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Volltext : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 17 (1889)

Berechnung  einer  Gezeitentafel.

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zur  Zeit  der  Mond-Kulmination  und  ist  die  stündliche  Aenderung  der  Rektascension
  der  Sonne  zur  Zeit  der  Mond-Kulmination.
d  d
Aehnlich  ist  auch  in  Graden  auszudrücken,  wenn  d  in  Graden  ge«
ü  t

57,3°  tg  2  (x->  —  (i)
2  ¡y

gehen  ist.
<P,  P'  sind  für  die  Zeiten  zu  entnehmen,  welche  resp.
,  57,3°  tg  2  (u  v)  ,  „  ,  ,
und  -———~——  -  der  Zeit  %  vorhergehen.
Cf  —  <57
§  6.  Die  eintägigen  Tiden.
Ich  werde  diese  Tiden  nicht  so  vollständig  betrachten,  wie  die  halbtägigen, ­
  obgleich  die  angedeutete  Methode  auch  für  eine  genaue  Diskussion
dienen  würde,  wenn  es  wünschenswert!!  erscheinen  sollte,  eine  solche  auszuführen. ­

Die  wichtigsten  eintägigen  Tiden  sind  Ki,  0  und  P.
Aus  der  Uebersicht  B  II  1883  entnehmen  wir:

<0)

sia  J  cos  -i-  „  (  .  ,  .  ...  ....  I
—*  jl  Oi»s  11  +  h  ■—  —  2(s  —  Ö  +  I«  —  o!  .

«in  wc.os  l  w s  cos  l

Nach  (51)  ist  der  Koefficient
Falle  der  halbtägigen  Tiden  setzen:

sin  2  J
sin  2  Ji

und  wir  wollen  ebenso  wie  im

0 „_  **f 0 .
°  sra2Jj
Dann  ist,  da  t  -f-  h  =  &  -f-  a:
(88)  (0)  =°  O n  cos  10  +  («  -  -
—  ö»  cos.«

■  2  (s  -

i  tder

  Kürze  halber.
Ferner  entnehmen  wir  der  Uebersicht  0,  1883:

Es  sei  x  -
Daher:
Setzen  wir:

bo  wird:

(P)  =  P  cos  jt  —  h-4-iTi  —  t/<  j  •
2  (s  —  h)  -}-  r 0  —  21  —  ip  -j-  o,  dann  erhalten  wir:
(89)  (P)  =  P  cos  (ß  +  x )

(0)  +  (P)  =  [0„  +  P  cos  x  1  c<w  «  —  P  sin  %  sin  ii
H'  cos(o  —  <f  ')  ■—  0„  -+-  P  cos  /
H'  sin  (o  —  <f> 1 }  —  P  sin  X

worin:

(90)  (O)  (P)  =  H'  cos  (ß  +  o  —  <jp)
■=  IP  cos  |  0  -(-  («  —  »-„)  —  2  (s  —  i)  -+•  |  n  —  cp‘  |
(IP  =  FÖT+T S  +2  0„Pcos£
(91)  |  P  sin  x
Die  Aenderung  des  Winkels  %  mit  der  Zeit  ist  dem  Zweifachen  der
Differenz  der  mittleren  Bewegungen  von  Mond  und  Sonno  gleich,  es  würde  jedoch
genauer  sein,  für  s  und  h  die  wahren  Längen  dieser  Himmelskörper  zu  setzen.
Ans  (91)  folgt,  dafs  y*  ebenso  wie  y  eine  halbmonatliche  Ungleichheit  besitzt.
<*>  ist  sehr  nahe  gleich  T,  und  wir  können  an  den  Orten,  wo  die  eintägigen ­
  Tiden  nicht  sehr  grofs  sind,  mit  hinreichender  Annäherung  setzen:
( Ö _„ 0 )_2( S _D  (s-i)
            
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