Borcclinung eint'r Gezeiteatafel.
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übersichtlich die jeder Tide zukomraende Korrektion der genäherten Zeit und
Flöhe von Hoch- und Niedrigwasser orgiebt, es scheint jedoch, dafs dioselbo an
Bequemlichkeit und jedenfalls an Genauigkeit der Methode I, auch in der
vereinfachten Form derselben (1,8), nachsteht.
Ganz kurz möge r.oeh eine der Methode I analoge Art der Berechnung
erwähnt werden, welche der unter 1 mehrfach erwähnten „Maxiraa and minima
tido - predicting machine“ von Ferrel zu Grunde liegt. Wir gehen wieder aus
von der Formel:
h = f cos 2 (0 —,«) 4- X h cos (n 0 4- V 4- * 0 )
Hieraus ergiebt sich, wie früher, für Hochwasser:
f Mj sin 2 (ff. — ft) = — - fit K : "'sin | n — ,a) + v 4. ts« — x 0 j
= — cos 2 (fp.—y) 2 - fit K« 1 Al sin | (u — 2) (rp — (!) + v 4- na — x 6 1
und
— sin 2 (tp — ft) 2 fk Kg» <4 cos | (n — % (<p — ft) -4» V + n,u — x<j
X fk <Tn sin | (u — 2) {<(: — u) + v + nu — * ( > i
(39) fg % |fi —,«') — r - 7
f Mi 4-2' 4 Kf <4 cos j (» - 2) (>{. —ft) + v 4- nft - / 0 1
Ferner wird:
(40) h — i'M 2
worin:
Gl)
s h iif
i'Ma
| (11 — 2) (tp — pt) 4- v 4- tt« — Xq |
sec 2ß cos 2 (fp — it — ß
tg‘2ß
X fk K;f J sin | (n — 2) (7 — «) 4- v 4- npt — j
f Mg 4- X 4 KJ» eos j (n — 2) (<p — tu) 4- v 4- ntx — |
Figur 1.
Auf diesen Formeln beruht nun die von Ferrel konstruirte Maschine zur
mechanischen Ableitung der Hoch- und Niedrigwasser-Zeiten und -Höhen. Es
würde hier zu weit führen, eine Beschreibung derselben
zu geben, welche überdies ohne ausführliche Zeichnungen
unverständlich bleiben würde; wir begnügen uns daher
mit den folgenden kurzen Andeutungen.
Die Maschine konstruirt den Winkel 2
resp. 2ß, welche in nebenstehender Figur 1 resp. durch
ACB und A'CB' dargestellt werden. Dieselbe hat
nämlich für jede berücksichtigte Tide einen drehbaren,
mit Skala versehenen Arm, auf welchem ein Schlitten,
der eine Rolle trägt, auf die Gröfse-^- f* K^ d,, eingestellt
und in dieser Stellung festgeklemmt wird, während der
Arm selbst anf den dem Anfang der Gezeitentafel ent
sprechenden Werth von v — x 0 gedreht wird. Ein
zweiter fest, mit dem ersten verbundener, aber mit dem
selben einen Winkel von 90° bildender Arm trägt, wie
der ersterwähnte, einen Schlitten mit Rolle, der an
einer Skala gleichfalls auf f k K‘;> <J n festgestellt wird.
lieber die beiden Systeme von Rollen ist je eine Kette
geführt, Sn welche je ein Rahmen eingeschaltet ist, deren
Mittellinien sich in B kreuzen, und von denen der eine
in horizontaler, der ändere in vertikaler Richtung sich verschiebt. Indem nun
durch eiu System von Zahnrädern die erwähnten Arme gemeinschaftlich, aber
jeder mit der relativen Geschwindigkeit, welche der betreffenden Tide zukommt,
gedreht werden, wird der Abstand AB des einen Rahmens, rechts oder link3 von