Vierteljahrs-Wetter-Rundschau der Deutschen Seewarte,
LOF
= Reisen von Süd nach Nord.
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„Maria“
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„Esmeralda“
„Rajah“ *
„Argo“ *
„Dione“ *
„Capella“ *
„Pacific“
„Antares“ *
„Rose“
„Kaiser“
„Romeo“
„Christine“
„Paul Rickmers“
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„Teutonia“
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New-York
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Kap Henry 31
New-York 36
1. Reisen von Ost nach West.
Während der Herbstmonate des Jahres 1884 waren 26 Segelschiffe,
welche mit der Seewarte in Verbindung stehen, auf westwärts über den Nord-
Atlantic gerichteten Reisen begriffen. Dieselben gebrauchten zur Vollendung
derselben, mit wenigen Ausnahmen, eine verhältnifsmäfsig lange Zeit. Nur
einige, die zu Anfang Oktober, und mehrere, die in der ersten Hälfte des No-
vember begannen, verliefen in rascher Weise. Die Verzögerung der Reisen
wurde hauptsächlich verursacht durch schon von September an im mittleren,
westlich von 30° W-Lg gelegenen Theile des Oceans herrschende Stürme. Es
folgten sich dort Depressionen in rascher Folge, die theils vom amerikanischen
Kontinent aufs Meer hinübertraten, theils auch von niedrigen, selbst tropischen
Breiten herkamen. In ihren weit ausgedehnten Gebieten befanden sich die
nach Westen fahrenden Schiffe fast stets in deren südlichen Hälften, wo die
dort wehenden heftigen Westwinde jeden Fortschritt aufs Aeufserste erschwerten.
Im November traten auch häufiger im östlichen Theile des Atlantic heftige
Stürme auf, und die letzten Tage der zur Besprechung stehenden Zeit zeichneten
sich durch eine jener zwischen den Kanaren und Azoren gelegenen, von heftigen
Winden umkreisten Herbstdepressionen aus.
Von den ersten sieben in der Liste angeführten Schiffen "schnitt nur
„Johanne Marie“ den Meridian von 10° West schon im September, dagegen
geschah dieses von „Savannah“, „Johann Kepler“, „Ida“, „Wilhelm“, „Mozart“
und „Victoria“ noch in der letzten Woche des August. „Mozart“ und „ Victoria“
kamen von der Nordspitze Schottlands her, während die übrigen Schiffe den
Ann. d. Hydr. etc., 1888. Heft IX.