählt, an welchen
die mittlere Windgeschwindigkeit im Mittel mindestens einer Stunde die betreffende Sturmnorm
erreichte oder übertraf.
Wo Störungen im Gange der Anemometer vorkamen, ohne dafs die durchschnittliche stünd-
liche Geschwindigkeit für diese Zeit ermittelt werden konnte, sind die Monatsmittel der Wind-
geschwindigkeiten kursiv gedruckt; die Daten der Tage mit derartigen Störungen, an welchen
stürmische Winde vermuthlich auftraten, sind, mit Fragezeichen versehen, hinzugefügt.
Durch kursive Ziffern sind allgemein alle Werthe gekennzeichnet, bei deren Ableitung
interpolirte oder ergänzte Zahlen mitbenutzt werden mufsten.
In Rügenwaldermünde fielen in Folge des Todes des vieljährigen Stationsvorstehers,
Herrn Seelootsen Brandhoff, die Beobachtungen vom 16. bis 18. Januar aus, wurden jedoch
argänzt mittels derjenigen von Swinemünde und Neufahrwasser unter Anlehnung an die Wetterkarten,
Gedruckt und
Königliche
in Vertrieb bei E. S. Mittler & Sohn
Yofbuchhandlung und Hofbuchdruckerei
Berlin, Kochstrafse 68-—70,