Die Insel Santa Maria.
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Thurmes befindet sich 63,6 m über dem Meeresspiegel und das Feuer 15 m
über dem Erdboden. Die Position des Thumes ist 36° 59' 7" S - Br und
73° 32' 30" W-Lg.
Von demselben aus peilt rechtweisend:
Das Riff Dormidos de Afuera in . .
Die Insel Farallón in
Spitze Tumbes in
„ , n- ?• Í die nördliche in .
Tetas des Bxobio ( dic südliche in .
Schornstein der Gicfserei in Coronel in
Leuchtthurm von Lota in .... .
N 3°10'W.
N11° 47' W.
N 41° 53' 0.
N 51° 48' 0.
N52° 6'0.
S 83° 44' 0.
S 69° 40' 0.
Die Los Dormidos - Riffe. Ungefähr 1200 m rw. N 8° W von der Insel
Farallon liegt eine grofse Gruppe Klippen, welche los Dormidos de Adentro
genannt wird und 3400 m rw. NNW von derselben Insel eine zweite Gruppe,
die Dormidos de Afuera. Diese ist vom Berge Cansado 5300 m und von der
Spitze Pesca 5000 m entfernt. Auf beiden Klippengruppen brandet das Meer
fortwährend. Zwischen ihnen, etwas nach Süden hin, liegt eine Gruppe blinder
Klippen und an zwei Stellen derselben, von denen die eino 1100 m, die andere
1400 in von den Dormidos de Afuera entfernt ist, macht sich zeitweise Brandung
bemerkbar. In der Umgebung aller dieser Klippen sind 13 bis 20 m Wasser
mit einem aus Sandstein bestellenden Grunde; zwischen den Klippen ist reines
Wasser. Es ist aber nicht rathsam, zwischen denselben zu passiren, weil die
dort auftretenden Strömungen sehr veränderlich in Richtung und Stärke sind.
Die Dormidos de Afuera und die blinden Klippen südlich davon sind
wahrscheinlich dieselben, welche irrthümlicherweise FogrefZwp-Klippen genannt
wurden. Die Position derselben ist in der Brit. Adm.-Karte No. 1303 (XII, 60)
nicht richtig. An der Stelle, an welcher sie die Karte giebt, sind keine
Klippen bemerkt worden. Die Klippe, auf welcher die Bark „John Remcich“
strandete, ist nach dem Schiffsjournal zu sehlicfsen wahrscheinlich eine der vor
hin erwähnten blinden Klippen, welche in den Karten nicht angegeben sind.
Die Pulga- und Dolores-Buchten. Die Westküste von Santa Maria trägt
den Charakter einer wilden unzugänglichen Küste; dessenungeachtet hat sic
zwei Stellen, wo man bei ruhiger See landen kann und welche auch von den
Fischern aufgesucht werden. Es sind dies die beiden genannten Buchten. Dio
erstere, die Pulga-Bucht, liegt unmittelbar im Süden der Spitze Pesca, ist aber
vollständig von Felsen und Untiefen eiögeschlossen, die andere, dio Dolores-
Bucht, liegt an der Nordseite des gleichnamigen Berges und ist von einem
Sandstrande umgeben, hinter welchem sich Dünen erheben.
Der Berg Dolores ist ein steiler aus grauem Sandsteiu bestehender Berg
mit kantigem Gipfel. Er bildet die Westspitze der Insel und liegt auf einer
Landzunge, welche mit Dünen bedeckt ist, die sich das dahinter liegende Thal
hinaufziehen. Bis zu Abständen von 1300 resp. 1900 m vom Ufer ist das Meer
voller Untiefen und Klippen.