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Kleine Notizen.
haben im Aufträge der Regierung in den Jahren 1888 und 1889 die geographische
Lage, Deklination, Inklination und horizontale Intensität nachstehender Orte
bestimmt. Die Positionsbestimmungen können als sekundäre angesehen werden,
weil sie mit guten Instrumenten und die Längenbestimmungen durch telegraphische
Signale mit der Sternwarte in Santiago ausgeführt worden sind.
Antofagasta. Lage des Observationspfeilers bei der Eisenbahnstation:
23° 38' 39,3“ S-Br
70° 24' 39,0" W-Lg = 4» 41 m 38,6 S .
Deklination . . . . 12° 1,5' Ost \ Am Fufse des Hügels
Inklination .... 24° 29,0' Süd j östlich der
Horizontale Intensität 0,2175. > Eisenbahnstation.
Caldera. Lage des Observationspfeilers:
27° 4' 7,3" S-Br
70° 50' 7,5" W-Lg = 4 h 43 m 20,5 S .
Lage des Kirchthurmes:
27° 4' 5,9" S-Br
70° 50' 9" W-Lg = 4 h 43™ 20,6 5 .
Deklination .... 13° 38,1' Ost -i
Inklination .... 28° 18,0' Süd [ am Observationspfeiler.
Horizontale Intensität 0,2759 >
Copiapó. Lage des Observationspfeilers:
27° 21' 31,8" S-Br
70° 21' 21,0" W-Lg = 4 h 41 m 25,4 S .
Lage des Endpunktes der Eisenbahn San Roman:
27° 21' 33,5" S-Br
70° 21' 22,5" W-Lg = 4 h 41 m 25,5 S .
Deklination .... 12° 34,9' Ost -i
Inklination .... 28° 52,0' Süd | am Observationspfeiler.
Horizontale Intensität 0,2769 >
Coquimbo. Lage des Obscrvationspfeilers:
29° 57' 4,4" S-Br
71° 21' 12,0" W-Lg = 4 h 45” 24,8 S .
Lage des Kirchthurms:
OQO F.'J/ F. Fi// G.R,.
71° 21' 12,0" W-Lg = 4 h 45" 24,8 S .
Deklination .... 13° 35,2' Ost -i
Inklination .... 31° 55,0' Süd I auf dem Observatorium.
Horizontale Intensität 0,2759. >
La Serena. Lage des Observationspfeilers im Lyceum:
29° 54' 9,1" S-Br
71° 15' 30" W-Lg = 4 h 45" 2,0 S .
Deklination .... 12° 20,5' Ost
Inklination .... 34° 53,0' Süd
Horizontale Intensität 0,2644
auf dem Observatorium
im Lyceum.
9. Nichtvorhandensein der Wolverene-Bank und des Vibilia-
Felsens, zwischen den Tonga- und Kermadec - Inseln, im Stillen
Ocean. Nach einem Berichte des Kommandanten S. M. Kr.-Korv. „Alexandrine
Korv.-Kapt. von Prittwitz, wird das Nichtvorhandensein der IFofomwe-Bank
und des P76i7f«-Felsens (vgl. No. 1302 d. „Naehr. f. Seef.“ 1889 und die „Ann.
d. Hydr. etc.“ 1889 Seite 480) bestätigt. Das Schiff passirte auf der Reise
von Apia nach Auchland am 8. März d. J. die Stelle der Wolverene-Bank, und
es wurde mehrere Male mit 150 m Lothleine kein Grund erreicht. Am 11. März
d. J. wurde gleichfalls nach dem FV&fKa-Felsen, aber vergeblich, gesucht.