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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 17 (1889)

352 
Meteorologische Beobachtungen auf der Insel Butaritarf. 
Die Häufigkeit der einzelnen Waldlichtungen nach 1(3 Strichen, ausgedvückt in Procenfen, 
und die mittlere Windstärke 
Standes 
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ESE 
SB 
SSE 
S 
SSW 
SW 
WSW 
w 
WKW 
KW 
NNW 
8 h mm. 
58 
% 
3 
2 
3 
8 
2G 
10 
22 
7 
5 
2 
2 
2 
2 
2 
2 
St. 
1,5 
2,0 
3,5 
2,6 
3,1 
33 
3,0 
3,0 
3,7 
1,0 
2,0 
2,0 
2,0 
1,0 
2,0 
i 12'* m. 
58 
% 
3 
3 
9 
5 
21 
17 
19 
12 
5 
2 
„ 
2 
— 
2 
St. 
1,0 
30 
2,6 
2,7 
3,9 
3,1 
3,4 
2,9 
3,0 
5.0 
— 
— 
2,0 
— 
1,0 
— 
j p. in. 
57 
°/o 
3 
5 
2 
4 
30 
21 
18 
10 
2 
2 
* 
_■ 
3 
I 
St. 
2,0 
2,0 
5,0 
3,0 
3,2 
2,6 
2,7 
2,7 
3.0 
2,0 
— 
— 
— 
— 
” 1 
1,0 
S^p.m. 
57 
o/o 
2 
3 
7 
10 
26 
9 
23 
3 
2 
2 
2 
— 
* 
2 
2 
1 
St. 
2,0 
2,5 
8,0 
2,5 
2,9 
2,0 
2,6 
3,0 
2,0 
2,0 
1,0 
— 
— 
— 
1,0 
2,0 
Hi« \ 
230 
O/o 
3 
4 
5 
7 
26 
14 
20 
8 
3 
2 
1 
1 
1 
1 
2 
St. 
1.6 
2,4 
3,1 
2,7 
3,2 
2,8 
2,9 
2,8 
3,1 
2,5 
1.5 
20 
2,0 
1,0 
1,5 
1 zus. J 
Stund« 
g ! 
1 
... 
Liiiftilmck 
Mittlere Temperatur 
Mittlere Bewölkung 
Anzahl 
der Beob 
achtungen 
jiim 
Anzahl 
der Beob 
achtungen 
Grad« C. 
Anzahl 
der Beob 
achtungen 
Grad der 
Bewölkung 
gti a. m . 
58 
758,8 
58 
28,4 
58 
4,3 
12 h m 
58 
758,5 
58 
29,5 
58 
4,5 
4 h p. in. . . . . . . 
57 
757,4 
57 
29,8 
57 
4,5 
8>’ p. m. 
57 
758,8 
57 
28,5 
57 
3,9 
Hie vier Stunden zu- 
sainiuen. , , * . 
230' 
758,4 
230 
29,0 
230 
4,3 
Wie aus der Tabelle hervorgeht, war der Wind während der genannten 
Zeit vorherrschend von E bis SE, häufig jedoch bis S und N abgelenkt und 
nicht selten durch Wind aus dem westlichen Halbkreise unterbrochen. Die 
mittlere Stärke des Windes von 2,8 ist als gering zu bezeichnen. Durchschnitt 
lich am frischesten wehte der Wind am Mittage. Dio beobachtete gröfste Wind 
stärke von längerer Dauer war 5, während sie in Böen 7 erreichte. Da die 
Insel Butaritari nur etwa 800m breit ist, so darf man wohl annehmen, dafs 
die Wind- und Witterungsverhältnisse auf dem angrenzenden Meere dieselben 
sind, wie in der Lagune. In den Morgen- und Abendstunden, namentlich in 
den letzteren, stellte sich manchmal Windstille ein. Ein Sturm ist während der 
Beobachtungszeit, nicht aufgetreten. 
Der Luftdruck, der im Mittel aller Beobachtungen 758,4 mm betrug, war 
während der ganzen Zeit, der Oertlichkeit entsprechend, sehr beständig und 
meistens nur dem täglichen Gange unterworfen. Innerhalb der Beo bucht ungs- 
termine war der mittlere Luftdruck am höchsten um 8 Uhr Abends — 
758,8 mm —, am niedrigsten um 4 Uhr Nachmittags —- 757,4 mm. Der absolut 
höchste Luftdruck wurde zu 762,3 mm gefunden, und zwar am 7. und 9. Oktober 
um 8 Uhr Morgens; demgegenüber wurde der niedrigste von 754,6 mm am 
25. desselben Monats um 4 Uhr Nachmittags beobachtet, so dafs die ganze 
Schwankung während der Beobachtungszeit 7,7 mm betrug. 
Die Temperatur der Luft war innerhalb der Beobachtungsstunden eben 
falls sehr wenig veränderlich, indem sie im Mittel nur zwischen 29,8° nm 
4 Uhr Nachmittags und 28,4° um 8 Uhr Morgens schwankte. Die Dureh- 
schnittstemperatur aus allen Beobachtungen ergiebt sieh zu 29,0° C, Die höchste 
MittlereSfärkc 
aller Wi $vde
	        
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