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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 17 (1889)

Untirsuohiuigca am Mnnganstahl bezüglich seiní-v magnetischen Eigenschaften. 
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bleibt im Mangsnstabl im Verhältnifs bedeutend mehr Magnetismus zurück, als 
im Silberstahl und Eisen, wie die für die permanenten Magnetismen angegebenen 
Zahlen beweisen. Aus den oben angegebenen Werthen für die specifisehcn 
Magnetismen ergiebt sich das Verhältnifs von indueirtem zu remanentem 
Magnetismus, wie folgt: 
Manganstahl SihberslaM Eisen 
Dicke Stäb«: 2.471 12.57 94,28 
Dünne Stäbe: 2,457 4,03 8,60 
Die Retentionsfähigkeit des Manganstahles ist, demnach die größte, da 
er fast die Hälfte des angenommenen Magnetismus zurückhält, während Silber- 
Stahl auch im Pall dünner Stäbe nur etwa */4, Eisen etwa ’/9 behält. 
Die Häfen und Handelsverhältnisse des Persischen Golfs 
und des Golfs von Oman. 1 ) 
Nach dem Bericht des General-Konsuls der Niederlande zu Baschehr, 
Baron ß. C. Kenn de Hoogerwoerd. 
(Mittheilsng von der Deutschen Seetmrk.) 
Yon dem Führer des Persischen Reglernngsdampfors »Persepolis“, Kapitän 
J. Hansen, erhielt die Direktion der Seewarte einen Abdruck des letzten amt 
lichen Berichts für 1886 — des General-Konsulats der Niederlande für die 
Häfen am Persischen Golf, der ihm von dem Herrn General-Konsul, Baron 
R. C. Keun de Hoogerwoerd, mit der gütigen Erlanbuifs weiterer Veröffent 
lichung zugestellt worden war. Der Bericht enthält neben der ausführlichen 
Darlegung der Handels - und Schiffsbewegung in den Häfen des Konsulats 
bezirks auch noch eine Reihe von Mittheilungen über die politischen, klimatischen 
und sonstigen Verhältnisse daselbst, die, weil neu und eine noch wenig bekannte 
Gegend betreffend, von erheblichem Interesse sind. Es wurde deshalb für 
passend erachtet, den Bericht mit einigen durch die Aufgabe dieser Annalen 
bedingten Abkürzungen hier zum Abdruck zu bringen. 
Das südliche Küstengebiet Persiens beginnt etwas unterhalb Basrah am 
rechten Ufer des Schalt el Arab, oberhalb des Punktes, wo sieh der Kanin 
mit jenem Flusse vereinigt, und erstreckt sich von der Mündung des letzteren 
ganz längs der Nordseite des Persischen Golfs bis an die Grenze von Belud- 
schistan. 
Unweit der Mündung des Karun liegt die als persischer Hafen zunächst 
aufzuführende Prövmzhauptstadt Möhammerah, die, ebenso wie das umliegende 
Land, hauptsächlich von dem arabischen Stamme der Chaabs bewohnt wird, 
deren Oberhaupt, Scheich Mezaal, Sohn des verstorbenen Scheich Dschaber, 
zu Filia in einem Schlosse am Ufer des Schatt el Arab residirt. Möhammerah 
ist eine ungesunde Stadt, hat aber Aussicht, ein bedeutender Handelsplatz zu 
werden, wenn erst die erforderlichen Arbeiten für die Schiffbarmachung des 
Karun ausgeführt sind und der Weg nach Ispahan hergestelit ist. Es ist der 
Hafen von Chusistan und der Bäehstgeiegene für Ispahan und das Centrum 
Persiens. Um dorthin zu gelangen, muís der Weg das Land der Bachtiari 
durch schneiden, welche Völkerschaft sehr kriegerisch, zahlreich und erst zum 
Theil unterworfen ist. 
5 J S. diese „Annalen“, Jahrgang 1$87, Seite 432 ff.
	        
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