Deutsche Seewarte.
Mittel, Summen und Extreme für den Monat Juli 1891 aus den meteorologischen Aufzeichnungen der Normal-Beobachtungsstationen an der Deutschen Küste.
Luftdruck \ Tempyeratr Relative Feuchtigkeit Bewölkung ] Niederschlag
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Juli 1891.
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Die monatlichen Extreme sind für das Barometer den regelmäfsigen Beobachtungen zu den 3 Terminen am Tage entnommen und stellen daher nicht die absoluten Extreme dar, Diese waren nach den berechneten stündlichen Aufzeichnungen der Barographen in Memel 767,1 mm,
11® a, m.—1% p. m. am 19, und 750,5 mm, 4h—6ha, m. am 11., in Neufahrwasser 766,3 mm, 11ba.m, am 13. und 750,5 mm, 10h—11b a, m, am 28., in Swinemünde 766,9 mm, 9% p.m. am 13. und 748,6 mm, 3h—5h ga, m, am 28., in Wustrow 767,7 mm, 9% p. m. am 13. und 746,3 mm, 3h—4% a, m.
am 28., in Kiel 768,6 mm, 11%p.m. am 13. und 745,3 mm, 1%a,m. am 28., in Hamburg 767,6 mm, 103—11%p.m, am 13. und 747,4 mm, 12%p.m. am 27., in Keitum 768,6 mm, 9h—12h p, m. am 13. und 747,6 mm, 0h—1ha.m. am 28,, in Borkum 768,6 mm, 8h— 115 p. m. am 13. u. 1ha.m.
ım 14. und 749,3 mm, 8% p. m. am 27. -— Die mittlere Temperatur wird nach der Formel n — k (n — Min) berechnet, wo n das arithmetische Mittel aus den Monatsmitteln der Temperatur für 8% a.m., 2% p,m. und 8% p.m., Min das Monatsmittel der Minimum. Temperaturen und k eine
Konstante ist, welche für Juli gleich 0,202 berechnet wurde. Für die übrigen meteorologischen Elemente sind dagegen die Mittelwerthe als blofse arithmetische Mittel aus den 3 Beobachtungs-Terminen berechnet.
In der Zusammenstellung für die Dekaden sind als Tage mit Niederschlag alle gezählt, an welchen Regen, Schnee, Hagel oder Graupeln fielen, ohne Rücksicht auf die Quantität; Tage mit blofser Thaubildung sind ausgeschlossen, auch wenn die Thaumenge eine mef(sbare Gröfse
erreichte. Als Tage mit starkem Wind sind alle gezählt, an welchen die Geschwindigkeit des Windes wenigstens im Mittel einer Stunde 10m per Sekunde erreichte oder überstieg. Der letzte Theil desselben Horizontal-Abschnittes enthält das Procentverhältnifa der Windrichtungen in den
irei Dekaden, jedoch für die Stationen an der Ostsee und an der Nordsee in je eine Zahlenreihe zusammengezogen. Hier, wie in der darunter stehenden ebensolchen Tabelle für den ganzen Monat und die einzelnen Stationen ist, um die Lage der Luvseite anzudeuten, von je zwei entgegen-
gesetzten Winden überall der häufigere durch fetten Druck hervorgehoben. Der letzte Horizontal-Abschnitt giebt für jedes bürgerliche Datum die mittlere Windgeschwindigkeit ohne Rücksicht auf die Windrichtung an, wie dieselbe sich aus den Aufzeichnungen der Registrir-Anemometer
argiebt, bei der Robinson’schen Annahme, dafs der Weg der Schalenmitten 1/3 des Windweges betrage. (Die Anemometer sind ganz übereinstimmend in derselben Werkstätte konstruirt und möglichst frei aufgestellt.) Das Mittel dieser Werthe oder die mittlere Windgeschwindigkeit des
ganzen Monats findet man in der vorletzten Spalte des nächst aheren Harizantal-Ahschnittes; danehen ist das Datum der Tage angeführt. an welchen die Windgeschwindigkeit im Mittel mindestens einer Stunde 15m ver Sekunde erreichte oder überstieg.
Nie Niraktioan der Sapwarte