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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 17 (1889)

Verhalten von Marine-Chronoineteni hei verschiedenen Feuchtigkeitsgraden. 
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ergab sich alsdann als Form der einzelnen Bedmgungsgleichungen 
X + (t' 1) y + (€>' @) 7, n. 
Daraus resultirten schliefslich die folgenden Gangformeln, sowie die mittleren 
Fehler der einzelnen KodfQcienten: 
1. Kaobüeh and s s s 
De tick or 1836. IC. g = —17,3488 [±3.0440] —2,3625 [±1,5216] (t'—t) +7,0501 [±2,6179] (&'—&) 
% Epptu'v 149. W. g —■ +38,0965 [±5,3048] +2,6490 [±2,2151] (t'— t) —5,7252 [±3,8110] №‘—9) 
3. ßppner 147. W. g = + 9,3443 [±5,4369] +5,6458 [±2,2702] (t'-t)-1.7161 [±3,9059] <S‘—fl) 
4. Bröcking 884. W. g = + 3,4385 [+3,6001] +1,7268 [±1,5033] (t'-t) —0,3984 [±2,5864] (©'-+) 
5. Tiede 280. IC. g = —30,9094 [+4,8157] +3,6975 [±2,0108] (t'—r.) —6,1821 [±3,4596] {&•—&) 
6. Tiede 306. K. g' = +13,2225 [±2,8176] +3,2022 [+1,1765] (t'-t) -4,8427 [±2,0242] (Ö'-0) 
In welcher Weise die Summe der Fehlerquadrate durch die einzelnen 
Glieder herabgedrückt wird, zeigt die folgende Zusammenstellung: 
No. 1. 
Knoblich 
und 
Dencker 
1836 
No. 2. 
Eptincr 
149 
No. 3. 
Eppner 
147 
No. 4. 
Bröcking 
884 
No, 5. 
Tiede 
280 
No. 6. 
Tiede 
:*KD8i 
Ursprüngliche Summe der I f 
Fehierquadrate / I 
1601* 
2081» 
5903» 
1196» 
1867» 
827» 
Verminderung durch das I. Glied 5 ) 
0 
0 
0 
0 
0 
0 
». » ■»: n 
232 
22 
4102 
419 
39 
31 
» » * 3. » 
576 
380 
34 
2 
443 
272 
1 
lj Summe der übrig bleibenden Fehler- j 
:| quadrate bei; Anwendung der drei- ; 
•i gliederigen Gangformel J 
794 
1682 
1767 
775 
1386 
475 
5 ) Infolge der in der obigen Substitution enthaltenen Einführung de« mittleren Dekaden- 
i ganges wird natürlich die Summe der Feblcrquadrate durch das erste Glied nicht mehr vermindert. 
Wenngleich die bei fast allen Chronometern auftreteude sehr bedeutende 
Gröfse des Temperatur-Koeffieienten wegen der relativ kleinen vorgekommenen 
Temperatur-Variationen nur recht mangelhaft verbürgt ist, so zeigt doch diese 
zweite Ausgleichung, dafs die vollständige Vernachlässigung der Temperatur in 
der Rechnung jedenfalls recht bedenklich und unter Umständen im Stande sein 
würde, sehr bedeutende Fehler in die Resultate der Untersuchung hinein 
zutragen. 
Es wurde deshalb der fiinfgliederigeu Gängformol noch ein sechstes, ein 
Temperaturglied, hinzugefügt, so dafs nunmehr die als definitiv zu bezeichnende 
Ausgleichung sich auf die Formel gründete: 
:g+ At (t '“ 
-1) "f 
d £iv- 
dbt 
h)+ 3 d |{®'-S) 
Nach Einführung gleicher Substitutionen, wie oben, ergaben sich für die 
13 Dekaden, während welcher die Untersuchungen ausgeführt waren, die folgen 
den Bedingungsgleichungen: 
Jab. d, Hyttjr» etc.» 18$#* Heft. lH. 
4
	        
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