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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 16 (1888)

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Position 
Datum Breite Länge 
1888 Nord Ost 
10. Mai 34° 36,6‘ 139° 31“ 
11. „ 233°17,5‘ 135° 51“ 
12. „ 31°58' 134° 14 
13. 
14. 
15. 
16. 
17. 
18. 
19. 
31°4,2‘ 131° 1,5’ 
29° 24‘ 127° 45 
28° 20,5’ 124° 59‘ 
26° 28‘ 122° 10° 
25° 26‘ 120° 40’ 
23° 52‘ 118° 13,5 
292° 135‘ 115° 92‘ 
Kleine Notizen. 
Wind 
Leichte umspringende Winde 
Steifer westlicher Wind 
W, St. 7—8, dann abflauend 
und auf NW drehend 
Leichte umspringende Winde 
Desgleichen 
Desg]l., dann S mit Stärke 5 
S bis SW, Stärke 5 
SW, Stärke 6 bis 7 
Leichte südwestliche Winde 
Leichte umspringende Winde 
Strom 
Richtung Stärke in 
IW. Sm Std, 
‘ E 15,5 20 
S86°E 
N65°E 
52,0 24 
240 924 
N26°E 38,0 40 
N33°W 10,0 24 
N63°E 280 24 
N37°E 20,0 24 
SS0O°E 175 924 
4. Ueber Tamatave auf Madagaskar. Nach einem Berichte des 
Kommandanten S.M.Kr. „Möwe“, Korv.-Kapt. Boeters, sind die über Tamatave!) 
gemachten Angaben in Findlay’s „Indian Ocean Directory“, 1882, pag. 449 eto., 
und Br. Adm.-Karte 688 (IX: 103) im Allgemeinen richtig. Dagegen waren 
die Tonnen bei der Spitze Tanzo und an der Südseite des Great Reef nicht 
vorhanden; auch ist die Bake auf der Spitze Tanio Ende Februar d. J. durch 
einen Sturm zerstört worden.?) 
Die Spitze Tanto konnte nicht so leicht erkannt werden, wie es nach 
den verschiedenen Bemerkungen in dem Segelhandbuch vermuthet wurde. Es 
ist auch kein derartig scharf begrenzter Hügel, wie es nach der Karte den 
Anschein hat, Die Brandung auf den Riffen ist infolge der langen und hohen 
Oceandünung, welche direkt darauf stöfst, sehr beträchtlich; auch im Hafen 
steht selbst bei gutem Wetter noch soviel Dünung, dafs die Schiffe sehr un- 
ruhig liegen. 
Die Landung geschieht in einem kleinen Creek in der Ecke zwischen 
dem Point Reef und der Spitze Hastie, Da man daselbst aber einen engen 
Weg. zwischen zwei Brandungen zu passiren hat, so ist diese Stelle bei Nacht 
sehr gefährlich, 
Die Häuser der Stadt, besonders das hochrothe Dach des deutschen 
Konsulats, das weiße Fort und eine Baumgruppe nördlich desselben bilden gute 
Landmarken. 
Die im Segelhandbuch pag. 451 zu 4* 15” angegebene Hafenzeit scheint, 
entgegen der französischen zu 1° 40°“, die richtigere zu sein. 
1) S. Findlay, „Indian Ocean Directory“, 1882, pag. 449. 
2) Vgl. „Nachr. f. Seef.“, 1888, No. 1175. 
Gedruckt und in Vertrieb bei E. S. Mittler & Sohn 
Königliche Hofbuchhandlung und Hofbuchdruckerei 
Berlin, Kochstrafse 68—70.
	        
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