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Full text: Jahresbericht 1889

Zwölfter Jahres-Bericht der Direktion. 
29 
Hamburg. Magnetische Deklination. Wie in den früheren Jahren, so wurden auch im Berichts 
jahre im Kompass - Observatorium der Seewarte zu verschiedenen Zeiten Bestimmungen der Magnetischen 
Deklination ausgeführt. Dieselben wurden durchweg von dem Assistenten des Direktors, Dr. Duderstadt, 
vorgenommen. Die dazu verwendeten Instrumente waren das Marine-Deklinatorium 665 (N) und der Reise- 
Theodolit 686 (H), beide nach Neumayer’s Angaben konstruirt — ersteres von C. Bamberg, letzteres von 
G. Hechelmann. 
Sämmtliche Beobachtungen wurden auf dem Zentral-Pfeiler des Observatoriums ausgeführt. Der Anfang 
des Jahres war sehr trübe, weshalb die Miren nicht gesehen werden konnten; am 9. Februar war zuerst 
auf kurze Zeit St. Katharinen-Kirchthurm zu sehen. Es war dies der erste helle Tag im Jahre. Leider 
war der im letzten Berichte erwähnte Uebelstand, dass „Buxtehude-Kirchthurm“ sehr häutig durch die im 
Dock liegenden Schiffe verdeckt wird, nicht zu heben gewesen. 
Am 
9. 
Februar 
um 
I 1 
1 0 r 
"P- 
12° 22/45 
reduzirt auf Tagesmittel 12° 17/49 
w. 
N. 
9. 
März 
55 
12 
18 
P- 
5/84 
55 
55 
57 
0/35 
57 
N. (sic!) 
77 
22. 
55 
55 
10 
0 
a. 
22/39 
55 
55 
77 
22/85 
55 
N. 
55 
22. 
55 
55 
1 
0 
P- 
23/20 
57 
55 
71 
17/01 
55 
N. 
55 
5. 
April 
55 
2 
20 
p. 
24/82 
55 
77 
75 
19/62 
55 
N. 
55 
30. 
55 
55 
10 
45 
a. 
17/24 
51 
5? 
51 
14/96 
55 
N. 
55 
30. 
55 
55 
1 
30 
p. 
19/90 
55 
55 
57 
12/72 
55 
N. 
77 
23. 
Mai 
55 
2 
20 
P- 
20/88 
57 
55 
„ 
14/64 
57 
N. 
57 
24. 
55 
17 
11 
26 
a. 
20/38 
55 
5? 
„ 
*16/77 
57 
N. 
55 
6. 
Juni 
55 
1 
12 
P- 
20.To 
71 
51 
57 
12/78 
77 
H. 
57 
7. 
55 
51 
10 
54 
a. 
17/07 
77 
75 
„ 
14/26 
55 
H. 
55 
18. 
55 
51 
12 
0 
a. 
22/66 
55 
71 
55 
16/40 
57 
H. 
55 
9. 
Juli 
55 
9 
50 
a. 
13/bi 
77 
77 
71 
14/43 
77 
H. 
55 
9. 
55 
55 
1 
25 
p. 
12.To 
77 
77 
„ 
4/92 
57 
H. 
57 
22. 
55 
55 
11 
57 
a. 
19/76 
5? 
57 
77 
13/60 
57 
H. 
55 
22. 
55 
55 
1 
46 
P- 
18/21 
77 
77 
77 
11/15 
77 
H. 
55 
19. 
August 
51 
10 
17 
a. 
16/75 
77 
57 
71 
16/20 
7? 
H. 
55 
19. 
55 
11 
1 
1 
P- 
18/80 
75 
71 
17 
11/38 
?? 
H. 
55 
20. 
55 
9 
46 
a. 
16/60 
5? 
55 
77 
17/77 
77 
H. 
55 
8. 
Oktober 
10 
34 
a. 
17/48 
5? 
77 
75 
16/37 
7? 
H. 
55 
8. 
55 
55 
1 
26 
p. 
19/99 
55 
55 
71 
16/18 
77 
H. 
55 
6. 
Novbr. 
51 
1 
45 
p. 
15/76 
77 
77 
71 
10/86 
7? 
H. 
55 
8, 
55 
5' 
9 
25 
a. 
13/39 
77 
55 
„ 
14/96 
77 
H. 
55 
23. 
55 
55 
2 
12 
P- 
15/66 
11 
11 
57 
11/24 
55 
H. 
55 
16. 
Dezbr. 
2 
62 
p. 
12/24 
77 
17 
17 
11/67 
77 
H. 
Aus sämmtlichen Bestimmungen der Magnetischen Deklination leitet sich als Mittelwei’th für 1889.51 
der Werth 12° 13/93 W. ab. Da für 1888.56 12°21.'b8 W. der Mittelwerth war, so ergiebt sich für die 
Säkular-Aenderung eine Abnahme von 7/66. 
Magnetische Inklination. Die Beobachtungen sind sämmtlich von Dr. Duderstadt mit dem Inklinatorium 
von Meyerstein ausgeführt und zwar mit der Nadel im magnetischen Meridian. 
Die Resultate sind; 
Februar 22 etwa 12 h 0 m p 67° 52/85 N. 
März 21 „ 1 Op 56.Ts „ 
April 26 „ 1 Op 52/90 „ 
Juli 29 „ 12 20 p 63/65 „ 
Oktober 2 „ 11 0 a. ■ • 53/eo „ 
Dezbr. 30 „ 1 Op 55/so „ 
Daraus ergiebt sich ein Mittelwerth für 1889.6 von 67° 64.Te N. 
Die erheblichen Lücken in der vorstehenden Reihe der Inklinations-Bestimmungen sind insofern nur 
scheinbar, als mit dem Inklinatorium Hechelmann in den Zwischenzeiten ziemlich regelmässig Beobachtungen
	        
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