Prüfling der Pcisson’schen DeTintionstheorie für die Schiffskoropassc.
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Werthen der Konstanten durch ihre Elimination losgelöst, nimmt die Formel
eine allgemeine Gültigkeit mit ihren unveränderlichen Koefficienton an, die nur
ein für alle Mal zu bestimmen waren. Die Rechnung damit liefert im gegen
wärtigen Falle Folgendes:
¿0 4- ¿72 =
¿72 -H ¿144 = —«'
-25° 25'
¿288 4- ¿144 = — 7° 41'
¿21« = 4-27° 49'
— 25,42
= -7,68
— 4- 27,82
1,4062»
0,8854n
1,4444
9,8110
9,3931n
9,3010
l,2162n
0,2785
0,7454
—16,45
4-1,90
4- 5,56 .
— 38° 39'
¿0 4- ¿21c = 4-21° 19'
¿288 *** 4- 12“ 3'
-38,65
— 4- 21,32
= 4-12,05
l,5S71n
1,3288
1,0810
9,8110
9,3931n
9,3010
l,3981n
0,7219n
0,3820
— 25,01
— 5,27
4- 2,41 .
#36
— 8,99
— 8° 59'
— 27,87
— 27° 52'
In gleicher Weise ergiebt sich für die anderen Zwischenwerthe:
diso = 4- 5,23 +1,70 —1,30 = 4- 5,63 — 4- 5° 38'
¿252 — 4-25,80 4-6,48 -—3,78 = 4- 28,50 = 4-28 30
*=> 4- 3,59 - 2,20 — 3,95 = — 2,56 = - 2 32
Die Uebereinstimmung ist also vollständig. Die hier angewandte Inter
polationsformel kann natürlich nur gerade so viel leisten, wie die fünf gegebenen
Beobachtungen nach der regelmäfsigen trigonometrischen Reihe gestatten. Das*
selbe gilt aber auch für die Fortsetzung, wenn man die Einschaltung für die
Mitte aus den bereits erhaltenen Resultaten von 36 zu 36® jetzt noch zur
ferneren Berechnung von 18 zu 18° ausdehnen wollte. Das wäre also eine Ein
schaltung für die Mitte bei 10 gegebenen äquidistanten Werthen, um daraus
20 zu machen. Die dazu erforderliche Formel würdo dann in derselben Strenge
folgende sein:
¿18 — 4- 0,63138 (¿o 4- #se) —0,19626 (¿324 4- dtg) 4- 0,10000 (¿288 4- ¿10s)
9,80029 9,29283a 9,00000
— 0,05095 (¿252 4- ¿144) 4- 0,01594 (¿216 4- ¿iso)
8,70717n 8,19971
Aber auch wenn von irgend einer periodischen Funktion zehn äquidistante
Werthe beobachtet wären, die den ganzen Cyklus umfassen, so würde man
nach derselben Formel die in der Mitte liegenden Funktionswerthe mit gleicher
Schärfe berechnen können, als wenn vorher erst die erforderlichen zehn Koeffi-
cionten ermittelt wären, und mit deren Hülfe alsdann die Zwischenwertho
berechnet werden sollten.
Jetzt ist zunächst weiter zu untersuchen übrig, welche Werthe der fünf
Koefficienten die fünf gegebenen Beobachtungen auf den Kompafskursen 36°,
108°, 180°, 252° und 324° genau darstellen würden? Man hat also, ähnlich
wie vorher, aus den Gleichungen:
¿36 = A 4- B sin 36 4- C cos 36 4- D cos 184- E sin 18 | und mit KScksielit auf:
¿10s = A + B cos 18 — C sin 18 — D sin 36 — E cos 36 I cos 36 — sin 18 = i
¿ISO = A — C 4-E i sin* 36 ■= | —¿ fd>
¿252 = A — B cos 18 — C sia 18 4- D sin 36 — E cos 36 cos* 36 = g 4- | p5
¿324 = A — B sin 3:6 4- D eo« 36 — D cos 18 -)- E sin 18 | sin 2 18 4- cos* 36 = J,
giebt die Elimination:
5 A =• ¿36 4- ¿168 4- ¿180 4- ¿252 4- ¿824
5 B = 2 (¿36 — ¿324) sin 36 4- 2 (¿108 — ¿252) cos 18
5 C »= — 2 ¿iso -I- 2 (¿36 4- ¿$24) cos 36 — 2 (¿10s -f- ¿252) sin 18
5 ü = 2 (¿36 — ¿324) COS 18— 2 (¿108 — ¿252) sin 36
5 E — 4- 2 ¿iso 4- 2 (¿30 4- ¿321) sin 18— 2 (¿10$ 4- ¿252) cos 36
A = — 1° 18'
B — —21 21
C = — 5 44
I) = 4- 7 7
E =» 4- 0 46
Die Vergleichung mit den gesammten zehn Beobachtungen läfst nun
folgende Unterschiede übrig, die einerseits wieder zur Prüfung der Rechnung
dienen, andererseits aber anzeigen, dafs entweder wegen der Beobachtungsfchler