544 der Hydrographie und. Maritimen Meteorologie, Dezember 1909.
also dessen Höhepunkt erst nach dem Minimum erreicht wird, Die Wahrschein-
lichkeit, mit der die Quecksilbersäule zu Anfang des Sturmes fällt, sowie die
eines Ansteigens am Schlusse, ist. gewöhnlich sehr groß, während die Zahl der
Fälle steigenden und fallenden Barometers auf der Höhe des Sturmes sich oft
das Gleichgewicht halten,
Diese Tatsachen varlieren in den einzelnen Gebieten und Windgruppen
und können in den verschiedenen Feldern, besonders in den mit reichlichen Be-
obachtungen versehenen Meeresteilen verfolgt werden.
An dieser Stelle soll nur noch auf eine Ausnahmestellung hingewiesen
werden, die den SW-Stürmen im Süden von Australien eigen ist. Fassen wir
die Felder 12, 18, 17 und 18 zusammen, so ergeben sich als Wahrscheinlichkeits-
werte für ein Steigen des Barometers zu Anfang des Sturmes 31:20, auf der
Höhe 37:3 und am Ende 44:3; für die Gebiete 13 und 18 allein, also zwischen
130° und 150° sind die entsprechenden Zahlen 10:2, 10:0 und 15:0, Der Sturm
seizt hier also gewöhnlich erst ein, nachdem das Minimum. schon vorübergezogen
ist, während bei fallenden Barometer sich noch keine stürmischen Winde ge-
hbildat haben.
Sturmtabellen
für die Anfangsrichtung, Dauer, Winddrehung und Barometerbewegung der Stürme
im südlichen Indischen Ozean.
0° bis 20° S-Br., Küste bis 50° O-Lex. 17 Stürme.
Gebiet 1.
Anfang
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Dauer:
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ı Barometerbewerung: A am Anfang, KH anf der Höhe, E zu Ende des Sturmes.
Aufßerster
Stand
HT] ApUR]3U|F
1 aller
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