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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 19 (1891)

204 Die Aenderungen des Luftdruckes während einer totalen Sonnenfinsternifs. 
In der obenerwähnten Abhandlung des Direktors Hann findet man 
Seite 51 eine Tabelle über die Werthe der vier Konstanten für jeden der zwölf 
Monate des Jahres, geltend für die Strecke des Atlantischen Oceans, die zwischen 
5°—10° N-Br und 20°—30° W-Lg v. Greenw. liegt. Aus dieser Tabelle habe 
ich, indem ich angenommen habe, dafs die in den Tabellen enthaltenen Zahlen 
für den mittelsten Tag des betreffenden Monats gelten, durch Interpolation 
folgende Werthe für die Konstanten des 29. August gefunden: 
a = 0,138 A, =— 339° 48 
& = 0,731 A, = 157° 23, 
Nach Einsetzung dieser Werthe in obenstehende Gleichung habe ich » für 
jede der 24 Stunden des Tages berechnen können. 
Da nur die vier Stationen VII, X, XII und XI in dem obengenannten 
abgegrenzten Theile des Atlantischen Oceans liegen, habe ich mich, was die 
übrigen sechs Stationen. betrifft, mit den Daten für die tägliche Periode des 
Luftdruckes auf der Strecke 20° N-Br—20° S-Br begnügen müssen, die in der- 
selben Abhandlung Seite 72 aufgestellt sind. Die hier angeführten Werthe von p 
sind indessen das Resultat von Beobachtungen von nur 20 Tagen, weshalb ich 
eine einfache Ausgleichung nach der Formel: 
n — Pr 2m + De 
vorgenommen habe. 
In Tabelle 3 sind die für beide Stationsgruppen benutzten Werthe von g 
zusammengestellt. 
Tabelle 3. 
"äglicher Gang des Luftdruckes auf dem Atlantischen Ocean. 
5°-—10° N-Br 
20°.—30° W-Lg 20° N-Br—20° $S-Br 
August 29 
Mitternacht 
La 
LL 
Mittag 
P 
F 
+ 0,23 mm 
— 0,11 
— 0.42 
—0,62 
— 0,64 
— 0.47 
— 0,15 
+0,23 
+ 0,58 
+0,80 
+0,83 
-+ 0,66 
+0,33 
— 0,08 
—0,47 
— 0,73 
— 0,81 
— 0,69 
— 0,41 
—0.03 
+0,30 
+ 0,55 
+0,62 
4. 0.20 
Y 
+ 0,52 mm 
+0,13 
— 0,20 
— 0,45 
— 0,57 
— 0,53 
— 0,27 
+ 0,092 
+0,34 
+0,47 
+0,55 
+0,51 
+0,25 
— 0,12 
— 0,48 
— 0,72 
—0,76 
— 0,66 
— 0.44 
— 0,09 
+0,28 
+ 0,59 
+0,78 
+ 0.77 
Den von den Zahlen in Tabelle 3 graphisch dargestellten zwei Normal- 
kurven habe ich nun einen, jedem einzelnen d entsprechenden Werth von p ent- 
nehmen können. Durch Subtraktion erhält man dann für jede Station eine Reihe 
Differenzen von der Form m == d — y, welche uns in graphischer Darstellung ein 
Bild der von der Wirkung des normalen täglichen Ganges befreiten Aenderungen 
des Luftdruckes auf der betreffenden Station geben.
	        
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