Verhalten von Marito-Cbmtiô.ffietem bei verschiedenen Feuchtigfoäügradea.
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Bildet man scbliefs.lich für die einzeln ob Dekaden der Untersuehungszeit
die mittleren Temperaturen, die mittleren ¿Tüchtigkeiten, sowie die Summen
der doppeltägigen Gänge, so erlangt man folgendes Schema:
De
kade
Tempe
ratur
*c.
Fettelmg-
keät
°/c
Knoblich
u. Dencker
1836
Dek
Eppncr
149
adengänge i
lippner
147
er Chronom
Bröckjng
884
eter
Tiede
280
Л
'TiMe
ЗШЗ |
1
4-11,9
38
$
— 25,8
&
4-38,3
&
— 17Л
t
— 5,8
«
— 35,3
« 1
+ 12,2
-2
12,3
27
—13.0
+ 39,7
— 18,3
— 5,8
— 28,2
4-10,0
3
12,4
26
— 22,1
Hb 85/9
— 20,9
— 6,5
•— 35/3
+ 7,4
4
12,0
43
— ЗЗД
+ 39,2
— 10,8
— 3,6
— 43,5
+ 8,3
5
12,3
68
— 41,2
+ 44,2
+ 8,0
— 1,4
-19,2
+ 19,9
6
11,0
69
— 38,6
+ 52,5
Hr 1/9
— 0,9
—10,2
+ 26,0
7
13,5
87
- 42.5
+ 52,5
+18,9
+ 2,4
-12,5
+ 29,1
8
14,0
93
— 30,3
+ 67,4
+ 31,9
+ 18,7
— 6,2
+ 31,8
У
15,7
87
— 18,1
+ 64,1
+ 42,6
+ 23.3
— 7,8
+ 24,2
: 10
15,4
69
— 9 9
+ 50,6
+ 37,3
+ 16,6
-20,8
+ 23,6
! U
15,3
46
— 11,6
+ 38,0
+ 25,6
+ 8,4
— 31,3
+ 19,2
^ 12
17,8
30
— 18,2
+ 26,5
+ 26,3
4b 4/3
— 35,9
1(M>
13
17,6
26
— 14,9
+ 22,5
+ 18,4
+ 0,3
-33,4
Hb 14/9 •
Es wurde mm in mehi’faeher Weise versucht, unter strenger Anwendung
der Methode der kleinsten Quadrate diese Dekadcngänge als Funktionen der
Zeit, der Feuchtigkeit und der Temperatur darzustclle.n, und sollen hier kurz
der Gang der Rechnung sowie die Gründe dargelegt werden, welche nach
einander diese verschiedenen Ausgleichungen verardafst haben. — Zunächst
wurde in der von Villarceau („Recherches sur le mouvement et la compensation
des chronomètres“, Annales de l'Observatoire de Paris, Mémoires, Тоше VII)
vorgeschlagenen Weise zur Ausgleichung die folgende, nach dem Taylor’schen
Lehrsätze entwickelte Gangformel benutzt:
<1%?
*> + *>'■
+)* + ff (t'-
' dtdh
-t) (h'-h),
wo g den Anfangsgang für eine bestimmte Zeit t und die Feuchtigkeit ix, g 1 den
Gang für eine andere Zeit 1' und die Feuchtigkeit h' bezeichnet. — Es ist also
in dieser Gangformel kein Temperaturglied enthalten, eine Kürzung, welche
berechtigt erschien, weil die Schwankungen der mittleren Dekaden-Temperatur
während der Dauer der Prüfung keine gerade bedeutenden gewesen waren,
11,0° bis 17,8 Ö 0. Da aufserdem, wie aus der obigen Tabelle zu ersehen, die
mittleren Temperaturen fast stets in einerlei Sinn weitergegangen waren, so
mufste vorausgesetzt werden, dafs die durch die Vernachlässigung des Tempeiatur-
gliedes bewirkte üngenanigkeit sich fast aussehlicfslich in einer fehlerhaften
Bestimmung des Koefficicuteu des Zeitgliedes äufsern würde, dessen genaue
Kennt,nils andererseits speciell für die vorliegende Untersuchung geringen Werth
haben dürfte. — Dio weiteren Rechnungsresultate bewiesen indessen, dafs eine
vollständige Vernachlässigung des Einflusses der Temperatur in der Rechnung
nicht gerechtfertigt sei, dafs wenigstens eine Prüfung ausgeführt werden müsse,
ob die bei der Diskussion eines der Chronometer (Knoblich & Dencker 1836)
auftretenden Anomalien durch eine ausnahmsweise bedeutende Gröfse des Tem-
peratur-Koöfficienten erklärt werde« können.
Es sollen deshalb von dieser ersten Ausgleichung auf Grund der fünf-
gliedorigen Gangformel nur die letzten Resultate gegeben werden, um eine
spätere Vergleichung mit den strengeren Gangformein zu ermöglichen. — Es
wurde gesetzt:
g—So = x 10 = t
dg
<Jt
10
ettdh