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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 19 (1891)

Von Australien’ nach‘ der Westküste von Nordamerika und zurück. 
19 
Am stärksten und regelmäfsigsten treten die Strömungen im nördlichen 
Sommer und Herbst auf, wenn die äquatorialen Passatgrenzen am weitesten nach 
Norden gerückt sind und in dem zwischenliegenden Gürtel vielfach westliche 
Winde herrschen. Aber auch in den übrigen Jahreszeiten, wenn die leichten 
veränderlichen Winde des Kalmengürtels vorwiegend östlich sind, läuft nicht 
nur der West-, sondern auch der Öststrom oft mit einer grofsen Geschwindigkeit, 
In 0° Breite bis 1° S-Br, nahe der Mitte. des stärksten Aequatorialstromes, zeigt 
sich das ganze Jahr hindurch eine ‚erhebliche Temperaturerniedrigung des Ober- 
fächenwassers. Nicht nur im Norden, sondern auch im Süden davon ist es 
um mehrere Grade wärmer. Das wärmste Wasser findet sich gewöhnlich im 
Aequatorialgegenstrom. ; . 
Im Nachstehenden sind nach den Journalen der Seewarte einige Reihen 
von Stromversetzungen aufgeführt, die von Schiffen im Stillen Ocean beim Ueber- 
gang vom SE- zum NE-Passatgebiet oder umgekehrt. beobachtet wurden. Die 
ersten Beispiele beziehen sich alle auf den September 1887; da sich diese Beob- 
achtungen fast über die ganze Längenausdehnung des Oceans vertheilen, geben 
sie einen bemerkenswerthen Beweis von dem ununterbrochenen Fortlaufen der 
Strömungen quer über den Pacifik. Die Positions- und Wassertemperaturangaben 
gelten für Mittag; die Angaben über Stromversetzung und Wind beziehen sich 
auf das dem nebenstehenden Mittagsdatum vorhergehende Etmal. 
Stromversetzungen in der Aequatorialzone des Stillen Oceans. 
Datum 
Schiffsort 
Breite | Länge 
Stromversetzung 
Richtung | Sm (rare 
L 
Im September 1887, 
Wind 
Wasser- 
temp. 
öÖC 
2975. Bark „.Aeolus®®. 
1887 Sept. 4S 
o} 22 
1 02 
2 2,0° N 
»3 4,5 
MM 6,5 
25 7,7 
26 } 8,7 
27 9,9 
28 } 10,9 
29 } 11,4 
30 | 12,6 
99,29 V" 
100,2 
101,2 
102,3 
102,5 
103,4 
103,8 
104,3 
103,7 O1/N 64 
104.4 _ 0 
104,9 s | 10 | 
106.1 w 39 
22,0 
SEzS 3 22,0 
SE 3 21,6 
SSE3 >4,2 
SSE 3—4 ?5,8 
S 3—4 26,5 
SWlich 2 26,6 
SWlich 2 und still 26,4 
Ö SWlich 3 und still 27,4 
A . Mallung 28,0 
1 Mallung | 28,0 
1 NE 2 28,0 
9882, Bark „„Schiller**, 
1887. Aug. 
NR 
Sept. 
EM 
X 
Ar 
“1,9° N 
1,3 
1,0 
10,9 
10,9 
10,1 
29 
v 
A 
9 AD 
10 | 4,2 
‚1 37 
2?) 28 
1,4 
0,4 
2,2°8 
4,7 
BE 
BB.“ 
Ku 
15,6° WI 
‘9,9 
19,8 
19,6 
‘19,8 
19,6 
17,4 
15,2 
13,9 
13,1 
‘13,1 
14,5 
15,0 
116,1 
118,3 
121,5 
123,6 
124,8 
126,1 
WNW1/W | 
NzW1/2W | 
0NO03/40 
NO0203/40 
0 
080120: 
NOz01/20 
ONO 
w 
W 
WNW14W 
WS/4N 
WzN 
WNW3/4W 
| WSWILW 
20 
10 
16 
36 
8 
ya 
10 
18 
0 
“0 
‚8 
62 
32 
DA 
1 
L 
| 
Elich 1—2 
NElich 2 und still 
Slich'1L—2 
Mallung 
Still und WSW 4 
SW 5 
SWzS 4 
S 3—4 
SzW 4—5 
sS3 
SzE 2—3 
Slich 1 
Still und SSE 2 
SzE 4 
SSE 5 
SE 4 
SE 3—4 
SE 4 
3 
1 
1 
1 
1 
28,1 
29,1 
29,8 
29,6 
29,2 
78,1 
28,8 
28,1 
28,1 
27,9 
27,9 
28,1 
27,6 
27,9 
27,5 
27,1 
24,2 
25.1 
26,4
	        
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