Deutsche Seewarte.
Mittel, Summen und Extreme für den Monat Juni 1891 aus den meteorologischen Aufzeichnungen der Normal-Beobachtungsstationen an der Deutschen Küste. Juni 1891.
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Die monatlichen Extreme sind für das Barometer den regelmäfsigen Beobachtungen zu den 3 Terminen am Tage entnommen und stellen daher nicht die absoluten Extreme dar, Diese waren nach den berechneten stündlichen Aufzeichnungen der Barographen in Memel 770,2 mm,
[0b—11b a. m. am 19. und 749,9 mm, 11h—12® a. m. am 10., in Neufahrwasser 769,9 mm, 10®p.m. am 18. bis 1®a.m. am 19. und 750,5 mm, 7% a. m. am 10., in Swinemünde 770,0 mm, 10h p.m. am 18. und 751,8 mm, 8*a. m. am 10., in Wustrow 769,8 mm, Ob—1h p-m. am 18. und 751,7 mm,
6b—7h a, m. am 10., in Kiel 768,4 mm, 8% p.m. am 17. bis 5 a,m, u.7la.m, am 18. und 752,2 mm, 5la. m. am 10., in Hamburg 769,9 mm, gh_—1ılp. m. am 17. und 751,7 mm, 3ba,m, am 10., in Keitum 768,8 mm, 1%-—35p.m. am 20. und 752,4 mm, 6h a. m. am 10., in Borkum 769,3 mm,
7h—10h p.m. am 17. und 752,5 mm, 9% p.m. am 9. — Die mittlere Temperatur wird nach der Formel n —k (n — Min) berechnet, wo n das arithmetische Mittel aus den Monatsmitteln der Temperatur für 8% a, m., 2% p.m. und 8h p.m., Min das Monatsmittel der Minimum-Temperaturen
und k eine Konstante ist, welche für Juni gleich 0,211 berechnet wurde. Für die übrigen meteorologischen Elemente sind dagegen die Mittelwerthe als blofse arithmetische Mittel aus den 3 Beobachtungs-Terminen berechnet.
In der Zusammenstellung für die Dekaden sind ale Tage mit Niederschlag alle gezählt, an welchen Regen, Schnee, Hagel oder Graupeln fielen, ohne Rücksicht auf die Quantität; Tage mit blofser 'Chaubildung sind ausgeschlossen, auch wenn die Thaumenge eine mefsbare Größe
erreichte, Als Tage mit starkem Wind sind alle gezählt, an welchen die Geschwindigkeit des Windes wenigstens im Mittel einer Stunde 10m per Sekunde erreichte oder überstieg. Der letzte Theil desselben Horizontal-Abschnittes enthält das Procentverhältnifs der Windrichtungen in den
drei Dekaden, jedoch für die Stationen an der Ostsee und an der Nordsee in je eine Zahlenreihe zusammengezogen. Hier, wie in der darunter stehenden ebensolchen Tabelle für den ganzen Monat und die einzelnen Stationen ist, um die Lage der Luvseite anzudeuten, von je zwei entgegen-
gesetzten Winden überall der häufigere durch fetten Druck hervorgehoben. Der letzte Horizontal-Abschnitt giebt für jedes bürgerliche Datum die mittlere Windgeschwindigkeit ohne Rücksicht auf die Windrichtung an, wie dieselbe sich aus den Aufzeichnungen der Registrir-Anemometer
ergiebt, bei der Robinson’schen Annahme, dafs der Weg der Schalenmitten !/s des Windweges betrage. (Die Anemometer sind ganz übereinstimmend in derselben Werkstätte konstruirt und möglichst frei aufgestellt.) Das Mittel dieser Werthe oder die mittlere Windgeschwindigkeit des
yanzen Monats findet man in der vorletzten Spalte des nächst oberen Harizental-Ahschnittes: daneben ist das Datum der Tage angeführt. an welchen die Windgeschwindiekeit im Mittel mindestens einer Stande 15m Der Sekunde erreichte oder üherstieg,
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