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‚Annalen der Aydrographie und Maritinien Meteorologie, Februar 1936,
Die mittlere Regenfallsumme obiger sieben. Orte (1879—1934) = 73,9 Zoll,
Eine brauchbare Vorhersagegrundlage für den Sommerregenfall in Missonri-
Nebraska habe ich bereits 1930 aufgestellt; ein warmer Erstfrühling (III—IV)
in Zentraleuropa Jäßt im unmittelbar darauffolgenden Sommer Dürre in den Western
Plains“ erwarten [1]. Diese Vorhersage traf vollkommen (1934) ein
Es bedeutet. z=—= AK (7) 4. (Frankfurt -- Breslau -+ Bukarest) °C.
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Korrelationskoeffizient (60 Jahre): = 0,50,
— Zusammenfassung: Die von Mömery aufgedeckte und an der französischen
Witterungsgeschichte der neueren Zeit (Spätmittelalter bis Gegenwart} bewiesene
Existenz der Realität einer 100jährigen Periode gab mir — dank der damit
erzielten Erfolge — Veranlassung, dieselbe für Mitteleuropa an Hand alter Chro-
niken bis ins Altertum hinein zu verfolgen; ich glaube gezeigt zu haben, daß
dieselbe fast nie versagtez auch an einigen Beispielen außerenropäischer Gebiete
könnte dieselbe nachgewiesen werden, — Eine Kombination dieser Periode mit
unseren. bisherigen. makrometeorologischen. Erkenntnissen erscheint mir für die
Zukunft besonders aussichtsreich, denn e5 ist. — Kausalität und Realität —, der
makrometeorologischen. Korrelationen, vorausgesetzt, die Annahme gerechtfertigt,
daß, um. wur ein Beispiel zu nennen, dem. strengen. Winter 1895 ähnliches. Welt-
wetter. rorausging, wie den kalten Wintern 1795, 1695, 1595, Dasselbe gilt für
heiße, trockene Sommer, denn auf gleiche Wetterfaktoren folgt wiederum
gleiches Wetter [az]; diese zu erfassen, wird zu besten Erfolgen führen. 1984
brachte uns den bisher gyewaltigsten. und übereinstimmen dsten (!
Erfolg unserer Bestrebungen,
Material-Literatur.
Zalmı Teil. im Text: IL „Bulletin de l’Observatoire de Talence“ 15, Okt, 1028, 15. Okt, 1932,
15. Nor, 1934 und „Association Francaise pour Pavancement, des seichnces‘, Conarös de a Rechelle
(1928); Extrait des Comptes. rendusz: „QKelques zemargies Sur 1a durfe et Fintensite rariables des periodes
solaires“ par HM, Memery., — 2. „Symposium on Climatie Üycles* (National. Academr of Sciences,
Washington D. €, April 1926, 1982, 8.3601. = 3. Schostakowitsch: „Verhandlungen des Magne-
schen und Meteorologischen Observatoriums zu Irkutsk“, Nr. 2/8, &. 73 {lrkutsk 1028). — 4. Siehe
ıd 1. = 5, Hennig: „Katalog bemerkenzwerter: Witterungsereignisse: von den ältesten Zeiten bis zum
Jahre 1600: (Abhandlungen des Preußischen Meteorologischen Instituts, Bd. 2, Nr. 4) und Pilgram:
„Untersuchungen über das Wahrscheinliche der Wetterkünde.“ — 6 World. Westhers Kevorde
Volhrme 79 und Contimuation 1921 bis 1930 = 7, Pilgram, siehe ad 5. — 8, Süddeutsche Sonn-
agepost 1934, Nr: 45, ©. 15: „Fränkische Bde en ge „a aa = 9, Professor Dr. Leo Wenzel Pollakı
„Der Einfluß der Witterung auf die Ergebnisse der Ernte von Hopfen, Wein, Weizen und Kartoffeln
n Böhmen‘, 5.5 (Sonderdruck aus dem Statisticky Obzor, Shrg. XV [1934] Heft 4 bis 6) — 10, Syme-
sosfum on Climatie Cycles ad 211 „Erideneces of eyeles in tree: ring records‘, by A. E. Douglass,
5 35% — 11.775. Hand „Handbuch der Klimatolopie, Ba, IT, S, 407 (2, Auflage) — 12. Monthlx
Weather Review, August 1927: „Abnormal summers in the Übited States“ by A, £. Henry, S, 340, —
13. Monthly Weather Review, September 1938: „Is our Climate changing?" by J, DB. Kineer, 8, 258. —
(4. Hennigr Katalog ad 5, — 15. Meyers Konyersationslexikon, 5. Artlage, Bd, IX, 5, 68 —
(6. Henniz: Katalog und „Seasonal Forecasting“ by Inigo Jones, Briebane 1932. = 17, W.B.