accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 20 (1892)

39 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1892. 
1 — == = 14 + +4 ee — 1. Aw cos P- 
und 4 
Setzen wir die Werthe von & und ß ein, so erhalten wir 
k = 0,0009175 At + 0,0001243 4e — 0,001506 A w cos p 
k= 960611 4t + [6,09447] 46 — [7,17782] Aw cos p, 
wo die eingeklammerten Zahlen Briggische Logarithmen sind. 
Die Vorzeichen sind so gewählt, dafs sie den normalen Verhältnissen 
entsprechen: At positiv, wenn die Temperatur mit der Höhe abnimmt, Ae positiv, 
wenn der Dampfdruck mit der Höhe abnimmt und Aw positiv, wenn die Wind- 
geschwindigkeit mit der Höhe zunimmt. 
Führt man die Konstante k in die Formel ein, so erhält man 
X, = V T + bh? 
X =X% ++ 2b — m 
Ad Real 
2k sin i 7 2k sin % 
Da k eine kleine Größe ist, deren gröfster Werth nur 0,00002907 in 
anseren Beispielen erreicht, kann man setzen 
fear = Rare Var. 
Bei Färder wird das letzte Glied, obschon h 28,5 Meter ist, nur höchstens 
0,44 Meter, eine Größe, die ohne jede praktische Bedeutung ist, 
Ich setze also die Hörweite an der Meeresoberfläche 
z=V* 
was bedeutet, daß der Strahlenkreis mit einer Parabel vertauscht wird. Die 
Hörweite an der Oberfläche des Meeres, die geringste Hörweite in einem 
bestimmten Azimute, ist also proportional der Quadratwurzel aus der Höhe der 
Schallquelle. Je höher diese steht, um so weiter reicht der Schall, aber es ist 
die vierfache Höhe nöthig, um die Hörweite auf das Doppelte auszudehnen. 
Ebenso erhält man 
X=X% + YA Habe = X, + Er) = X + VE (1 + Eh} kz) 
X. =X + V x +Vkz(h—}7) oder, da das letzte Glied sehr klein ist, 
x +V7= nr ye= Verve at | 
X = X + E- n + KU VE auch eine parabolische Formel. 
Aus dieser Formel ergeben sich die folgenden, von denen wir später 
Gebrauch machen 
z= k (X: — X) 
= (412) 
== X 
Wir ersehen ferner, dafs wenn k negativ ist X, imaginär wird, das heist, 
es giebt keinen Schallschatten, wenn die Geschwindigkeit des Schalles mit der 
Höhe wächst. 
Da bei den Versuchen die Windgeschwindigkeit nicht in mehreren Höhen 
yemessen werden konnte, kommen die folgenden Formeln zur Anwendung: 
kı = 00009175 4t + 0,0001243 4e
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.