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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 19 (1891)

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Staubfälle im Passatgebiete des Nordatlantischen Oceans. 
Januar 9 in 17,8° N-Br und 23,0° W-Lg: Morgens sehr diesig; Mittags 
weniger diesig; Abends von 6" an hell. Wind NEZzE 6. 
Journal S. 3499. „Nixe“, Kapt. H. Fettjuch. 
1890 Januar 16 in 7,6° N-Br und 25,4° W-Lg: Bemerkten rothen Staub in den 
oberen Segeln. Wind NNW 4. 
Journal S. 3554. „India“, Kapt. F. Regener. 
1890 Januar 20 in 8,0° N-Br und 25,1° W-Lg: Bemerkten mit Tagesanbruch in 
der Takelung dicken röthlichen Staub. Frische Briese aus NE. Diesige 
Luft, 
Journal S. 3352. „Kaiser“, Kapt. R. A. Alberts. 
1890 Januar 21 in 13,5° N-Br und 33,8° W-Lg: Fanden, dafs der stürmische 
Wind das stehende Tauwerk mit einer braun-röthlichen Staublage bedeckt 
hatte. 
Dieses nördlich steuernde Schiff hatte an den beiden vorhergehenden 
Tagen steifen bis stürmischen Passat aus NE- bis ENE-Richtung; an 
diesem Tage Wind NE bis ENE 6. 
Journal D. 1413. Dampfer „Rosario“, Kapt. C. Evers. 
1890 April 2 in 11,5° N-Br und 26,5° W-Lg: Luft stark bewölkt und diesig. 
Röthlicher Staub an Schiffsgegenständen bemerkbar. Wind NEzE 5. 
Journal S. 3533, „Copernicus‘“, Kapt. J. Dethlefs. 
1890 April 11 in 21,1° N-Br und 25,8° W-Lg: Fanden auf der Takelung feinen 
röthlichen Staub; am meisten auf Bram- und Oberbramraaen. Wind NE 5. 
Journal D. 1507. Dampfer ‚, Valparatso‘“, Kapt. J. Schreiner. 
1890 September 8 in 12,9° N-Br und 23,5° W-Lg: Passirten häufig dunkelbraune 
Stellen im Wasser, höchst wahrscheinlich von Wüstenstaub herrührend. 
Wind NE 5. 
Journal D, 1510. Dampfer ‚Uruguay‘, Kapt. H. Mählmann. 
1890 September 13 in 12,9° N-Br und 25,3° W-Lg: Wind WNW 3—4. Sahen 
viele Schmetterlinge. Himmel abklarend. 
September 14 in St. Vincent, welches 8 p. m. verliefsen. 
September 15 Morgens: Während der Nacht leichter gelber Wüstenstaub 
gefallen. Wind NE 2—3. 
Nachmittags in 20,0° N-Br und 23,4° W-Lg: Landvögel (Tauben) beim 
Schiffe. Wind NE bis ENE 3—4. Diesig, 
September 16 in 21,8° N-Br und 22,0° W-Lg: Während der Nacht wieder 
leichter Staub gefallen. Wind NE4-—5. Diesig. . 
Journal D. 1535. Dampfer „Rio“, Kapt. A. Siepermann. 
1890 Oktober 19 in 14,3° N-Br und 22,6° W-Lg: Sehr diesig in der Kimm, oben 
klar. Fall von Passatstaub. Wind NE bis NNE 3—4. 
Journal D. 1645. Dampfer ‚Uruguay‘, Kapt. H. Mählmann. 
1891 Januar 31 von 24,5° N-Br und 21,5° W-Lg bis 22,5° N-Br und 22,5° W-Lg: 
Starker Fall von Wüstenstaub. Wind EzN 5—-6. 
Nachmittags bis 21,0° N-Br und 23,5° W-Lg: Luft voll von Wüsten- 
staub. Wind EzN bis NEzE 3—5. Nachts abklarende Luft, 
Februar 1 bis Februar 2 von 19,6° N-Br und 24,7° W-Lg bis nach 15,9° N-Br 
und 26,7° W-Lg während jeder Wache die Bemerkung: Luft voll von 
Wüstenstaub. Wind veränderlich von E bis SW 5—1. 
Journal D. 1611. Dampfer „Cintra‘“, Kapt. Th. Saiuberlich, 
[891 Februar 1, 4* a.m. Die Luft mit Staub gefüllt. Wind NE 5. 
8% a.m. Zunehmender Staub. Wind NE 5. 
10'/* a. m. Sichteten St. Antonio recht voraus; die Luft war so stark 
mit Staub gefüllt, dafs es wie dichter Nebel aussah; fuhren mit langsam 
arbeitender Maschine. 11!/,® ankerten in Porto Grande, 
Februar 2: Gingen unter Dampf, passirten 1° a. m. Bird-Insel (heimwärts 
bestimmt). 
4» a.m. Durch Wüstenstaub. Stark diesige Luft. Windstille. 
Sh a.m. Stark diesige Luft, Wüstenstaub. Windstille, 
12% Mittags in 186° N-Br und 23,8° W-Lg: Die Luft ganz und gar 
von Staub angefüllt, so dafs das Schiff und die Takelung mit einer gelb- 
rothen Lage davon überzogen sind. Wind ENE 3.
	        
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