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Mittel, Summen und Extreme für den Monat Februar 1891 aus den meteorologischen Aufzeichnungen der Normal-Beobachtungsstationen an der Deutschen Küste. Februar 1891.
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Die monatlichen Extreme sind für das Barometer den regelmäfsigen Beobachtungen zu den 3 Terminen am Tage entnommen und stellen daher nicht die absoluten Extreme dar. Diese waren nach den Aufzeichnungen der Barographen in Memel 780,5 mm, 7h—9h p.m. am 22. und
743,9 mm, 4b p.m. am 12,, in Neufahrwasser 781,3mm, 8% p. m. am 22. und 751,4 mm, 1ibh—12h a, m. am 12., in Swinemünde 780,4 mm, 9—11bp.m. am 22. und 755,2 mm, 7% a.m. am 12., in Wustrow 779,2 mm, 9hp.m. am 22. und 753,8 mm, 6% a.m. am 12., in Kiel 775,8 mm, 10h p.m,
ım 22. und 755,6 mm, 5% am. am 12., in Hamburg 779,2 mm, 11b p.m. am 18. bis 1ha,m. am 19. und 757,8 mm, 5% a.m. am 12., in Keitum 777,7 mm, 7h—9h p.m. am 18. und 753,5 mm, 2b-—3h a, m. am 1%2., in Borkum 779,1 mm, 10% a.m.— 1% p. m., 6h—8h u, 10h p.m. am 18, und
758,6 mm, 2% am. am 12., im Januar 778,6 mm, Job a. m. am ı1. und 741,7 mm, 6h a. m. am 21. . ;
Die mittlere Temperatur wird nach der Formel n— k (n — Min) berechnet, wo n das arithmetische Mittel aus den Monatsmitteln der Temperatur für 8h a. m., 2% p.m. und 8% p.m., Min das Monatsmittel der Miaimum-Temperaturen und k eine Konstante ist, welche für Februar
gleich 0,105 berechnet wurde, Für die übrigen meteorologischen Elemente sind dagegen die Mittelwerthe als blofse arithmetische Mittel aus den 3 Beobachtungs-Terminen berechnet. 8 x A . z
In der Zusammenstellung für die Dekaden sind als Tage mit Niederschlag alle gezählt, an welchen Regen, Schnee, Hagel oder Graupeln fielen, ohne Rücksicht auf die Quantität; Tage mit blofser Thaubildung sind ausgeschlossen, auch wenn die Thaumenge eine mefsbare Gröfse
erreichte. Als Tage mit starkem Wind sind alle gezählt, an welchen die Geschwindigkeit des Windes wenigstens im Mittel einer Stunde 10m per Sekunde erreichte oder überstieg. Der letzte Theil desselben Horizontal-Abschnitts enthält das Procentverhältnils der Windrichtungen in den
irei Dekaden, jedoch für die Stationen an der Ostsee und an der Nordsee in je eine Zahlenreihe zusammengezogen. Hier, wie in der darunter stehenden ebensolchen Tabelle für den ganzen Monat und die einzelnen Stationen ist, um die Lage der Luvseite anzudeuten, von je zwei entgegen-
jzesetzten Winden überall der häufigere durch. fetten Druck hervorgehoben. Der letzte Horizontal-Abschnitt giebt für jedes bürgerliche Datum die mittlere Windgeschwindigkeit ohne Rücksicht auf die Windrichtung an, wie dieselbe sich aus den Aufzeichnungen der Registrir-Anemometer
irgiebt, bei der Robinson’schen Annahme, dafs der Weg der Schalenmitten !/3 des Windweges betrage. (Die Anemometer sind ganz übereinstimmend in derselben Werkstätte konstruirt und möglichst frei aufgestellt.) Das Mittel dieser Werthe oder die mittlere Windgeschwindigkeit des
‚anzen Monats findet man in der vorletzten Spalte des nächst oberen Horizontal-Abschnitts; daneben ist das Datum der Tage angeführt, an welchen die Windgeschwindigkeit im Mittel mindestens einer Stunde 15m per Sekunde ‚erreichte oder überstieg,
In Memel fielen die Anemometer-Registrirungen von 11a—2 v0 am 4,, in Wilhelmshanen von 90 am ?. — 112 am 3. aus. sowie im Januar und Faehruar mehrfach in Borkum In Swinemünde traten an Stelle Nie Direktion der Saewarte
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