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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 16 (1888)

Strombeobachtungen in den Mündungen der Weser und Elbe, 
467 
Die Mittel aus sämmtlichen ‘ zu je einer Gezeitenströmung jeder Gruppe 
gehörigen Beobachtungen sind: we 
Ss 585 SE 
Ss PP 8 Ss 8 
# 
5 
A 
+ 
oh 
- 
: 
4 
HH 
SH 
Fluthstrom. 
Für Gruppe . SEE 1,53 Kun 
” II SEE 138. 
„ III SEzS 1,40 
„ IV SSE%B 149, 
„  V SE’4S: 1,44 , 
VI SE%E . 137, 
VII SEzE'£E 160 
VIII. SEzE*/%E 1,44: 
IX: SEzE°E 1,59 ; 
a Ebbestrom, ; en 
Für Gruppe I NWIAN 2,06 Kn 
% ” II NWIAN 1,83 
” „HI NW’AW 2,17, 
» „IV NWI4AW 244 „ 
V NW%/sW 2,25 
VI NW'/W.. 2,26. 
VII NW//AN 1,77 
VII.  NWzN 160 
IX NNW’/AW 155 
_.... Die Figuren 12. und. 13 stellen 
die durch den Wind verursachten. Ab- 
lenkungen des Fluth- und Ebbestromes 
von den mittleren Richtungen. SE!A4E 
bezw. NW!'AW graphisch‘. dar. ‘Die 
Richtung des” Windes: ist oben an- 
gegeben, die Ablenkung. der Strö- 
mungen am Rande ersichtlich. . 
Zu einer ‚weiteren Zerlegung 
jeder einzelnen der Gruppen I bis IX 
nach Mondphasen ist. die Anzahl der 
Beobachtungen unzureichend, .weil auf 
verschiedene Mondsalter nur einzelne 
Beobachtungen fallen. «I 
Vergleicht‘ man die mittleren 
Stromgeschwindigkeiten. mit den Rich- 
tungen des Windes, für welche sie 
yefunden wurden, so sieht man, dafs 
die ersteren, namentlich die der Fluth- 
strömungen, nicht immer den Wind- 
richtungen entsprechen. Es sind aber 
Faktoren zu berücksichtigen, welche 
diese Anomalien verursachen; Ab- 
gesehen davon, dafs -die Anzahl der. 
zu den einzelnen Gruppen gehörigen 
Beobachtungen zum Theil sehr ver- 
schieden ist und diese Beobachtungen 
sich ungleichmäfsig über die Phasen 
des Mondes vertheilen, ist noch in Be- 
tracht zu ziehen, dafs auf der Beobach- 
. _  tungsstation. die zu den Gruppen IV, 
V, VI, VII und VIII gehörigen Winde vom Lande her wehen und daher nicht 
in dem£Mafße die Strömungen beeinflussen‘ können, wie die der Gruppen II, 
III und IX, welche von. See her über eine. Wasserfläche von grofser Ausdeh- 
nung wehen. Hierzu kommt noch die Konfiguration des die Beobachtungs- 
station umgebenden Meeresgrundes, welche wahrscheinlich ebenfalls einen, wenn
	        
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