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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 17 (1889)

Deutsche Seewarte. 
I>i<s monatliche» Extreme M für das Barometer de« regeln» fsigen Beobachtungen zu de» 3 Terminen am Tage entnommen und stellen daher nicht die absoluten Extreme dar. Diese waren nach den Aufzeichnungen der Barographen in Memel KÖjämni, 9h—IO' 1 a. m. am 4. und 
756,2mm, 0 l - 2'< «■ m. am 28.. in Neufahrwasser' 769,4mm, 10' a. m. am 4. und 753,9mm, öb n. 9'—12' st- tu. am 27., in Swtuemiiiido 767j0mm, 10 h *. m. am 22. und 752,4mm, 6 h u. 12 b p. m. am 26.« in Wustrow 766,3mm, Ö !l a. m, am 4. und 9'—11' p. m. am 21. and 752,8mm, 
6* p.m. am 26., in BkmIMHg 76@.2mm., 11*> ¡>, m. am. 3. Ms 2 h a,m. am 4* and 752,3mm, 4 l >-~5' p. m. am 26., in Keitum 760,0 mm, 0 h a. m. am 4. find 751,6mm, 7 h p. m. am 26,, in Borkum 705,5mm, 94—12' p. m. am 8. und 7514mm, 5 U —6 h #. m. am 26. 
Die mittlere Temperatur wird auf dreierlei Welse berechnet, als ! /i (8a, *h 8p.), '/s(8o. 4-2p« ! +$p.) und •*/* (Max. •+• Min.), Eflr die Monate September Ms April wird der Durchsehtiiitswertb aus der ersten und zweiten, für Mai bis August ans der ersten und dritten 
Kombination als allgemeines Temperasurmlttei angenommen, was dem wahren Mittel sehr nahe entspricht. FSr alle übrigen meteorologischen EleraMM sind dagegen di« Mittelwerfhe als blofse arithmetische Mittel aus den 3 Beobachtung-Terminen Mreebuet. 
In der Zusammenstellung ftr die Dekaden sind als Tage mit Niederschlag alle gezählt, an welchen Rege®, Schnee, Hagel, oder Graupeln Men, ohne Rücksicht auf die Quantität; Tage mit bloßer Thaubildmig sind ausgeschlossen, auch wenn die Thanmenge eine meßbare Größe, 
erreichte. Als Tage mit starke» Wind sind alle gezählt, aß welchen die Geschwindigkeit des Windes wenigstens im Mittel einer Stunde 1Ö m per Sekunde erreichte oder überstieg. Der letzte Theil desselben Horizontal.-Abschnitts enthält das Procentverhältaift der Windrichtungen in den 
drei Dekade», jedoch für die Stationen an der Ostsee und an der Nordsee in je eine Zahlenreihe zusammengezogen. Hier, wie in der darunter stehenden ebensolchen Tabelle für den ganzen Monat und die einzelnen Stationen ist, um die Läge der Luvseite änzudeuten, von je zwei entgegen» 
gesetzten Winden überall der häufigere durch fetten Druck hervorgehoben. Der letzte Korizontal-Abscbsitt giefet für jedes bürgerliche Datum die mittlere Windgeschwindigkeit ohne Rücksicht auf die Windrichtung an, wie dieselbe sieh aus den Aufzeichnungen der Registrir-Anemometer 
ergiebt, bei der Sohinson’schen Annahme, dafs der Weg der Sehalenmitten J /3 des Windweg«* betrage. (Die Äsemometer sind ganz übereinstimmend in derselben Werkstätte konsfruirt und möglichst frei aufgestellt.} Das Mittel dieser Werthe oder die mittlere Windgeschwindigkeit des 
ganzen Monats findet man in der vorletzten Spalte des nächst oberen Horizontal-Abschnitts; daneben ist das Datum der Tage angeführt, an welchen die Windgeschwindigkeit im Mittel mindestens einer Stunde 15 m per Sekunde erreichte oder überstieg. 
! ) In Memel fielen die Registrirungen des Anemometers am 31. Mai von 76—12' p. m. aus, Titan* ytt A a 
*) In Borkum fielen die Registrirungen des Anemometers von 1' ». », am 5. bis b L a. in. am 6. aus. "1® Dir6KtlOU U.6F SC6 Wä F IC 
1» April betrag das Maximum des Niederschlags in Wilhelmshaven 3mm am 10. Dr. Üieuniayer.
	        
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