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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 18 (1890)

Zusätze zu den Segelanwcisungen für die Küsten des Japanischen Meeres. 
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2 600 Mann Landtruppen, 
2 000 russische Civilisten, 
5 000 Chinesen, 
850 Koreaner, 
800 sonstige Fremde, hauptsächlich Japaner, als Kaufleute und 
Handwerker (30 Deutsche), 
750 Mann Marinetruppen. 
12 000. 
Die Industrie beschränkt sich zur Zeit auf Dampf-Mehl- und Sägemühlen, 
Bierbrauereien und Kartoffel-Branntweinbrennereien, der Ackerbau auf Kartoffeln 
(12- bis 30fache Frucht), sehr guten Flachs und Hafer; sonstige Erwerbszweige 
sind Holzschlag, Jagd, Fischfang, Seokohl- und Trepang-Gewinn. 
Verkehrswege sind binnenlands fast ausschliefslich Wasser, bezw. Eis; 
der Seeverkehr wird nach Europa hin hauptsächlich durch die russische frei 
willige Küstenflotte (1887: 10 Dampfer zu 20 000 Registertonnen), die häufig 
noch französische Dampfer chartert, der Verkehr mit Ost-Asien durch die 
Nipon-Yusen-Kaisha bewirkt. 
Die gröfseren Geschäfte befinden sich in den Händen russischer und 
deutscher Kaufleute; der Kleinhandel wird von Chinesen und Japanern be 
trieben; die Interessen der letzteren vertritt ein japanischer Handelsagent. 
c) Der vom Admiralitätsgebäude um 12 h mittlerer Ortszeit fallende Zeit 
ball und Mittagsschufs sind nicht sehr zuverlässig; eines Tages fand eine Ver 
spätung von 7 Sek. statt, ohne dafs eine Berichtigung oder eine Anzeige der 
selben erfolgte. 
22. Die im Plan von Hakodate, Br. Adm.-Karte 2672 (XI. 183), 
aufgezeichneten öffentlichen Gebäude liegen jetzt zum Theil anderweitig ver 
theilt; so z. B. die Government Offices am Ende der die Post- und 
Telegraph-Offices und den Consular Garden enthaltenden Strafse, Post- 
und Telegraph-Offices nicht in zwei, sondern in einem Hause, auf dem 
Plan mit P.O. bezeichnet. 
Bemerkungen über einige Orte auf Kaiser Wilhelms - Land, im 
Bismarck-Archipel, Lord Howe- und Salomon-Inseln. 
Nach dem Berichte des Navigations-Offiziers S. M. S. „Alexandrine*, Kapt.-Lieut. Schnars. 
I. Hatzfeldt - Hafen. 
Am 28. September 18S9 ankerte S. M. S. „Alexandrine“ im Hatzfeldt- 
Hafen auf 19 m Wasser in den Peilungen: West-Kap in SW 7 /sW, SO-Seite der 
Tschirimotsch-lnael in SzW 6 /sW. Beim Herumschwaien am nächsten Morgen auf 
OSO—SO wurde weifser Korallengrund unmittelbar neben dem Schiffe gesehen 
und, da in der D. Admiralitäts-Karte 99 (Tit. XII, No. 120a) hier nur tiefes 
Wasser verzeichnet ist, mit einem Kutter die Umgebung des Schiffes ausgelothet. 
Hierbei wurde eine Untiefe von geringer Ausdehnung mit 7 m geringster Wasser 
tiefe bei Niedrigwasser in ca 100 m Entfernung vom Schiffe aufgefunden. Der 
Mittelpunkt der Untiefe liegt in den Peilungen: NW-Seite von Tschirimotsch- 
Insel in mw. SSW 5 /sW, Südhuk von Patacky-Inaol in mw. W*/*N, oder nach 
Winkelmessungen: 
linte Winkel | ^lA7 m P a T l,, ' 1WA ! 20’ * 
Rechter Winkel j ^S1rivil»*«t«ll.InMl ! 102 ° 42 '- 
Die von der lOm-Linie umgrenzte Fläche der Untiefe hat nahezu Kreis 
form, mit 60 m Durchmesser. Das Riff fällt, mit Ausnahme an der Süd- und 
SO-Seite, wo es sich langsam vertieft, überall steil ab.
	        
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