accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 20 (1892)

Mohn: Studien über Nebelsignale. 
95 
„. * ‚Setzen wir die Hörweite für 2m Höhe X,‘ = 8, so finden wir k = 
0,00000020775, k; — k = 0,00000027185. . 
Der Wind war WzN == W 11,25° N und also p = 78,75°. Hieraus 
finden wir A4w = 0,000925 oder 0,093 m p. S. per 100 m. . . 
Setzen wir die Hörweite unendlich grofs, k = o, wird 1004w = 0,16 m p. 8. 
Für 100d4idt=-+0,1° 100d4de=-L0,1mm. 100d 4w=+0,1mp.5. 
p=178,75°, X =8 AX,= + 17,67 E239 + 5,66 
1890. 14. Oktober. Unterwegs von Sandösund nach Lille Färder, Kurs SO, 
wurde erst das Signal gehört um 11* 13" a. m., unter langsamer Fahrt, Abstand 
0,54’, Schallstärke 2,5, südliche: Sirene, Wind SWzS, Stärke 6 Beaufort. Um 
11 Uhr wurde beobachtet: 
Höhe Trockenes Th. Feuchtes Th. Dampfädruck 
45 m 8,7° 8,0° 7,6 mm 
13m - 102° 9,0° 7,8 mm 
2m ; 9,6° 9,2° 84mm ' 
Unterschied 322m 15° 0,2 mm “ 
43 m 0,9° 3,8 mm 
_ Im Mittel At = 0,0389 de — 0,012425 
woraus k, == 0,000032664 . 
und für p= 90°, X‘, = 0,50‘, X', = 0,64, X', = 0,67 - . 
Aus späteren Beobachtungen um 2 Uhr wurde gefunden 1004w = 1,223. 
Mit diesem Werthe und p == 78,75° finden wir i 
kı — k = 0,000003593, k == 0,000029071 und 
X’, = 0,5346', X‘, = 0,676‘, X‘; = 0,708‘ _- 
Als das erste Signal gehört wurde, war der Abstand 0,54‘; hieraus findet 
sich z = 0,0029 m, folglich das Ohr über dem Schallschatten, und zwar etwa 2 
bis 3m darüber. 
Für 100d 4t=-+0,1° 100d4de=-+0,1mm 100d4w=—+ 0/1mp.5. 
p=178,76°, X',=0,68‘, 4X‘, = F 0011’ ‘ + 0,001 © 0,0088 00 
Das nächst vorhergehende Signal fällt um 2. Minuten früher. Es kam 
auch von der südlichen Sirene, wurde aber nicht gehört. Wird die Fahrt des 
Schiffes zu 5,5 Knoten gesetzt, so. wird die in 2 Minuten ausgelaufene Distanz 
0,183‘ und der Abstand vom Leuchtthurm 0,54‘ + 0,183 oder 0,723’ bei diesem 
Signal. In diesem Abstande wird die Höhe des Schallschattens über dem Meere 
z=— 3,54 m; folglich war das Ohr der Beobachter im Schallschatten. Es wird 
auf diese Weise ganz erklärlich, dafs wir keine Signale hörten, ehe der Abstand 
vom Signalgeber auf 0,54 Sm herabgegangen war. 
1890. 14. Oktober, 20” p.m.. In ONO von Färder-Leuchtthurm,  Ab- 
stand 2,74‘, p= 20°, war der Schall der Signale verschwunden. Es war die 
südliche Sirene, welche Signale gab.‘ Nach der unten gegebenen Reihe der 
Schallstärken in verschiedenen Abständen in dieser Richtung wird die Hörweite 
der östlichen Sirene, wenn das Schiff still lag, zu 3,09% berechnet.. Die Ge- 
schwindigkeit des Windes an Bord war 9m in der Sekunde. Die Beobach- 
tungen gaben: 
Höhe Trockenes Th. Feuchtes Th. Dampfdruck 
45 m 11,7° 10,1° 8,3 mm 
13m 12,2° 10,6° — 36mm . 
2m „127° 10,8° “3,5 mm ; 
Unterschied 32 m 0,5° 0,3 mm 
43m 1,0° 0,2 mm 
Im Mittel At = 0,01942 de = 0,007012 
woraus k, = 0,0000187 
und für p = 90°, X‘, = 0,667‘. 
Mit X', = 3,09 und p= 20° finden wir k = 0,0000013924, 
k, —k=0,000017308 und 1004w = 1,223 m p. S. Es ist dieser Werth, welcher 
oben benutzt worden ist. 
Für 100d4t=-E0,1° 100d 4e=4-0,1mm 100 d4w=-E0,1mp.5. 
nn = 20°, X, =3,09, X‘ = *F 1.018‘ + 0,138‘ A 1,570 
ya
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.