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Bestimmung der erdmagnetischen Elemente im nordwestlichen Deutschland.
unter Eliminirung von H aus den beiden Formeln für Ablenkungs- und
Schwingungsbeobachtungen erhalten wird, und welche dem magnetischen Moment
des benutzten Magneten proportional ist. ni—n ist die Intensitätsänderung
zwischen Ablenkungs- und Schwingungsbeobachtungen. Es ist
log /л = £ log sin <p — log T + 0,0451 + 0,1171' + 5,15 (t+t') + 5,89 (nt—n).
Die Instrumentalfehler und Konstanten für die drei Bestimmungsstücke:
1. Deklination. Obgleich der Reisetheodolit absolute Werthe der
Deklination liefern sollte, so zeigten sich doch auch bei diesem Instrumente
Abweichungen von anderen Instrumenten derselben Art. Eine Vergleichung der
Deklinationsbestimmungen mit dem Reisetheodoliten mit den Angaben des
Deklinatoriums in Wilhelmshaven vor und nach der Reise ergab eine Korrektion
von
+ 2,25',
die den Angaben des Reiseinstruments hinzuzufügen ist.
Für Sonnenbeobachtungen kommen noch die Korrektionen hinzu, welche
aus der Neigung der Drehaxe dos Fernrohrs und dem Collimationsfehler des
Fernrohrs entspringen; dieselben wurden aber wegen ihres geringfügigen Be
trages vernachlässigt.
2. Inklination. Aus Vergleichsbeobachtungen des Reiseinklinatoriums
mit dem Dover’schen Inklinatorium (Nadel 3 und 4) in Wilhelmshaven ergab
sich als Korrektion der mit dem Reiseinklinatorium erhaltenen Werthe
-f 4,5'.
3. Horizontal-Intensität. Die Vergleichsbestimmungen vor und nach
der Reise zeigten, dafs sich der nach Formel II' berechnete Werth log C
der Deflektoren von 9,09330 auf 9,09177 verringert hatte. Aus einem Ver
gleich mit den Resultaten, die die Ablenkungsbeobachtungen mit den beiden
grofsen Magneten in den sieben Stationen, an welchen beide Arten der Intensitäts
bestimmungen vorgenommen wurden, zeigt, dafs die Abnahme von G zuerst
schneller, dann allmählich langsamer vor sich gegangen sein mufs.
Aus den Beobachtungen an der Basisstation vom 16. August und 19. Ok
tober ergeben sich nach Formel I' die Werthe der Konstanten Ci für die beiden
grofsen Magnete:
I II
August 16 log C = 9,69953 9,70510
Oktober 19 log C = 9,69925 9,70340.
Hiernach wurde für Magnet I das Mittel aus beiden Beobachtungen ge
bildet und der weiteren Rechnung zu Grunde gelegt. Da es nicht gerathen
schien, für Magnet II eine andere als eine allmähliche Aenderung der Konstanten
anzunehmen, so wurden für die Beobachtungstage folgende Werthe interpolirt:
Magnet II
1. August 16 log C = 9,70510
2. „ 18 70505
3. „ 23 70491
4. September 3 70461
5. „ 7 70451
6. „11 70441
7. Oktober 3 70381
8. „ 12 70358
9. „ 19 70340.
Der Vergleich mit den durch die Deflektoren erhaltenen Werthen geschah
folgendermafsen:
Es wurde zunächst aus den Intensitätswerthen der beiden Magnete mit
Hülfe der Variationsangaben der Wilhelmshavener Registrir-Instrumente die
Differenz: Station—Wilhelmshaven abgeleitet und dann diejenige Intensität be
rechnet, welche zu der Zeit der Beobachtung mit den Deflektoren auf der betreffen
den Station stattfand; und daraus liefs sich nach Formel 11' die Konstante
log Cu für die Deflektoren ermitteln. Es ergab sich hierbei im Ganzen eine