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Mittel, Summen und Extreme für den Monat Januar’) 1891 aus den meteorologischen Aufzeichnungen der Normal-Beobachtungsstationen an der Deutschen Küste. Januar 1891
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Die monatlichen Extreme sind für das Barometer den regelmäfsigen Beobachtungen zu den 3 Terminen am Tage entnommen und stellen daher nicht die absoluten Extreme dar. Diese waren nach den Aufzeichnungen der Barograpben in Memel 775,9 mm, 8% a.m. am 13. und
747,3 mm, 1b—2b p.m. am 22,, in Neufahrwasser 776,7 mm, 8b a. m, am 13. und 744,7 mm, 6ha,m. am 22., in Swinemünde 777,3 mm, 9% u, 1lıha.m. am 13. und 740,5 mm, 10% p.m. am 21., in Wustrow 776,8 mm, 10h a, m, am 11. und 739,5 mm, 6h-—7h p.m. am 21., in Kiel 777,1 mm,
3h__9h p.m am 10., 6b u. 8b a,m. am 11, und 740,4 mm, 0b—2h pm. am 21., in Hamburg 778,5mm, 10ha, m, am 11. und 741,1 mm, 1% p,m. am 21., in Keitum 776,7 mm, 2b—4b a, m, am 11. und 739,8mm, 7b a.m. am 21., in Borkum im November 1890 7zz2,2 mm, ıl p.m. am 19.
and 734,0 mm, 6h a, m, am 24., im Dezember 774,2 mm, 8b— 10h a,m, u. 8h— oh p.m. am 30. und 8h a.m. am 31. und 749,2 mm, 9% p.m. am I9.
Die mittlere Temperatur wird nach der Formel n — k (n — Min) berechnet, wo n das arithmetische Mittel aus den Monatsmitteln der Temperatur für 8h a, m., 2h p,m. und 8h p.m., Min das Monatsmittel der Minimum-Temperaturen und k eine Konstante ist, welche für Januar
zleich 0,082 berechnet wurde. Für die übrigen meteorologischen Elemente sind dagegen die Mittelwerthe als blofse arithmetische Mittel aus den 3 Beobachtungs-Terminen berechnet.
In der Zusammenstellung für die Dekaden sind als Tage mit Niederschlag alle gezählt, an welchen Regen, Schnee, Hagel oder Graupeln fielen, ohne Rücksicht auf die Quantität; Tage mit blofser Thaubildung sind ausgeschlossen, auch wenn die Thaumenge eine mefsbare Gröfse
»rreichte. Als Tage mit starkem Wind sind alle gezählt, an welchen die Geschwindigkeit des Windes wenigstens im Mittel einer Stunde 10m per Sekunde erreichte oder überstieg, Der letzte Theil desselben Horizontal-Abschnitts enthält das Procentverhältnifs der Windrichtungen in den
lrei Dekaden, jedoch für die Stationen an der Ostsee und an der Nordsee in je eine Zahlenreihe zusammengezogen. Hier, wie in der darunter stehenden ebensolchen Tabelle für den ganzen Monat und die einzelnen Stationen ist, um die Lage der Luvseite anzudeuten, von je zwei entgegen-
zesetzten Winden überall der häufigere durch fetten Druck hervorgehoben. Der letzte Horizontal-Abschnitt giebt für jedes bürgerliche Datum die mittlere Windgeschwindigkeit ohne Rücksicht auf die Windrichtung an, wie dieselbe sich aus den Aufzeichnungen der Registrir-Anemometer
argiebt, bei der Robinson’schen Annahme, dafs der Weg der Schalenmitten 1/s des Windweges betrage. (Die Anemometer sind ganz übereinstimmend in derselben Werkstätte konstruirt und möglichst frei aufgestellt.) Das Mittel dieser Werthe oder die mittlere Windgeschwindigkeit des
ganzen Monats findet man in der vorletzten Spalte des nächst oberen Horizontal-Abschnitts; daneben ist das Datum der Tage angeführt, an welchen die Windgeschwindigkeit im Mittel mindestens einer Stunde 15m per Sekunde erreichte oder überstieg,
i) Diese Tabelle enthält die durch Eisverhältnisse verspätet eingegangenen Beobachtungen von Borkum für November und Dezember vorigen Jahres; die des Januar werden in der Tabelle des folgenden Monats veröffentlicht f N 2
werden. — % Reegistrirungen des Anemometers fielen im Jannar aus in Memel von 9 a.m. am 19. bis 10ha.m. am 20. und in Wilhelmshaven von Obn. m. am 3. bis 9b a. m. am 5., sowie Ende November und Dezember vorigen Jahres Die Direktion der Seewarte
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