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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 19 (1891)

50 Veber eine neue Methode zur Bestimmung des Polabstandes eines Magnets. 
Temperatur eintreten könnten, würde konstatiren können. Zu diesem Zwecke 
hatte Verfasser schon vor mehreren Jahren die hier auseinandergesetzte Methode 
ins Auge gefafst aber wieder fallen lassen, weil sie, wenigstens in der damals 
geplanten Anwendung, nicht genügende Gewähr für eine sichere Bestimmung zu 
oieten schien. Dies war jedoch, wie sich im Laufe dieser Untersuchung zeigen 
wird, ein Irrthum, die Methode bietet im Gegentheil die Möglichkeit einer grofsen 
Schärfe in der Bestimmung des Nr oder d, 
Fig. 1, 
Die neue Methode beruht auf der von Lamont 
im „Handbuch des Erdmagnetismus“ $ 26c behan- 
delten Ablenkungsart, Dort wird die Aufgabe be- 
handelt, die Ablenkung einer Nadel zu finden, welche 
durch einen Magnet bewirkt wird, welcher senkrecht 
auf der Richtung der abgelenkten Nadel steht und 
dessen verlängerte Axe die Nadel oder deren Ver- 
längerung in einer gewissen Entfernung von ihrer 
Mitte trifft. In nebenstehender Figur (1) sei mm der 
magnetische Meridian, NS der Ablenkungsmagnet, ns 
die abgelenkte Nadel, und es sei NS senkrecht auf ns, 
oder CDe = 90°, ferner sei men = g, CD = h, cD=k 
und Cc = Vk‘+h? = e, dann ist: 
(2) 08 E sin F = 5 1 
ı M3 /3 h? , 35 M 
+ m (27 Data) 
1 Ma 105 h2 k2 
+ (645 at) 
1 M5/ 15 , 315h? 945 h* | 693 h6 
+ M (78 ta a 8 ht 8 6) 
1 M3Ma‘ (45 ‚105 h® 315ht 945 h?k? 3465 hik? 
+ MM Ca Da a TS) 
1 Ms‘ (45 , 105 k? 315k* 945 h?k? 3465 h? kt 
bar + BR U S AU EU at FF) 
a 
Fo .04 
In dieser Formel sind einige Fehler, welche sich in Lamont’s Ausdruck ein- 
yeschlichen haben, berichtigt. 
Das Verfahren, diesen Ausdruck zur Bestimmung von N oder des Pol- 
abstandes d eines Magnets zu benutzen, läfst sich kurz folgendermafsen be- 
schreiben: Man legt den zu untersuchenden Magnet nördlich oder südlich von 
der Nadel senkrecht zum magnetischen Meridian in einem genau mefsbaren Ab- 
stande k von der Mitte der Nadel hin und verschiebt ihn seitwärts (nach Osten 
oder Westen, so dafs der freundliche Pol der Nadel zugewendet ist) so lange 
bis die Nadel im Meridian liegt, in welchem Falle die Bedingung der obigen 
Aufgabe, dafs der Magnet senkrecht auf der Nadel oder ihrer Verlängerung, 
sein solle, erfüllt ist, worauf man den Abstand h der Mitte des Magnets vom 
magnetischen Meridian genau milst. Da in diesem Falle #g = 0 ist, so wird, 
wenn wir in (2) > zz} — einsetzen: 
3 „ h? 35 h‘\ M} 2__ 942 A 105 h? , 105 h4\ Mg‘ 
© (5-1 at di) ar = a (6 — 5 ar a a) Me 
1 Ms (15 A Ad 
8 M (Ss 8 e? 8 ei 8 6) 
1 Ma Ms’ ( 45 ‚ 1785 h2 sanh* 3465 h6 
+ aM ar (m a tan ea 60 A 5) 
1 My 525 h? 5355 h?! 3465 h6 
a (a at ae)
	        
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