Vergleichung der Chronometer nach ihrer Kompensationsart,
Tabelle II.
Zügelkompensation, gewöhnliche Hemmung.
Lfde.
No. |
L
2
3
4
5
5
7
3
3
10
il
12
Fabrikant No,
M. No.|
Ehrlich
389
450
394
433
408
429
460
506
513
499
506
169
134
194
215
217
209
220
>24
257
a
”
Petersen
cs
Summe ‚,
Mittelwerthe
1,08
0,50
1.15
0,56
67
1,20
A)
a8
ao
u
«+
0,92
a]
0,411
9,312
1,561
0,367
0,430
0,601
0,227
*,01C
D,41C
0,30€
Art
0.660
EHE:
0,564.
n
A4L2B+CC!
D |
DD"
2 D + D'
0,0016 1,900 0,63 1,09 2,35
0,0013 1.125 0,54 0,ö4 | 1,62
2,0210 4,293 1,81 3,52 | 7,14
1,0050 1,290 0,45 0,54 ' 1,44
10039 1,530 052 061 1,65
10020 2,400 0,63 0,78 2,04
10003 0,636 0,24 0,30 0,78
10200 2,850 090 1,21 3,01
10500 1,680 0,79 1,24 2,82
10053 1,400 0,37 0,79 1,53
10015 2,109 052 0,91 1,95
0,0051 3,500 0,60 ' 1,54 2,74
0,1170 | 24,713 | 3,00 | 13,07 29,07
0,0097 2,059 0,67 ] 1.09 | 2,42
stärkere Verschiebungen hervorgetreten. sind. Bei diesen Betrachtungen muß
auffallen, einmal, dafs die Chronometer mit Zügelkompensation bis auf einen einzigen
aus der Werkstatt desselben Uhrmachers, Ehrlich, stammen und der einzige
anderen Ursprungs (Petersen), ohne zwar absolut schlecht zu sein, der schlech-
teste dieser Kompensation ist. Da aber andererseits. 2 Ehrlichsche Chrono-
meter anderer Kompensation — Hülfskompensation. für Kälte — erst die achte
Stelle einnehmen, so kann die Vorzüglichkeit der Zügelkompensation doch nicht
in Frage gestellt werden. Was die gewöhnliche Kompensation betrifft, so ist
die mangelhafte Leistung derselben zu auffallend, um durch das meist hohe Alter
dieser Chronometer allein erklärt werden zu können. Die Bezeichnung dieser
Kompensation als einer durchaus unvollkommenen muß vielmehr auch trotz der
günstigen Beziehung der gewöhnlichen Kompensation zur angenommenen Tem-
peraturkorrektionsformel festgehalten werden.
Vierteljahrs-Wetter-Rundschau . der Deutschen Seewarte
an der Hand der täglichen synoptischen Wetterkarten für den
Nordatlantischen Ocean.
Frühling 1887.
(Schlufs.)
3. Reisen von Nord nach Süd.
— Von während des Frühlings 1887 zur Linie ausgeführten Reisen wurden
der Seewarte 21 zurückgeliefert. Eine derselben wurde von Boston aus ange-
treten, während die übrigen von Nordeuropa ihren Ausgang nahmen. Die mitt-
lere Dauer der letzteren betrug 29 Tage, während die von Nordamerika aus be-
gonnene in 26 Tagen vollendet wurde. Die schnellste Reise wurde vom „Adolph“
gemacht, der zur Linie in 21 Tagen segelte, dagegen benöthigte „Marie“ für die-
selbe Strecke mit 36 Tagen die längste Zeit.
Die von diesen Schiffen in der Liste zuerst angeführten, der „Professor“
und die „Astrea“, legten beide den Weg zum Aequator in’26 Tagen zurück, ob-