Küstenplätze der Samoa-Inseln.
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A
In den Peilungen::
Apolima-Südseite, in. ... . SSO
Apolima-Nordseite, in. . .. S01/48S
(Manono-NO-Spitze, in. . . . S0z0'/40)
peilt die NO-Huk von Sawaii NzW'/4W, während die Peilung nach der Karte
NNW!/W sein sollte. , ;
Die Inseln Apolima, Manono und Nulopa liegen ebenfalls auf der Karte
nicht richtig zu einander.
Die Deckpeilung zwischen Manono-Nordspitze und Apolima-Nordseite: ist
0S0!40, nach der Karte XII: 162 (Br. K. 1730) soll dieselbe S0Oz0'40 sein.
Die Deckpeilung von Apolima-Südseite und Manono-Südspitze ist S0z0°40,
nach derselben Karte aber soll sie SO7/sO sein.
Die kleine Insel Nwlopa tritt in der Peilung 0S0O'/40 hinter. die Süd-
seite von Apolima.
_ Die Deckpeilung zwischen dem nördlich von Apolima gelegenen kleinen
Felsen und Manono - Nordspitze ist 0S0!40, nach der Karte S020'/A40. Der
genannto Felsen liegt N'2W von Apolima ca 1,5 Kabllg. ab.
. Die Einfahrt in das kleine‘ innere Bassin der Insel Apolima liegt auf der
Nordseite derselben,
6. Apja.)
Die Segelanweisung von Apza ist dahin zu verbessern:
Neben den mit rothen Dächern versehenen Missionsgebäuden, die bisher
als besonders sichtiges Ansegelungsobjekt in den Segelanweisungen angeführt,
jetzt aber hinter Bäumen fast verborgen sind, ist in östlicher Richtung dicht
daneben ein weißes Gebäude mit Säulengang und grauem Dach aufgeführt, das
weit von See aus zu sehen ist und neben dem Berg Apia als bestes Erkennungs-
objekt für den Hafen dienen kann. Dasselbe in S°/sW in Linie gehalten mit
dom Kirchthurm der katholischen Kirche, dem einzigen Thurm in Apta, führt
in den Hafen, frei von dem Ostriffe.
Das auf der Specialkarte von Apta, XII: 164a, (Annalen 1879, Heft XII)
angegebene weiße Haus auf.dem Berge von Apia und das weifse Kreuz auf
der Spitze desselben sind nicht mehr vorhanden.
7. Leone-Bai (Tutuila).?)
Bezüglich Leone-Bai, wo S. M. S. „Carola“ in den Peilungen:
Kirche in... .'. NO 5 .
Rock-Spitze in. . . S0'40
in 36 m Wasser ca 300 m vom Riffe ankerte, ist zu erwähnen, dals der Special-
plan ‚auf der Karte XII: 162 (Br. K. 1730) einer Berichtigung dahin bedarf,
daß die darauf verzeichnete Kirche nicht in Ruinen liegt, sondern mit ihrem
weißen Thurm ein vorzügliches Ansteuerungsobjekt bietet, Das Haus des
„U. S. Consul“ ist von Palmen verdeckt und von See aus nicht auszumachen,
dagegen ein weifses Haus in der Nähe der auf der Karte verzeichneten Mission,
in welchem ein Händler wohnen soll, von See gut zu sehen.
Die Bai bietet nur bei ruhigem Wetter und ablandigem Winde einen
Jeidlichen Ankerplatz. Unter anderen Verhältnissen läuft bald hoher Seegang
in die von SO bis WNW offene Bucht, Der als Bootspassage bei Landungen
benutzte Durchbruch des Riffes gegenüber der Kirche ist nur bei Hochwasser
befahrbar, da in demselben Steine liegen, die schon bei leichtem Seegang den
Booten gefährlich werden können.
8. Pango-Pango.®) a
Bei der Ansteuerung von Pango-Pango beabsichtigte S. M.S. „Carola“,
den Lootsen in dem Kanal zwischen Anuw und Tutuila aufzunehmen, doch kam
derselbe über die Nafanua-Bank bis südlich derselben entgegen. Hierbei
wurden folgende Lothungen gemacht:
1) „Pacific Islands“, Vol. IT, 1885, S. 40; Findlay’s „South Pacific Ocean“, 1884, S. 664
%) „Pacific Islands“, Vol. Il, 1885, S. 35; Findlay’s „South Pacific Ocean“, 1884, S. 660
3) „Pacific Islands“, Vol. II, 1885, S. 32; Findlay’s „South Pacific Ocean“, 1884, S. 658.
Ann. d. Hydr. 6te., 1888, Heft X.