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Metadata: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 17 (1889)

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Die lasci Santa Maria, 
Tiefe gröfser als im Süden derselben, wo dieselbe 1,5 Sm von der Landzunge 
nur 6 bis 7 m beträgt. 
Die Spitze Espolon. Von der Spitze Delicada konvergil t die Küste nach 
West und Nord hin und endigt in der Spitze Espolon, welche etwas mehr als 
l Vs Sm von der Spitze Delicada entfernt ist. Erstere wird von einer niedrigen 
Sanddüue gebildet, und brandet das Meer daselbst schon in einer Entfernung 
von 100 m vom Strande. 
Die Gaiwoia-Buoht ist flach und liegt zwischen den beiden, vorhin er 
wähnten Landspitzen, hat eine 1845 m breite Oeffnung und dringt 820 m ins 
Land ein. Ungefähr in der Mitte einer Verbindungslinie der beiden Landspitzon 
sind Tiefen von 14 und 16 m, und besteht der Grund daselbst aus feinem Sand. 
Man kann dort ankern, ist aber vor den herrschenden Winden nicht geschützt, 
UDd die daselbst stets befindliche Dünung macht den Ankerplatz unbequem. 
Rada del Nordeste odor NO-Rhede, auch Tres Cuevas genannt, liegt an 
der NO-Seite der Insel, wird im Westen von dem höheren Theil derselben und 
im Süden von der Halbinsel La Vega begrenzt. Ihr Grund besteht aus feinem 
Sand, und die Tiefen sind gröfser als in der SO-Bucht. Den Namen Tres 
Cbeuös-Khede hat die Bucht von drei Höhlen erhalten, welche an dem Abhange 
des höheren Theiles der Insel liegen. Das Landen an der Halbinsel ist wegen 
der fast ununterbrochen an deren Strand herrschenden Brandung nicht möglich. 
An der Küste des höheren Theiles der Insel kann man im Süden der felsigen 
Untiefe von Tres Cuevas und Malpaso zwischen einigen Felsen von gelblicher 
Farbe landen, mufs aber immer vorher einen Bootsanker ausbringon und nach 
dem Landen das Boot am Ufer festlegen, weil öfters unerwartet hohe Wellen 
an demselben sieh brechen. Die, bereits erwähnte Untiefe von Malpaso und 
Tres Cuevas streckt sich von diesen Landspitzen 500 m weit vor, und von ihrem 
Ende aus läuft parallel den Abhängen der Insel eine andere Untiefe nach dem 
Strande der Halbinsel zu. Diese Untiefe besteht aus Felsen und ist an dem 
auf ihr wachsenden Seetang kenntlich. Sie liegt 4 bis 5 m unter Wasser. 
Die Bucht Inglesa liegt im Norden der vorigen, zwischen der Spitze 
Malpaso und dem Berge Cansado. Sie hat den besten Ankerplatz der Insel. 
Ihre Oeffnung beträgt 2400 m, und dringt sie 1200 m ins Land ein. Durch die 
Untiefe von Malpaso und die vor dem Berge Cansado liegende ist sie etwas 
eingeengt. Der Grund besteht aus feinem Sand. Um zum Ankerplatz, welcher 
14 bis 15 m Wasser hat, zu gelangen, steuere man in der Mitte der Einfahrt 
bis der spitze Gipfel der kleinen Insel Farallón mit den Abhängen des Berges 
Cansado zusammenfällt. Der geeignetste Platz zum Landen befindet sich zwischen 
den Felsen gegenüber der Südseite der dem Berge Cansado zunächst liegenden 
Landspitze. Man gelangt dahin, indem man auf den Gipfel, welcher sieh ober 
halb einer dort befindlichen Schlucht erhebt, zusteuert. Die Passage nach 
diesem Landungsplätze ist nicht ganz leicht, weil man, bevor man zu den bei 
demselben liegenden Felsen gelangt, einer Stelle ausweichen mufs, auf welcher 
Seetang wächst. 
Das Hochwasser findet in der Bucht Inglesa in den Syzygien ungefähr 
um 10 h a. m. statt, und der Fluthwechsel beträgt zu dieser Zeit ca 1,85 m. 
Der Berg Cansado bildet die nördlichste Spitze der Insel. Er erhebt 
sich steil aus dom Meere und sein Fufs ist von zahlreichen Klippen umgeben, 
von welchen sich eine Reihe 650 m weit nach der Bucht Inglesa und eine 
andere nach Norden bis zur kleinen Insel Farallón erstreckt. Die Insel 
Farallón liegt 2040 m rw. N 58° W vom Berge Cansado und 1650 m von der 
Spitze Pesca entfernt. Die Insel ist von Klippen umgeben und der Kanal 
zwischen ihr und Santa Maria gleichfalls mit Klippen besäet. Sie ist steil, 
von dunkler Farbe und unzugänglich. Gegenüber der Insel Santa Maria 
befindet sich ein kleiner sandiger Strand, welcher sich ins Innere der Insel 
fortsetzt und die Berge derselben nahezu hälblrt. 
Der Leuchtthurm, von Santa Maña steht auf dem höchsten Gipfel der 
Berge, welche hinter dem Berge Cansado liegen. Das Feuer ist ein weifses 
Blinkfeuer, jedo Minute ein Blink, welches bei klarer Luft 25 Sm weit sichtbar 
ist. Der Thurm ist von Eisen, rund und mittelst eines Dreifufses aus eisernen 
Oylindern auf dem Wärterhause befestigt. Das Wohnhaus ist von leichter 
Bauart und aufseu mit galvanisirtem Eisenblech bekleidet. Der Fufs des
	        
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