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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 18 (1890)

Das Azimuth-Diagramm von Kapitän Weh'. 
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Anfangspunkt der Koordinaten, AB die Abscissenaxe, die Tangente in A da 
gegen die Ordinatenaxe. (Den Durchmesser AB bezeichnet Kapt. Weir mit 
Aequator, die Tangente mit Meridian.) Von A aus werden dann nach beiden 
Seiten die natürlichen Tangenten von Grad zu Grad abgetragen, was sich durch 
Konstruktion bewerkstelligen läfst, indem man die Halbmesser des Kreises um 
G bis zu ihrem Durchschnitt mit der Tangente in A verlängert. Ferner sind 
von A aus auf der ;r-Axe die Sinus der Winkel von Grad zu Grad abgetragen, 
was ebenfalls durch Konstruktion im Kreise ausgeführt werden kann. AG ist 
dann — sin 90° = 1. Ferner trägt man von A aus auf der x-Axe die Sekanten 
ab, die, da secO 0 = 1 ist, über C hinaus fallen, und da sec 60° = 2, so wird 
A B = sec 60° sein. Die auf AB abgetragenen Sinus sind die Punkte, in denen 
die Stundenkurven des Diagramms die x-Axe schneiden, die auf AB abgetragenen 
Sekanten dagegen die Punkte, in denen die Breitenkurven die x-Axq schneiden. 
-y 
N 
-y 
Die übrigen Schnittpunkte der Breiten- und Stundenkurven findet man nun, 
wenn man in der Abscisse sin t. sec <p und in der Ordinate tg <p . cos t Lothe 
errichtet und bis zu ihi-em Durchschnittspunkt verlängert. Z. B. für <p = + 60° 
und t = 2 st (10 st ) hat man, da sin 2 st = und sec 60° = 2 ist: sin 2 st . sec60° = 1. 
Trägt man also auf dem zu AB senkrechten Durchmesser die Ordinate 
tg 60° . cos 2 st = f ab, so ist dies der Durchschnittspunkt der Stundenkurve 
von 2 8t und der Breitenkurve von 60°. Selbstverständlich giebt es zwei sym 
metrisch zur x-Axe liegende Durchschnittspunkte. Der eine dieser Punkte ent 
spräche hier der Stundenkurve von 2 st , der andere der von 10 st . Die an beiden 
Seiten der ¿r-Axe liegenden Kurvenäste entsprechen den sich zu 12 ergänzenden 
Stunden. In derselben Weise sind die Durchschnittspunkte aller übrigen Breiten-
	        
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