Von Australien’ nach‘ der Westküste von Nordamerika und zurück.
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Am stärksten und regelmäfsigsten treten die Strömungen im nördlichen
Sommer und Herbst auf, wenn die äquatorialen Passatgrenzen am weitesten nach
Norden gerückt sind und in dem zwischenliegenden Gürtel vielfach westliche
Winde herrschen. Aber auch in den übrigen Jahreszeiten, wenn die leichten
veränderlichen Winde des Kalmengürtels vorwiegend östlich sind, läuft nicht
nur der West-, sondern auch der Öststrom oft mit einer grofsen Geschwindigkeit,
In 0° Breite bis 1° S-Br, nahe der Mitte. des stärksten Aequatorialstromes, zeigt
sich das ganze Jahr hindurch eine ‚erhebliche Temperaturerniedrigung des Ober-
fächenwassers. Nicht nur im Norden, sondern auch im Süden davon ist es
um mehrere Grade wärmer. Das wärmste Wasser findet sich gewöhnlich im
Aequatorialgegenstrom. ; .
Im Nachstehenden sind nach den Journalen der Seewarte einige Reihen
von Stromversetzungen aufgeführt, die von Schiffen im Stillen Ocean beim Ueber-
gang vom SE- zum NE-Passatgebiet oder umgekehrt. beobachtet wurden. Die
ersten Beispiele beziehen sich alle auf den September 1887; da sich diese Beob-
achtungen fast über die ganze Längenausdehnung des Oceans vertheilen, geben
sie einen bemerkenswerthen Beweis von dem ununterbrochenen Fortlaufen der
Strömungen quer über den Pacifik. Die Positions- und Wassertemperaturangaben
gelten für Mittag; die Angaben über Stromversetzung und Wind beziehen sich
auf das dem nebenstehenden Mittagsdatum vorhergehende Etmal.
Stromversetzungen in der Aequatorialzone des Stillen Oceans.
Datum
Schiffsort
Breite | Länge
Stromversetzung
Richtung | Sm (rare
L
Im September 1887,
Wind
Wasser-
temp.
öÖC
2975. Bark „.Aeolus®®.
1887 Sept. 4S
o} 22
1 02
2 2,0° N
»3 4,5
MM 6,5
25 7,7
26 } 8,7
27 9,9
28 } 10,9
29 } 11,4
30 | 12,6
99,29 V"
100,2
101,2
102,3
102,5
103,4
103,8
104,3
103,7 O1/N 64
104.4 _ 0
104,9 s | 10 |
106.1 w 39
22,0
SEzS 3 22,0
SE 3 21,6
SSE3 >4,2
SSE 3—4 ?5,8
S 3—4 26,5
SWlich 2 26,6
SWlich 2 und still 26,4
Ö SWlich 3 und still 27,4
A . Mallung 28,0
1 Mallung | 28,0
1 NE 2 28,0
9882, Bark „„Schiller**,
1887. Aug.
NR
Sept.
EM
X
Ar
“1,9° N
1,3
1,0
10,9
10,9
10,1
29
v
A
9 AD
10 | 4,2
‚1 37
2?) 28
1,4
0,4
2,2°8
4,7
BE
BB.“
Ku
15,6° WI
‘9,9
19,8
19,6
‘19,8
19,6
17,4
15,2
13,9
13,1
‘13,1
14,5
15,0
116,1
118,3
121,5
123,6
124,8
126,1
WNW1/W |
NzW1/2W |
0NO03/40
NO0203/40
0
080120:
NOz01/20
ONO
w
W
WNW14W
WS/4N
WzN
WNW3/4W
| WSWILW
20
10
16
36
8
ya
10
18
0
“0
‚8
62
32
DA
1
L
|
Elich 1—2
NElich 2 und still
Slich'1L—2
Mallung
Still und WSW 4
SW 5
SWzS 4
S 3—4
SzW 4—5
sS3
SzE 2—3
Slich 1
Still und SSE 2
SzE 4
SSE 5
SE 4
SE 3—4
SE 4
3
1
1
1
1
28,1
29,1
29,8
29,6
29,2
78,1
28,8
28,1
28,1
27,9
27,9
28,1
27,6
27,9
27,5
27,1
24,2
25.1
26,4