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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1892.
und daraus (Formel 2) kı = 0,0000015239 + 0,0000043505 == 0,0000058744
und dwars auf dem Wind, p = 90°, k = kı nach (4) die Hörweiten
X, = 1,19; X = 1,51‘; X3 = 1,58
also verhältnifsmäfsig kleine Hörweiten.
Da die Geschwindigkeit des Windes nur an Bord gemessen ist und nicht
in der Höhe, kann Aw nicht aus Beobachtungen bestimmt werden, und die
Formeln können allein für den Fall, dafs p=— 90°, geprüft werden, das heilst,
wenn die Verbindungslinie des Beobachtungspunktes und der Schallquelle senk-
recht zur Windrichtung steht. Dies gilt für alle Versuche auf dieser Expedition,
Indessen läfst sich ein Werth von 4w finden, wenn man die Hörweite
kennt. Aus (5) berechnen wir k, und dann aus (3) /w. Eine solche Berechnung
wird zeigen, ob wir zu wahrscheinlichen Werthen für die Aenderung der Windes-
geschwindigkeit mit der Höhe kommen,
Um die Hörweite zu finden, vergleiche ich die in gewissen Abständen
von der Schallquelle geschätzten Schallstärken und berechne den Abstand, in
welchem die Stärke gleich Null wird. Die nähere Erörterung dieser Verhältnisse
wird später folgen. Für unseren Fall finde ich, dafs die Hörweite für die
östliche Sirene sich aus den Beobachtungen gleich 3,33‘ findet. Die südliche
Sirene konnte nicht so weit gehört werden. Mit X% — 3,33' und p = 45°, da
der Wind SW war und wir uns nördlich vom Leuchtthurme befanden, erhalten
wir k = 0,0000011991, kı — k = 0,0000046753 und 4/w — 0,44 m p. 8. per
100 Meter Höhenänderung. Nach (8) erhalten wir ferner:
Für 100d4t==-+0,1° 100d4e=-+0,1mm. 100d4w=+4-0,1mp.8.
p=45°, X2==3,33' .dXh2= FF 1,27 F 0,17 + 1,48‘
p=90° Xe=151'.dXr2= F012 + 0,02‘ 0,00’
1890. 11. Oktober. Die Warte auf Store Färder. 3* 48” bis 4* 0” p. m.
Um 4 Uhr wurde beobachtet
Höhe Trockenes Th. Feuchtes Th. Dampfdruck
45 m 15,0° 9,1° 5,1 mm
13m 15,0° 10,1° 6,3 mm
2m 15,2° 11,2° 7,5 mm
Diff. 32m 0,0° 1,2 mm
43m 0,2° 2,4 mm
Im Mittel At= 0,002325 48 = 0,04185
woraus kı = 0,0000073363
und dwars auf dem Wind X, — 1,06’
Mit dem oben gefundenen Werth von 4w = 0,0044 finden wir
mit p = 45°, k; — k = 0,0000046753, k = 0,0000026610 und
X, = 1,77, X, = 2,24‘, X’, = 2,34 und X’49 = 4,08‘.
Der Observationspunkt liegt 2,29’ von Lille Färder und 49 Meter über
dem Meere. In diesem Abstande, 2,29 — 1,77‘ = 0,52‘, vom Anfang des Schall-
schattens am Meere, ist nach (6) die Höhe des Schattens über dem Meere
zZ == 2,47 Meter. Der Observationspunkt liegt also 49 — 2,5 — 46,5 Meter über
dem Schallschatten. Die Signale wurden gut gehört, wenn das Ohr gegen das
Sausen des Windes im Grase geschützt war.
Für 100d #t=-+4-0,1° 100d4e=-L0,1mm. 100d 4w=-+0,1mp.8.
p= 45° X0 = 177 dX% = F 0,30 F 0,04 + 0,35’
1890. 13. Oktober. 4" 0” p. m. Abstand 7,65‘ südlich von Lille Färder.
Oestliche Sirene. Stärke des Schalles 0,3. Es wurde beobachtet:
Höhe Trockenes Th. Feuchtes Th. Dampfdruck
45 m 13,0° 11,8, 9,6 mm
13m 12,4° 11,8° 10,0 mm
2m 12,8° *%)
Unterschied 32m — 0,6° 0.4 mm
43m — 0,2°
Im Mittel 4d4dt= — 0,01170 de = 0,0125
woraus k, = 0,0000004796
und für p= 90° X. = 4.16, X’, = 527, X; = 551.
5 Es war Salzwasser an das feuchte Thermometer au Bord gekommen.