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Verhalte» vom Marine-Chronometern bei versuhiedenen Feuchiigkeitsgfaden.
wo g 0 den mittleren Dekadengang während der ganzen Untersuchungszeit be
deutet. Dadurch erhielten die Bed ingungs gle ichuu geu die Dorm:
s + (t/—r) y z + nVCh'—b) H + tj {h'—Jj) w B.
Nachdem nun noch als Anfangspunkt der Zählung für die Zeiten die
Mitte des Dntersuohungszeitraumes., 1887 März 31, und als Anfangspunkt der
Zählung für die Feuchtigkeiten 55% angenommen ■worden war, ergaben sich
für die Unbekannten und deren mittlere Fehler die Werthe:
1. —24,8 —0,96965 + 1,99161
% ++4,0 —1,72908 + 1,55319
3. +11,1 +0,21790 + 2,63965
4. + 3,8 —1,05078 + 1,68435
5. —24,6 — 2,90387 + 8.15798
6. +18,2 -0,16046 +1,62476
y
+ 4,41133 + 0,53737
+ 0,43454 + 0,41008
+ 5,81712 + 0,71223
+ 2,95910 +0,14907
+ 0',01138 + 0,85208
+ 0,25941 +0,43839
%
-0,35162 +0,05037
+ 0,43502 ± 0,03928
+ 0,38205 +0,06676
+ 0,17486 + 0,04209
+ 0,41348 + 0,07987
+ 0,29837 +0,04109
t
— 0,01974 + 0,02880
+ 0,01810 + 0,02246
— 0,01681 +0,03817
+ 0,00144 + 0,02407
+ 0,05284 + 0,04567
+ 0,00619 + 0,02350
ti
+ 1,60207 4 0,22Ö !
+ 0,65181 +0,179
+ 0,75861 + 0,304
+ 0,87137 +0,192
— 0,00192 + 0,8 4-
■ 0.07143 +6,187
1.
2.
8*
4.
5.
6.
Demnach lauten die fiinfgliedcrigen Gangformoln:
Knoblich «.
Denoker 1836 (Kiel) 0
s' —
lippner 149 (Wilhelmshaven)
S>
Eppitw 147 (Wilhelmshaven)
if =
Bröekhg 884 (Wilhelmshaven)
g < —
'fSedß. 280 (Kiel)
s" =
Tiede 306 (Kiel)
— 25,570 ; + 4,41133 (t'-t) — 0,35162 <h<—b> — 0,001974 (ln—hf + 0,160207 (t*—i) (Iv -
+ 42,271 + 0,43154 (t'-t) + 0,43502 Ok'-# + 0,001810 0jMbj? + 0,065181 (t'-t) (h'-
+ 11,318 + 5,81712 (t'-t) + 0,33205 (h'—b) — 0,001681 (h'—!.)* + 0,075661 (t'—f) (h'-
+ 2,749 + 2,95810 (i'-t) + 0,17486 (h'-h) + 0,000144 (h'—I.^ + 0,087137 (t'-t) (h'~
— 27,504 + 0,01138 (t'-t) + 0,41348 #+~h) + 0,005284 (h'— h) 2 — 0,000192 (t'-t) (h'-
+ 18,040 + 0,25941 (t'-t) + 0,29837 (h'—h) + 0,000619 (h'—h)ä — 0,007143 (t'-t) (l+—
Abweichend von den übrigen Instrumenten scheint also bei dem Chrono
meter No, i, Knoblicb und Denckßr 1886, gröfserc Feuchtigkeit einen avauciren-
den Einflufc auf deu Gang ausgeiibt zu haben. — Aufscrdcm erreicht bei diesem
Instrumente der Koeffieierit des letzten, Zeit und Feuchtigkeit in Produktform
enthaltenden Gliedes eine ausnahmsweise bedeutende Gröfse, und wird auch —
wie später (Seite 116) zahlenmäßig zu erkennen — die Summe der Fehler
quadrate durch Einführung dieses Gliedes so wesentlich herabgedrückt, dafs
kaum noch ein Zweifel über die Reellität dos Einflusses obw'alteu kann, welcher
hierdurch ausgesprochen wird, Es deutet bekanntlich die bedeutende Gröfse
des letzteren Koeffieienten darauf hin, dafs itu Laufe der Zeit die Gröfse des
Einflusses der Feuchtigkeit auf den Gang des Chronometers — wahrscheinlich
durch die Untersuchung selbst — eine wesentliche Veränderung erfahren bat.
—- Es lag nun nahe, zu untersuchen, ob nicht dennoch die Berücksichtigung
der an sich ja immerhin geringen Temperatur-Sehwaukuugon eine genügende
Erklärung dieser Anomalien gewähren würde, und wurde deshalb versuchsweise
eine zweite Ausgleichung der Dokadeugäuge unter Benutzung der Gangformel
ausgeführt, wo O' die jedes Mal beobachtet© Temperatur und 0 deu Anfangs
punkt der Zählung derselben (15° Celsius) bezeichnet. — Durch ähnliche Sub
stitutionen, wie oben
, dg
g - go » n vir s y
*) Die Zusätze ,Kld* »ml „WUhelmifcavrtii* geben die Orte der Öbservätöriin an, von
welche» die Chronometer der Seewarte zur Verfügung gestellt waren.