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Summen und Extreme für den Monat Mai 1891 aus den meteorologischen Aufzeichnungen der Normal-Beobachtungsstationen an der Deutschen Küste. Mai 1891.
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Die monatlichen Extreme sind für das Barometer den regelmäfsigen Beobachtungen zu den 3 Terminen am Tage entnommen und stellen daher nicht die absoluten Extreme dar. Diese waren nach den berechneten stündlichen Aufzeichnungen der Barographen in Memel 770,8 mm,
{Ob—11b a.m. am 12, und 746,8 mm, 6b-—7h 8, m. am 16., in Neufahrwasser 769,1 mm, 9h-—11b a, m. am 12, und 746,3 mm, 8*u,10®a.m. am 16., in Swinemünde 769,7 mm, 8h—9h a. m. am 12. und 746,4 mm, 12—2h p, m. am 16., in Wustrow 769,6 mm, 9b-—11b a, m. am 12, und 745,0 mm,
Ob-—14 p. m. am 16., in Kiel 769,9 mm, 8%—9® a. m. am 12. und 743,3 mm, 10h a, m. am 16., in Hamburg 768,8 mm, 8h—9h a.m. am 12. und 745,4 mm, 10h a.m. am 16., in Keitum 769,3 mm, 8%—11% a. m. am 12, und 742,0 mm, 4h—6h a, m. am 16., in Borkum 767,9 mm, 9h-—10% a, m. u.
1®.—2h p.m. am 5. und 744,8 mm, 4h—5h p. m. am 21. — Die mittlere Temperatur wird nach der Formel n — k (n — Min) berechnet, wo n das arithmetische Mittel aus den Monatsmitteln der Temperatur für 8b a.m., 2b p.m. und 82 p.m., Min das Monatsmittel der Minimum Temperaturen
and k eine Konstante ist, welche für Mai gleich 0,196 berechnet wurde. Für die übrigen meteorologischen Elemente sind dagegen die Mittelwerthe als blofse arithmetische Mittel aus den 3 Beobachtungs-Terminen berechnet.
In der Zusammenstellung für die Dekaden sind als Tage mit Niederschlag alle gezählt, an welchen Regen, Schnee, Hagel oder Graupeln fielen, ohne Rücksicht auf die Quantität; Tage mit blofser Thaubildung sind ausgeschlossen, auch wenn die Thaumenge eine mefsbare Gröfse
erreichte. Als Tage mit starkem Wind sind alle gezählt, an welchen die Geschwindigkeit des Windes wenigstens im Mittel einer Stunde 10m per Sekunde erreichte oder überstieg. Der letzte Theil desselben Horizontal-Abschnittes enthält das Procentverhältnifs der Windrichtungen in den
irei Dekaden, jedoch für die Stationen an der Ostsee und an der Nordsee in je eine Zahlenreihe zusammengezogen. Hier, wie in der darunter stehenden ebensolchen Tabelle für den ganzen Monat und die einzelnen Stationen ist, um die Lage der Luvseite anzudeuten, von je zwei entgegen-
gesetzten Winden überall der häufigere durch fetten Druck hervorgehoben. Der letzte Horizontal-Abschnitt giebt für jedes bürgerliche Datum die mittlere Windgeschwindigkeit ohne Rücksicht auf die Windrichtung an, wie dieselbe sich aus den Aufzeichnungen der Registrir-Anemometer
ergiebt, bei der Robinson’schen Annahme, dafs der Weg der Schalenmitten 1/3 des Windweges betrage. (Die Anemometer sind ganz übereinstimmend in derselben Werkstätte konstruirt und möglichst frei aufgestellt.) Das Mittel dieser Werthe oder die mittlere Windgeschwindigkeit des
ganzen Monats findet man in’ der vorletzten Spalte des nächst oberen Horizontal-Abschnittes; daneben ist das Datum der Tage angeführt, an welchen die Windgeschwindigkeit im Mittel mindestens einer Stunde 15m per Sekunde erreichte oder überstieg.
N In Memel hat von 9b a. m. den 26. bis 9b a. m. den 27. die Uhr des Anuemographen gestanden, daher das Monatsmittel aus 29tägigem Mittel berechnet,
Jie Direktion der Seewarte
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