accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 19 (1891)

164 
Ueber die Uebereinstimmung des nördlichen Deutschlands im Witterungscharakter, 
Tabelle VI 
Januar . 
Februar 
März . 
April. . 
Mai . . 
Juni . 
Juli . 
August . 
September 
Oktober . 
November 
Dezember 
Jahr . 
N 
0,768 
0,792 
0,763 
0,733 
0,758 
0,751 
0,790 
0,805 
0,777 
0,805 
0,789 
0,799 
0,777 
A. Nordwest- 
Deutschland 
B 
+ 
x 
0,806 
0,793 
0,811 
0,838 
0,835 
2,825 
0,786 
0,795 
0,830 
772 
0,784 
0,750 
0,79% 
0,801 
0,799 
0,805 
0,806 
0,805 
0,796 
0,807 
0,806 
0,804 
0,791 
0,789 
0,802 
0,800 
B. Binnenland 
& 
FF 
zz 
0,736 
0,753 
0,758 
0,712 
0,737 
0,711 
0,746 
0,763 
3,734 
0,755 
9,732 
0,769 
0,811 
0,793 
0,795 
0,819 
0,795 
0,796 
0,759 
0,789 
0,818 
0,788 
0,784 
0,779 
0,786 
0,779 
0,785 
0,791 
0,777 
0,768 
0,750 
0,781 
0,786 
0,786 
0,766 
0,787 
0,742 
0,794 
0,779 
C. Ostseeküste 
44 
fr 
0,723 
0,734 
0,731 
0,708 
0,737 
0,732 
0,759 
0,759 
0,743 
0,777 
0,771 
0,724 
0,802 
0,820 
0,808 
0,827 
0,811 
0,820 
0,790 
0,798 
0,795 
0,774 
0,776 
0,743 
0,779 
0,781 
0,783 
0,791 
0,789 
0,787 
0,779 
0,788 
0,785 | 
0,785 || 
0,778 
0,750 | 
0,741 
0,797 
0,781 
Verglichen mit dem Werthe des für das Gesammtgebiet oben gefundenen 
Uebereinstimmungs-Quotienten erscheint das Ergebnifs dieser Berechnung besonders 
für die erste Gruppe als ein recht günstiges. Von den Stationen des nord- 
westlichen Deutschlands (Provinz Hannover und Westfalen) stimmen hier- 
nach im Mittel 80 % im Witterungscharakter überein. 
Die beiden anderen Gruppen zeigen annähernd gleich große mittlere 
Uebereinstimmung (78 %). 
Dafs die erste Gruppe in Bezug auf Häufigkeit des Niederschlages und in 
Bezug auf die Uebereinstimmung ihrer Stationen an den Tagen mit Niederschlag 
einen wesentlich anderen Charakter aufweist als die beiden anderen Gruppen, 
läfst sich schon aus den Mittelwerthen der Quotienten x und ß erkennen; um 
jedoch ein genaueres Bild des gegenseitigen Verhaltens der drei Gruppen, ıhrer 
Uebereinstimmungen und Abweichungen von einander zu gewinnen, wurde folgendes 
Verfahren eingeschlagen. Es wurden für jeden einzelnen Monat der zehn Jahre 
1876 bis 1885 die Tage gezählt, an denen alle drei Gruppen (und zwar jede 
Gruppe in der Mehrheit ihrer Stationen) Niederschlag bezw. trockenes Wetter 
aufwiesen. Ebenso wurden die Tage gezählt, an denen Gruppe A und B (in 
der Mehrheit ihrer Stationen) gleichzeitig Niederschlag hatten, während Gruppe C 
vorwiegend trockenes Wetter zeigte u.s. w. Aus der Vereinigung der Ergebnisse 
für die einzelnen Monate ergab sich dann unmittelbar, an wie viel Tagen in jedem 
Jahre alle Stationsgruppen bezw. je zwei Gruppen durch Niederschlag oder 
trockenes Weiter übereinstimmen und welche Gruppen durch häufige Ueberein- 
stimmung sich am nächsten stehen. Als Beispiel der so gewonnenen Jahres- 
tabellen möge jene für das Jahr 1884 dienen. 
Hiernach wurden im Jahre 1884 im Ganzen 112 Tage gezählt, an denen 
alle drei Gruppen, jede in der Mehrheit ihrer Stationen, Niederschlag aufwiesen, 
ferner 20 Tage, an denen es in Nordwest-Deutschland und im Binnenlande 
regnete, während an der Ostseeküste vorwiegend trockenes Wetter herrschte u. s. w. 
Dieser einzelnen Jahrestabelle nach zu urtheilen, scheint neben der bereits hervor- 
gehobenen Verwandtschaft zwischen den beiden letzten Gruppen ein Zusammen- 
hang zwischen der ersten und zweiten Gruppe zu bestehen. Aufserdem fällt für 
das Jahr 1884 die Zahl der Tage auf, an denen im Binnenlande und an der 
Ostseeküste trockenes Wetter herrscht, während die Stationen der ersten Gruppe 
vorwiegend Niederschlag hatten. 
Wir vereinigen nunmehr alle zehn Jahrestabellen zu einer einzigen, aus 
welcher zu ersehen ist, an wie viel Tagen im Mittel in den einzelnen Monaten, 
im ganzen Jahre und in den Jahreszeiten die Stationsgruppen sämmtlich oder je 
zu zweien unter einander übereinstimmten.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.