Ueber eine neue Methode zur Bestimmung des Polabstandes eines Magnets, 101
Gaufs’scher Hauptlage aus einer Entfernung von 90 cm eine Nadel um 3° ablenkt,
erhalten wir:
Ma’
M'
1 .M5
+CamM = — 1,4604
1 Ms My'
+D aM MW + 0,2369
1 My
452
E e* M’
— 3 kdh (6; — €)
— 2 dh?
1 ,X
A
ı” N da
3
-T kh „dO
— >hahzd9 = 0,0000
Temp. Korr. = + 0,2556
3 4 f2— 2 h?= — 63,0684
= — 9,7982
log X = 1,82468 n
log A’ = 0,20471n
M3
1 rn r
% 1,61997
log 3 d= 0,80998
zd == 6,456 cm
d = 12,912 cm
Auf gleiche Weise wurden die übrigen Beobachtungen berechnet, deren
Resultate folgende sind:
1890 Okt. 31.
Nov. 1.
cm
hı = 21,8606
he = 22,0088
h = 21,9347
he == 22,0062
hi = 21.8888
h = 21,9475
hs = 22,0088
hı = 21,8812
h = 21,9450
h3 = 22,0069
hı = 21.8712
h = 21,9390
hs == 22,0212
hı = 21,8625
h = 21,9418
hr = 21,9156
bz = 21,9550
h = 921,9353
2
T_
‚4,
cm
dh = — 0,0331
üh2 = — 0,0262
dh = — 0,0296
dh = — 0,0012
dh = — 0,0488
äh = — 0,0250
ih = + 0,0050
3hı = — 0,0812
dh = — 0,0381
ihr = — 0,0544
Jh == +4 0,0088
ih = —0,0228
äh2z = + 0,0062
dh = — 0,0188
dh = — 0,0063
dh = — 0,0081
dh2 = -+0,0112
dh = +00,0016
Lage der
Marke %—“*
unten
oben
14d9 4xa0 Temp.
d
A
— 0915,1' — 0,65' —0,25' 8,2° 12,848
0,
R.
—0120 +012 —0,08 10,0
12,912
De.
u,
—010,5 — 0,08 0,00 11,8
12,896
J.
x
0 99 —0,15 +0,65 8,5
12,860-
Je
1_
—0118 +0,12 — 0,48 2,6 12,866
Nord
Süd
— 0127 —015 +0,12
2,3
12,826
und im Mittel:
d — 12,868 cm + 0,008 cm
wahrscheinlicher Fehler einer Beobachtung: -+ 0,020 cm.
Die vorstehend aufgeführten Beobachtungen werden genügen, um ein Ur-
theil über die Methode zu ermöglichen. Der w. F. einer Beobachtung von
+ 0,02 cm darf gewifs als in hohem Grade befriedigend bezeichnet werden und
rechtfertigt die Erwartung, dafs es mit Hülfe dieser Methode möglich sein wird,
etwaige Veränderungen der Poldistanz, welche infolge Abnahme des magnetischen
Moments oder im Laufe der Zeit oder durch Temperaturänderung : erfolgen
könnten, nachzuweisen,
Was die absolute Gröfse des oben gefundenen Polabstandes betrifft, so
möge noch bemerkt werden, dafs derselbe wahrscheinlich etwas zu klein ist,
weil infolge der Belastung der Schiene eine Durchbiegung und wohl auch ein
geringes Ueberneigen der Suspensionsröhre erfolgt, durch welche die Nadel dem
Mafsstab ein wenig genähert wird. Um dies zu verhüten, müfste auf dem ent-
gegengesetzten Arm der Schiene ein entsprechendes Gegengewicht angebracht
NE Auf die Beurtheilung der Methode hat dies selbstverständlich keinen
influfs.
Ann. d. Hydär. ete., 1891, Heft II.