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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 18 (1890)

Regenfall auf den Samoa-Insela. 
197 
l ) „Africa Pilot“, Part I, 1885, pag. 188. 
Demnach sind: 
in Numea.... 
„ Kanala.... 
„ Levuka und Suva 
„ Delanasau . . 
„ Utumapu . . . 
. !/ 'ahiti .... 
die viei' regenreichsten Monate 
April bis Juli mit 661 mm = 54 % der Jahressumme, 
Januar bis April „ 779 „ =50 
Januar bis April „ 1234 „ =47 
„ = 65 
1858 „ = 54 
727 „ = 60 
Januar bis April „ 1765 
Dezember bis März „ 
Dezember bis März „ 
in Numea . . . 
Kanala . . . 
Levuka u. Suva 
Delanasau . . 
Utumapu . . 
Tahiti . . 
die vier regenärmsten Monate 
August bis November mit 247 mm = 20 °/o der Jahressumme, 
Juni bis September „ 364 mm = 23 
Juni bis September „ 548 mm = 21 
Juni bis September „ 293 mm =11 
Mai bis August „ 579 mm = 17 
Juni bis September „ 91 mm = 8 
Mit Ausnahme von Numea haben also alle hier aufgeführten Inselpunkte 
dieselbe oder doch nahezu dieselbe Jahreszeit des Regens, wie dieselbe Jahres 
zeit des trockensten Wetters. Der Unterschied zwischen den beiden Jahres 
zeiten zeigt sich am meisten ausgeprägt an den Orten, welche an der Nord- 
bezw. Nordwestseite der betreffenden Insel, mithin gegen den Südostpassat an 
der Lee- und gegen die hauptsächlich regenbringenden nördlichen Winde an 
der Luvseite liegen. Es sind dies neben Utumapu Delanasau an der Nordseite 
von Vanau Levu (FY/i-Inseln) und vor Allen Tahiti. Am letzteren Orte fällt 
in den Monaten Dezember bis März achtmal so viel Regen, als von Juni bis 
September. 
Kleine Notizen. 
1. Bemerkung über den Ankerplatz von Conakry. Isles do Los. 
Senegambien. Westküste von Afrika. (»Avis aux Navigateurs“ No. 1/2. 
Paris 1890.) Das französische Schiff „Kerguelen* hat auf der Fahrt von Dakar 
nach Conakry nördlich der Isles do Los, als es sich auf den Ankerplatz bei 
Conakry *) begeben wollte und von der Spitze Arethusa auf die Mole der fran 
zösischen Faktorei abhielt, den Grund berührt. Es wurden Tiefen von 3 m an 
Stellen gefunden, auf welchen nach der französischen Karte 8 bis 9 m sein 
sollten. Das Schiff ankerte nach dem Freikommen aufserhalb der Bänke in 
folgenden Peilungen: Insel Goulu (Sharksnose) in rw. S15°W; die Mole der 
Faktorei in rw. N 70° 0 und das äufserste Ende der von der Insel Tumbo sich 
erstreckenden Klippen in i'w. S 50° 0. 
Die bei Conakry ausliegenden Tonnen der „Compagnie française de la 
côte occidentale d’Afrique“ sind ungenügend verankert; dieselben vertreiben 
häufig infolge der starken Strömung und sind selten sichtbar. 
Zur Zeit der Anwesenheit des „Kerguèlen“ vertrieb die südliche schwarze 
Fafstonne mit weifsor Scheibe, darauf wurde dieselbe an einem schwachen Anker 
wieder ausgelegt, aber infolge des ersten Fluthstromes vei-trieb dieselbe abermals, 
und das erste Schiff, welches den Kanal passiren wollte, blieb zwei Stunden 
lang neben dieser Tonne sitzen. 
Man kann daher der gegenwärtigen Betonnung nur sehr wenig Vertrauen 
schenken, und müssen die Schiffe, welche zum ersten Male nach Conakry gehen, 
grofse Vorsicht gebrauchen. 
2. Hafenbauten zu Buenos Aires und zu La Plata. Rio de la 
PI ata. („Mededeelingen aan Zeevarenden“ No. 5/66. ’s Gravenhage 1890.)
	        
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