Mittel, Summen und Extreme für den Monat Dezember‘) 1890 aus den
Jeutsche Seewarte.
meteorologischen Aufzeichnungen der Normal-Beobachtungsstationen an der Deutschen Küste, Dezember 1890.
Niederschlag
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—5,0| —4,11| —4,7| —2,7| —6,6 | —4/
4,0) —2,8| —4,2| —1L0| —55| —3,5
—31| —2,41 -—3,21 —1LO0| —4,4 1 —'
—4,2| —3,2| —41| —1,5| —5E | _—
—2,9| —2,2| —2,8| —0,9 | —4* 1 —
—4,8| —3,01 —43° -1L8 E01 —
| Mittel | Absolute monatliche Extreme
Dat, | Max !' Dot ' Min
—194
27. —15,5
31. —15,9
2%, —137.0
30. —15,1
20, —12,0
30, —14,3
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Neufahrwasser. . .
Swinemünde . . .
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67,0130.31
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7788| 3.
7773| 8.1.
Ss
754,5 |
758,7 |
752,9
752,6
751,8
752,1
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Windgeschwindigkeit
in Metern per Sekunde
Daten der Tage
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Stationen
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Rorkum . . . + . . . Borkum (N
Die monatlichen Extreme sind für das Barometer den regelmäfsigen Beobachtungen zu den 3 Terminen am Tage entnommen und stellen daher nicht die absoluten Extreme dar. Diese waren nach den Aufzeichnungen der Barographen in Memel 786,1 mm, 9h a.m. am 28, und
755,4 mm, 5% p.m. am 4., in Neufahrwasser 784,1 mm, 11% a.m. am 28, und 754,1 mm, 6h a. m. am 4., in Swinemünde 780,6 mm, 10a. m. am 29. und 753,6 mm, 3h, 4b, 7h u, 9b p.m. am 3., in Wustrow 779,1mm, 11% p. m. am 30. und 1l—2ha,m, am 31. und 752,9 mm, 8% p. m. am 3., in
Kiel 777,5 mm, 10h p.m am 30. und 752,6 mm, 2b u. 4—6h p.m. am 3. und 2b—4h p, m. am 19., in Hamburg 776,7 mm, 11%a. m, am 31. und 751,8 mm, 3h—4h p. m. am 3., in Keitum 777,0 mm, 9h—11h a, m. am 30. und 9h—10h a, m, am 31. und 752,0mm, 3 u. 5h—6h p. m. am 19.
Die mittlere Temperatur wird nach der Formel n — k (n — Min) berechnet, wo n das arithmetische Mittel aus den Monatsmitteln der Temperatur für 8% a, m., 2b p,m. und 8b p.m., Min das Monatsmittel' der Minimum-Temmperaturen und k eine Konstante ist. welche für Dezember
zleich 0,070 berechnet wurde. Für die übrigen meteorologischen Elemente sind dagegen die Mittelwerthe als blofse arithmetische Mittel aus den 3 Beobachtungs-Terminen berechnet.
In der Zusammenstellung für die Dekaden sind als Tage mit Niederschlag alle gezählt, an welchen Regen, Schnee, Hagel oder Graupeln fielen, ohne Rücksicht auf die Quantität; Tage mit blofser Thaubildung sind ausgeschlossen, auch wenn die Thaumenge eine mefsbare Gröfse
ayreichte, Als Tage mit starkem Wind sind alle gezählt, an welchen die Geschwindigkeit des Windes wenigstens im Mittel einer Stunde 10m per Sekunde erreichte oder überstieg. Der letzte Theil desselben Horizontal-Abschnitts enthält das Procentverhältnifs der Windrichtungen in den
irei Dekaden, jedoch für die Stationen an der Ostsee und an der Nordsee in je eine Zahlenreihe zusammengezogen. Hier, wie in der darunter stehenden ebensolchen Tabelle für den ganzen Monat und die einzelnen Stationen ist, um die Lage der Luvseite anzudeuten, von je zwei entgegen-
zesetzten Winden überall der häufigere durch fetten Druck hervorgehoben. Der letzte Horizontal-Abschnitt giebt für jedes bürgerliche Datum die mittlere Windgeschwindigkeit ohne Rücksicht auf die Windrichtung an, wie dieselbe sich aus den Aufzeichnungen der Registrir-Anemometer
;rgiebt, bei der Robinson’schen Annahme, dafs der Weg der Schalenmitten !/3 des Windweges betrage. (Die Anemometer sind ganz übereinstimmend in derselben Werkstätte konstruirt und möglichst frei aufgestellt.) Das Mittel dieser Werthe oder die mittlere Windgeschwindigkeit des
zanzen Monats findet man in der vorletzten Spalte des nächst oberen Horizontal-Abschnitts; daneben ist das Datum der Tage angeführt, an welchen die Windgeschwindigkeit im Mittel mindestens einer Stunde 15m per Sekunde erreichte oder überstieg,
) Von Borkum ist, durch Eisverhältnisse bedingt, seit November keine Post eingegangen.
{m Mittel von Hamburg, Keitum und Wilhelmshaven.
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Wilhhelmshaner