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Kleine Notizen.
Der Ort, an dem die Flasche nach 500 Tagen, oder 1 Jahr, 4 Monaten
und 12 Tagen, wieder aufgefunden wurde, liegt 833 Sm nach 0N0 5 /e0 von dem
Orte ihres Üeberbordwerfens entfernt.
d) Eingesandt durch den Herrn P. J. Verschoor in Saint Martin,
Westindiern Heber Bord geworfen ebenfalls von dem deutschen Dampfer
„Rosario“, Kapt. H. Schütterow, auf der Reis© von St. Vincent nach Montevideo,
am lß. Dezember 1887 auf 1° 48' N-Br und 29° 38' W-Lg und gefunden von
dem Fischer P. D. Laurenee am 2. September 1888 in der Brandung der Bai
Leg Grandes Garn, an der Nordostseite der obengenannten Insel, auf 18° 1' N-Br
und 63° 3' W-Lg.
Soweit bekannt, hat die Flasche in 261 Tagen 2090 Sm nach WNW s /sW
zurückgelegt.
e) Ein Flaschenpostzette], der von der deutschen Bark „Capelia“, Kapt.
M. Martens, auf der Reise von Blyth nach Iquique, am 1. Juli 1888 auf
7° 41' N-Br und 21° 30' W-Lg über Bord geworfen und vou dem Direktor
der französischen Zollbehörde in Bramayo oder Bramaia am 25, August 1888
an der Westküste von Afrika auf 9° 30' N-Br und 13° 48' W-Lg gefunden
und der Seewarte übermittelt wurde.
Unter den bekannten Voraussetzungen hat die Flasche in 55 Tagen
470 Sm nach ONOlsO zurflckgclegt,
f) Wurde über Bord geworfen von der deutschen Bark „Paula“, Kapt.
O. Diekmann, auf der Reise von Hamburg nach C'allao, am 3. August 1888
auf 19° O'N-Br und 20° 25'W-Lg und gefunden von dem Kaiserlich deutschen
Konsul in St. Vincent (Kap Verdesche Inseln), Herrn J. Visger Miller, am
16. September 1888 an der Nordostspitze der genannten Insel auf ungefähr
16° 55' N-Br und 24° 52' W-Lg.
Die Trift der Flasche war, soweit dieses aus den vorstehenden Daten
ersichtlich ist, in 44 Tagen 283 Sm nach SWzW ä /sW.
g) Eingesandt durch das Konsulat in Charleston. Die Flasche wurde
wie e) und d) über Bord geworfen von dem deutschen Dampfer „Rosario“,
Kapt. H. Schütterow, auf der Reise von Bahia nach St. Vincent, am
1:8. April 1887 auf 8° 29' N-Br und 27° 46' W-Lg und gefunden von den
Leuchtthurmwärtern Dongl.ass und Müller am 15. September 1888 unweit
des Leuchtthurms von Bulls Bag an der Küste von Süd-Carolina, nördlich von
Charleston, auf etwa 32° 55' N-Br und 79° 34' W-Lg.
Der Ort des Auffindens der Flasche liegt auf dem geraden — loxo-
dromischen — Wege 3256 Sm nach NWzW s /«W von demjenigen des Ueber-
bordwerfeus derselben entfernt. Es ist indefs höchst wahrscheinlich, dafs die
Flasche ihren Weg südlich von Cuba um das Kap St. Antonio herum und dann
durch die -F/onVia-Strafse genommen hat, und würde sie unter dieser Voraus
setzung in 1 Jabr, 4 Monaten und 28 Tagen oder 516 Tagen rund 4540 Sm
zurückgolegt haben.
h) Durch das Königlich niederländische Konsulat in Hamburg ist der
Seewarte ein Flaschenpostzettel zugesandt worden, welcher, nachdem er von
dem Dampfer „Uruguay u , Kapt. H. Mählmann, auf der Reise von St. Vincent
nach Montevideo, am 27. Juni 1887 auf 2° 12' S-Br und 30° 47' W-Lg über
Bord geworfen, von dem Knaben Lewis Hassel an der Südostseite der Insel
Eustatim (Westindien) auf etwa 17° 30' N-Br und 63° 0' W-Lg am 6. August 1888
aufgefunden wurde.
Soweit ersichtlich, hat die Flasche in 406 Tagen oder 1 Jahr, 1 Monat
und 9 Tagen 2250 Sm nach N WzW‘/«W zurückgelegt.
i) Eingesandt durch das deutsche Konsulat in Aalesund. Derselbe wurde
über Bord geworfen von dem deutschen Vollschiff „Castine“, Kapt. H. Loh-
manu, auf der Reise von Hamburg nach Philadelphia, am 8, September 1888
auf 59° 30* N-Br und 7° 0' W-Lg und gefunden von dem Herrn Hans Olsen
aus Gidskeogaard am 21. Oktober 1888 an der Westküste von Norwegen, unweit
Aalesund, auf 62° 32' N-Br und 6° 0' O-Lg.
Nach dem Vorstehenden zu schliefsen, hat die Flasche in 43 Tagen
420 Sm nach N0z0 3 /*0 zurückgelegt.
k) Ein Zettel, welcher der Seewarte durch das deutsche Konsulat für
die jFiyt-Inseln übersandt, von dem deutschen Dampfer „Lübeck“, Kapitän