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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 17 (1889)

Verhalten von Marito-Cbmtiô.ffietem bei verschiedenen Feuchtigfoäügradea. 
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Bildet man scbliefs.lich für die einzeln ob Dekaden der Untersuehungszeit 
die mittleren Temperaturen, die mittleren ¿Tüchtigkeiten, sowie die Summen 
der doppeltägigen Gänge, so erlangt man folgendes Schema: 
De 
kade 
Tempe 
ratur 
*c. 
Fettelmg- 
keät 
°/c 
Knoblich 
u. Dencker 
1836 
Dek 
Eppncr 
149 
adengänge i 
lippner 
147 
er Chronom 
Bröckjng 
884 
eter 
Tiede 
280 
Л 
'TiMe 
ЗШЗ | 
1 
4-11,9 
38 
$ 
— 25,8 
& 
4-38,3 
& 
— 17Л 
t 
— 5,8 
« 
— 35,3 
« 1 
+ 12,2 
-2 
12,3 
27 
—13.0 
+ 39,7 
— 18,3 
— 5,8 
— 28,2 
4-10,0 
3 
12,4 
26 
— 22,1 
Hb 85/9 
— 20,9 
— 6,5 
•— 35/3 
+ 7,4 
4 
12,0 
43 
— ЗЗД 
+ 39,2 
— 10,8 
— 3,6 
— 43,5 
+ 8,3 
5 
12,3 
68 
— 41,2 
+ 44,2 
+ 8,0 
— 1,4 
-19,2 
+ 19,9 
6 
11,0 
69 
— 38,6 
+ 52,5 
Hr 1/9 
— 0,9 
—10,2 
+ 26,0 
7 
13,5 
87 
- 42.5 
+ 52,5 
+18,9 
+ 2,4 
-12,5 
+ 29,1 
8 
14,0 
93 
— 30,3 
+ 67,4 
+ 31,9 
+ 18,7 
— 6,2 
+ 31,8 
У 
15,7 
87 
— 18,1 
+ 64,1 
+ 42,6 
+ 23.3 
— 7,8 
+ 24,2 
: 10 
15,4 
69 
— 9 9 
+ 50,6 
+ 37,3 
+ 16,6 
-20,8 
+ 23,6 
! U 
15,3 
46 
— 11,6 
+ 38,0 
+ 25,6 
+ 8,4 
— 31,3 
+ 19,2 
^ 12 
17,8 
30 
— 18,2 
+ 26,5 
+ 26,3 
4b 4/3 
— 35,9 
1(M> 
13 
17,6 
26 
— 14,9 
+ 22,5 
+ 18,4 
+ 0,3 
-33,4 
Hb 14/9 • 
Es wurde mm in mehi’faeher Weise versucht, unter strenger Anwendung 
der Methode der kleinsten Quadrate diese Dekadcngänge als Funktionen der 
Zeit, der Feuchtigkeit und der Temperatur darzustclle.n, und sollen hier kurz 
der Gang der Rechnung sowie die Gründe dargelegt werden, welche nach 
einander diese verschiedenen Ausgleichungen verardafst haben. — Zunächst 
wurde in der von Villarceau („Recherches sur le mouvement et la compensation 
des chronomètres“, Annales de l'Observatoire de Paris, Mémoires, Тоше VII) 
vorgeschlagenen Weise zur Ausgleichung die folgende, nach dem Taylor’schen 
Lehrsätze entwickelte Gangformel benutzt: 
<1%? 
*> + *>'■ 
+)* + ff (t'- 
' dtdh 
-t) (h'-h), 
wo g den Anfangsgang für eine bestimmte Zeit t und die Feuchtigkeit ix, g 1 den 
Gang für eine andere Zeit 1' und die Feuchtigkeit h' bezeichnet. — Es ist also 
in dieser Gangformel kein Temperaturglied enthalten, eine Kürzung, welche 
berechtigt erschien, weil die Schwankungen der mittleren Dekaden-Temperatur 
während der Dauer der Prüfung keine gerade bedeutenden gewesen waren, 
11,0° bis 17,8 Ö 0. Da aufserdem, wie aus der obigen Tabelle zu ersehen, die 
mittleren Temperaturen fast stets in einerlei Sinn weitergegangen waren, so 
mufste vorausgesetzt werden, dafs die durch die Vernachlässigung des Tempeiatur- 
gliedes bewirkte üngenanigkeit sich fast aussehlicfslich in einer fehlerhaften 
Bestimmung des Koefficicuteu des Zeitgliedes äufsern würde, dessen genaue 
Kennt,nils andererseits speciell für die vorliegende Untersuchung geringen Werth 
haben dürfte. — Dio weiteren Rechnungsresultate bewiesen indessen, dafs eine 
vollständige Vernachlässigung des Einflusses der Temperatur in der Rechnung 
nicht gerechtfertigt sei, dafs wenigstens eine Prüfung ausgeführt werden müsse, 
ob die bei der Diskussion eines der Chronometer (Knoblich & Dencker 1836) 
auftretenden Anomalien durch eine ausnahmsweise bedeutende Gröfse des Tem- 
peratur-Koöfficienten erklärt werde« können. 
Es sollen deshalb von dieser ersten Ausgleichung auf Grund der fünf- 
gliedorigen Gangformel nur die letzten Resultate gegeben werden, um eine 
spätere Vergleichung mit den strengeren Gangformein zu ermöglichen. — Es 
wurde gesetzt: 
g—So = x 10 = t 
dg 
<Jt 
10 
ettdh
	        
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