2*
BewchiMrtg einer Grezeifcentäfei. 99
Betrachten wir die Funktion D -f x D', worin x käein sei. Aus (54) er
sehen wi^ dass:
D + xD'
COS (Ï-— COS :t l
sin J 2
_ sin çî cos i d tf
ff sin J 2 ri t
Bezeichnen wir daher mit §' die Deklination des Mondes, welche um die
Zeit vor dem Zeitpunkte der Beobachtung stattgefunden hat, so wird:
It <$
D+xD'
Also wird in (60)
(67) D -Mg 2 (z -
cos (V- — cos /fî
sin ¡fi
■ft) D'
COS p- — cos à 2
sin J 2
sein, wenn 8‘ die Deklination des Mondes zur Zeit
57 3°
bedeutet. Den Zeitraum J - tg 2 (x
1 f^7 vto
Ï5 ^ 2a ë 2 (* * /•*)
2 a
fi) kann man das „Alter der Dekli-
nations-Ungleichheit“ nennen.
Ferner:
ß + xfi 1
1) ■
Bezeichnen wir mit
P'-
— den Werth von ^
x dPI
CF— ¿3 4 t J
-1
e e
dem Augenblick der Beobachtung stattfand, so wird:
i welcher die Zeit
<0
vor
il + X' № o> -i(p/__l)
und
(68) JI4-tg2( l «-»')iP = A(p' —l)
wenn P' das Verhältnifs der Parallaxe des Mondes zu ihrem mittleren Werthe
1 57 3 6
zu der Zeit t f —~ tg 2 (,u — v) bedeutet. Analog wie vorher nennen wir
15 tf— <3
57,3'
den Zeitraum tg 2 (<« — v) das „Alter der parallaktischen Ungleichheit“.
Sammeln wir jetzt die Resultate, so wollen wir setzen:
(M,) + (S,) + (K,> + (N) + (L) + (11) + (T) = h...
Aus weiter unten erklärten Gründen lassen wir die von der Aenderung
der Parallaxe und Deklination der Sonne abhängigen Glieder fort, dann erhalten
wir aus (57), (58), (60), (61), (65), (66), (67) und (68):
COS J* .
(69)
K - M, cos 2(«~ ft) 4- a* cos 2 (0,— ö
COS m i
cos
COS S 1 ’ 1 C08 J'*’
sin,
sin ä cos 3 d c)
ff sin J
cosJ®
K" cos 2(0—
-cos ¿1?
sin J'i
K" cos 2(0,—- x.,)
/ ur" \
«I t ~ M - tg J 0 sin 2(0 “
cosJf
(P 3 —. 1)
N cos 2r —L eos 2Â
+
(B i — 1)
COSid 3
T — R
ê cos 2 e
003 2(9,— f)
cos 2 (® — e)
dP
4M ä
N sec 2 (ft — y) + L sec 2 (t -
j sin 2(0 — ft).
cosdf ff — 0 dt V ’ c.
Aus der Uebersicht B I, 1883, läfst sieh leicht nachweisen, dafs in der
N + L
Gleichgewichtetheorie K"—M s tg4; — 0 und ebenso 4M 2 — — 0 sein
©
müsse, deshalb sind die von der Aenderung der Deklination und Parallaxe