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Berechnung «laer
von 360° und sin und cos haben dasselbe Vorzeichen wie für das vorhergehende
Hochwasser, ist aber » eine ungerade Zahl, so wird y -f n.« — x !ft um ein Viel
faches von 180° vermehrt, und sin und cos haben das entgegengesetzte Vor
zeichen von dem, welches sie bei detn ersten Hochwasser hatten. Um dem
Bechimng zu tragen, setzen wir die Aenderung der Argumente mit ungeradem
Index s= 180° -f- ¿\,v, dann wird man stets das richtige Argument und das
rlebiig© Vorzeichen fflr die betreffende Tide erhalten. Haben wir, wie dies in
(21) für J mul Q geschehen ist> bei der Bildung des Arguments einen gemein
schaftlichen Faktor i weggelassen, so ist natürlich auch die Aenderung des
1 ,
Arguments = -7- (18Ö® + Är). So erhalten wir die folgenden Wcrthe für die
Aenderung des. in
(2!) gegebenen Argumentes
in 12 h 25,236®
B,-i- 6,309010*
Tfir' „• 'Â ölttf 1 : RÖ
T: 6,0539:70°
13 -« fö KälftMö
(22)
K, L: 6,761461* K
-fci. * 0jAjo' {
186,619115°
X: 5,856570«
J>: 185,798921°
J, Q: 96,790288°
Eine Tabelle, welche für alle Hochwasser eines Jahres: (im Schaltjahre
sind es deren 108) die Vielfachen dieser Aenderungeu, auf Zehntelgräde, und
die Vielfachen von 12 h 25,236“, auf Zehntelminuten abgerundet, enthält, er
leichtert die Bildung der Argumente und der genäherten Ho ch w as serzeiten in
hohem Grade,
3. Specielle HitIfstabellen für den Ort, für welchen man die
Gézeitenfafel berechnen wilL Um die hier dargelegte Methode der Berechnung
einer GozeiteataM bequem auwenden zu können, sind für jeden: Ort HüliV
tabellen zu berechnen, welche für die Argumente (21) enthalten die Grofscn:
(23)
K-®
— - J- d, sin- (v + 2ft — x t ) f
E «J
—A % «•» G + ,u — *„>,
Ti «)
— 2 df Sin (v 4-. 4,u — « 4 y,
K m
4* ‘Sjp- f i ct>$ (v 4= 2.« = >; o >,
-ti)
K «)
y" vW JJjJP l’-p-
W «W V" "T- 5^p x o h
und ferner;
— 2 sin (4m — ^ Jf —
287,3« . f mg {<p^ F ) Ä.
sin (6 (1f — ftpty Oft •—'^1
J» . ( JWl - > »
H- jj 4 " mS ■&<* "&*)> 4- -gf*- «0* f 6 <S — ft) + % —.«0 j*
Die beiden von M 4 abhängigen Gröfsen sind Konstante, die beiden von
M 6 abhängigen sind mit dem Argument tp—$ in eine Tabelle zu bringen.
Am bequemsten, weil man alsdann fast gar keine Interpolation nöthäg
hat, wird man diese Gröfaen auf drei Decimalsteiten ■ and von Grad zu Grad
des Arguments berechnen.
Als Beispiel geben wir diese Gröfsen für eine Anzahl von Tiden für
Sanäyhook von 5" zu 5- des Arguments. Man sieht, dafs schon in dieser Form
die Anwendung eine recht bequeme ist, dies wird aber ganz wesentlich gesteigert,
wenn man sie von Grad zu Grad berechnet. Man wird zu dem Ende die
Gröfsen von 5° zu 5° des Arguments: auf vier Deeimalen direkt berechnen, für
jeden Grad interpoliren und nachher auf drei Stellen abkürzen, um auf diese
Weise die dritte SioUo sicher zu erhalten» Am BV. Tabellen für S-srnÄta®
ft . .
ist der Faktor -W für das Jahr 1888 angegeben.
I
Was die Gröfsen <f n betrifft, so haben: dieselben für die einzelnen Tiden
folgende Werth©: