Ueber eine neue Methode zur Bestimmung des Polabstandes eines Magnets.
68 se] nun:
MecC = &1 Mel — 04
mON = ßı mÜN‘ = ß
Men = &ı resp. = ©
AcB=£
AC = hı AU = h4
cC = 3ı CO‘ = 84
Va: + f?= eı Ja: + f?1=— ea
ecA= k
Die Winkel werden von N über O und S von 0° bis 360° gezählt, und es muß
beachtet werden, dals «1, @4, ßı, fs, © und ©4 von dem jedesmaligen mag-
netischen Meridian aus zu rechnen sind.
Ferner sei K die Kraft, durch welche die beständige Abweichung ©) der
Nadel bewirkt wird, möge sie nun aus der Torsion des Fadens oder aus der Ab-
lenkung durch einen anderen Magnet entspringen, dann ist:
K — mX sin &%,
wenn m den Magnetismus der Nadel bezeichnet.
Da nach der Art der Beobachtung eine Ablenkung der Nadel aus ihrer
ursprünglichen Stellung nicht stattfindet, so ist = 0 zu setzen, und die Formel
für die erste Lage (Magnet östlich) lautet unter Beschränkung auf die mit
ee und Nr multiplicirten Glieder:
T sin 01 = = IE Ss cos («1 — pı) sin «1 — sin fı
br ar 6 sin ji (1 —5 A cos («1 — #)‘)
> w cos (1 — 3ı) sin «1 (1 _— 5 * cos (&1 — #))}
+ N 6 sin. 1 (1 —5 u cos a3 ) — X N sin «1 (cos («1 —81)
+ 2 cos &ı cos fı — 7 = cos (e1 — jı) cos «)}]
A.
K
mM
Für die zweite Lage (Magnet westlich) haben wir nur die Gröfsen mit dem
Index 4 einzusetzen.
Links können wir, da d©1j jedenfalls klein sein wird, ohne Fehler setzen:
N sin 601 = N sin @ + cos 89 dO1
X K,. 49: 443 X EG
and da 37 Sin Oo = 7 ist, SO bleibt links nur das Glied 1 COS ©od®O übrig
und analog für die zweite Lage das Glied x cos 89 dw.
Nehmen wir, was immer mindestens sehr nahe der Fall sein muls, an,
dafs die Linie cB den Winkel C‘cC und zugleich die Linie CC‘ halbire, und
setzen wir (‘cB = BeC = a, BC = BC‘ =h und AB = dh, so wird:
au=«a-+ 81 Bı = 90° + 01 — € hı= h + dh
N4 = 360° — « + O4 Ba= 210 + O1 — € h=h— dh
—8ı=2710° La E e4g— U= 90 — a + &
Aus der Figur ersieht man leicht, dafs:
& . } dt} k
co8 («1 — ßı) = sin (« + &} = Sn, cos (« + £) = a
208 («4 — ßa) = sin (« — £) = h— dh) cos (dd — 8) = X
at.