Lothungen .im Südatlantischen Ocean, an der Küste von Brasilien. 27
Position
Süd-Breite | West-Länge
9 32 Uf
9 28 12
9 52 54
L8 52 48
x 45 4?
45 42
47 0
52 12
56 1
58 36
ER 48
58 18
46 24
49 36
50 0
47 12
14 1?
4
9 6
39 3 6
38 52 48
38 51 48
28 49 24
28 50 30
73 50 18
351 1
73 53 1%
> 55 6
“> 55 15
3 55 30
152 ©
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38 34 18
5
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a)
‚9
a 09 14
5 9 42
3 56 30
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13 8 24
Tiefe in
m lengl. Fad.
59
5!
28
30
“°F
f
Ä
De“
129
nr
22
62
60
40
A
33
99
Bodenbeschaffenheit
Hart, Korallen, Sand und kleine Muscheln
Hart, zerbrochene Muscheln
'Tart, weifßse Korallen und kleine Muscheln
Fels
Hart
Korallen
Felsig, zerbrochene Korallen und Muscheln
Felsig, Sand und Muscheln
Felsig, hart
dito
dito
dito
Felsig, Sand und zerbrochene Muscheln
Sand und zerbrochene Muscheln
Hart, zerbrochene Muscheln, Sand u, Korallen
Hart mit Sprenkeln
dito
Hart
Schlick
Schlick und Muscheln
Hart
Hart, Muscheln und Sand
Korallen
Korrektion der Chronometer für Temperatur und die Temperatur-
Koefficienten.
Im Jahrgange 1889 dieser Annalen, . Seite 149, ist nach statistischem
Material der öfters angezweifelte Nutzen der Anwendung der Temperatur-Korrek-
tionen auf die Chronometergänge nachgewiesen worden. Zur weiteren Bestäti-
gung dessen mögen die im Folgenden gegebenen Resultate der auf den Obser-
vatorien zu Kiel und Wilhelmshaven im letzten Winter gemachten Temperatur-
Koefficienten-Bestimmungen dienen. Die Tabellen enthalten für jedes untersuchte
Chronometer den gefundenen Gang g, und die Temperatur-Koefficienten a und b.
Mit Hülfe dieser Gröfsen sind sodann für die sechs mittleren Temperaturen die
Chronometergänge nach der bekannten Formel g = go + a (t—15°) + b (t—15°)*
berechnet, die Differenzen zwischen den so bestimmten und den wirklich beob-
achteten Gängen gebildet und diese Differenzen den Tabellen hinzugefügt.
Die Uebereinstimmung zwischen Beobachtung und Rechnung nach der Formel
ist durchweg sehr befriedigend (nur Chronometer M-No. 36 fällt gänzlich heraus,
und scheinen Fehler oder Schäden im Werke hieran Schuld zu sein; das
Chronometer ist außer Thätigkeit gesetzt und in Reparatur gegeben) und liefert
einen neuen Beweis für die Zweckmäfsigkeit der Anwendung der Temperatur-
Korrektion, sowie die gute Wahl der angeführten Formel zur Darstellung der
Gänge. Auch die Untersuchungen der früheren Jahre ergaben ähnliche Resultate.