Berechnung einer Gezeiientafd,
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K (i>
Ist, wie dies häufig der Fall ist, so klein, dafs man im Nenner
jm ( n )
~ cos j 2 (<p — /t) + v + 2/t — # | gegen 1 vernachlässigen und die Tangente
mit dem Bogen vertauschen kann, so wird in Zeitminuten:
(35a)
an ipW
= — 237,2|¿- Siti
1 2 {<p> — ¡j.) + v -f- 2,u — Z(, 1
IH = Kf co» 12 {<p —
ft) H- v + 2,m — *q j
Wenn man, um d<p und <JH nicht jedes Mal berechnen zu müssen, eine
Hiilfstabelle konstruirt, aus der man diese Werthe entnehmen kann, so mufs
dieselbe, wie aus (35) und (35a) hervorgeht, doppeltes Argument haben,
nämlich v und s — h v 0 — weil von diesem letzteren <p — p, und H ab-
hängen.
Ist n von 2 verschieden, so werden wir bei Berechnung einer Hülfs-
tabelle zunächst dadurch, dafs man in (34) oder (34a) rechts % = 0 setzt,
einen genäherten Werth von 6(p erhalten, mit welchem dann eine neue Rechnung
den definitiven Werth ergiebt, Wenn klein ist, so ergiebt sich aus (34a),
wenn man sin 8<p — 8<f setzen kann:
«1 n KC 1 ' ! >
(36) <Sf = — 237,2 -g </n «u | u (ge v + nu — x 0 t
Da die eintägigen Tiden häufig so grofs sind, dafs diese letztere Formel
für dieselbeu nicht angewendet werden kann, so möge noch der nachstehende
Ausdruck hier einen Platz finden, der für den speciellen Fall n = 1 das Scp
direct ergiebt. Der Ausdruck kann unbedenklich bis zu einem Stp = 6° an
gewendet werden:
(37)
tg S</> = '
\(<p-
■,«) ■
1 X 2H ^ cos | ^ —+ V -h ¡1 — x 0 f
№
Í 5 TlP / i -i
(q>—fi)—Scp-\-v-+-ft— íí 0 ! XfH I J* sin j (rp— t a)—cFgp+v-f-jü — x 0 ! 1
Bei Ableitung dieses Ausdrucks für tg §(p haben wir sin $q> = tg 8q>
gesetzt, was, wie gesagt, ohne erheblichen Fehler bis 8(p = 6° erlaubt ist. lieber
diese Grenze hinaus ist zu setzen:
K a> *. v
S g sin (cp — y) + V +,« — äT 0 ( H- i tg <!V/ :i
(38) tg $<p =. + K q > - : — ~—
1 i 2 H c<>a SÍP — #*3 +'«■+/*— x 0 1
Das obere oder untere Tonzeichen ist zu nehmen, je nachdem man ,« oder
ß + n, oder für Niedrigwasser, je nachdem man ¡j, —\ n oder ,u-f- \n zu setzen
hat. Diesem Umstande wird bei der Bildung der Argumente Rechnung getragen,
wie unter I, 2 auseinandergesetzt wurde.
Die Berechnung von Zeit und Höhe eines Hoeh- oder Niedrigwassers
geschieht mm wie folgt:
1. Die Berechnung der genäherten Hoehwasserzeit geschieht ebenso
wie bei der direkten Methode (I, 1) durch dio Formel:
s o — üp + »'o — IH-,«
1&0 — (® ~ >5)
•f- i. 12,4206
2. Die Argumente werden in derselben Weise gebildet wie bei An
wendung der direkten Methode (I, 2).
3. An speciellen Hülfstabellen sind zu berechnen:
a) Eine Tabelle über — ¡x und H nach Formel (28) mit dem
Argument s — b + v 0 — £ in Graden oder mit s — ¡449° ~ ~
in Stunden und Miuuten.