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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 19 (1891)

a 
zmM, 
Da 
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Die Aenderungen des Luftdruckes während einer totalen Sonnenfinsternifs. 
Figur 1. 
A do 
Zu 
40 
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dr 
Ma 
, co So A410 30. 
A 
A 
E77 6 
In Tabelle 2 habe ich das Original-Beobachtungsmaterial der benutzten 
Stationen, die nach der Länge von West nach Ost geordnet sind, zusammen- 
gestellt. G.Z. bezeichnet Greenwich-Mittelzeit, L.Z. die wahre Zeit an Bord. 
Da die Zeitgleichung am 29. August ungefähr 4-1” ist, sind sämmtliche Zeit- 
angaben der wahren Zeit um eine Minute zu erhöhen, um sie in die Mittelzeit 
der betreffenden Station umgerechnet zu erhalten. 
Mit Ausnahme der Station IV, die Quecksilberbarometer hatte, wurden 
von allen Schiffen Aneroidbarometer benutzt, deren Standkorrektion, wie zu er- 
warten war, sehr verschieden ist. Dieser Umstand hat indessen gar keine Be- 
deutung für das hier behandelte Problem, da das Barometer nur als Variations- 
instrument zur Anwendung kommt. Man kann wohl davon ausgehen, dafs sich 
die Standkorrektion während der sechs Stunden, innerhalb welcher die Beob- 
achtungen fallen, konstant gehalten hat. Ebenso habe ich ohne Weiteres die 
Barometertemperatur als konstant angenommen. Von den sechs Stationen, deren 
Barometertemperaturen notirt worden sind, weist nur das Barometer der Station X 
einen beträchtlichen Temperaturunterschied zwischen der ersten und der letzten 
Beobachtung af Doch auch hier stellt sich der Unterschied nicht höher als 
° — ° 
Nachdem ich alle in Tabelle 2 enthaltenen Barometerablesungen auf 
Millimeter reducirt hatte, habe ich, um mit kleineren Zahlen operiren zu können, 
für jede einzelne Station die erste Ablesung von jeder der folgenden subtrahirt. 
Die so entstandenen Differenzen d wurden darauf in eine besondere Tabelle mit 
der Mittelzeit der betreffenden Station als Argument eingeführt. 
Da der Längenunterschied zwischen der westlichsten und der östlichsten 
Station so grofs (2% 35”) ist, dafs der tägliche Gang des Luftdruckes etwas ver- 
schieden auf die auf jeder der zehn Stationen ausgeführten Beobachtungen influiren 
mufs, habe ich diesen Einflufs folgendermafsen zu eliminiren versucht. 
Bezeichnet man mit n» die Abweichung des Barometerstandes von dem 
Tagesmittel für eine bestimmte Stunde x, so erhält man folgende allgemeine 
Gleichung: 
pp = asin (x + Aj) + a 8in (2x + A,), 
WO a, A, A; und 4, Konstanten sind und x = 0 für Mitternacht gerechnet wird.
	        
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