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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 16 (1888)

Reisebericht der deutschen Bark „Spica“. 
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erstattung auf diese Weise nicht ausführbar, .und wagten sich deshalb die Boote, 
begünstigt durch die Dunkelheit, hinaus, um heimlicherweise gegen hohe Be- 
zahlung von den Schiffen Briefe, Berichte u. s. w. ans Land zu besorgen. 
Diese Beförderung war indessen eine äufserst unzuverlässige. Seit Jahren 
hörte man von den in den Orderhäfen eingelaufenen Kapitänen Klage darüber 
führen, dafs ihre in St. Helena in der zuletzt beschriebenen Weise abgegebenen 
Berichte nicht veröffentlicht worden seinen; aber die in den Zeitungen dieserhalb 
geführten Beschwerden blieben lange unbeachtet, bis es endlich den Bemühungen 
der Redaktion der „Shipping Gazette“ bei dem „Board of Trade“ gelungen ist, 
die noch von der Zeit der Verbannung Napoleons nach St. Helena hier auf 
dieser Insel bestehenden Schranken des Verkehrs passirender Schiffe mit dem 
Lande zu durchbrechen, Seit dem 1. Januar 1887 dürfen gewisse concessionirte 
Boote zu jeder Stunde der Nacht wie des Tages an Bord fahren, und der Boot- 
mann übergiebt dem Kapitän ein grofses gedrucktes Formular, welches mit den 
gewöhnlichen Angaben auszufüllen ist und an den Hafenmeister abgeliefert wird. 
In demselben ist auch zu vermerken, wie viele Boote an Bord gewesen und 
wie viele Briefe denselben mitgegeben worden sind, Nach Aussage meines 
Bootmanns darf man erwarten, dafs zu jeder Zeit während der Nacht, wenn das 
Schiff nicht zu weit von der Rhede beigedreht und ein Blaufeuer gezeigt wird, 
innerhalb einer Stunde ein Boot längsseits kommt.“ 
Lothungen an der Ost- und Westküste Südamerikas. 
Der V. St. Dampfer „Albatrofs“, Kommandant Lieutenant - Commander 
Tanner, hat auf der Reise von Montevideo südwärts, durch die Magellan Strafse 
und an der Westküste Südamerikas wieder nach Norden steuernd, an beiden 
Küsten dieses Kontinentes sowie in der Magellan Strafse die folgenden Lothungen 
ausgeführt („Notice to Mariners“ No. 15, Washington 1888). 
Rreite 
m 
ra 
36 42 0S 
3643 0 
3647 0 s 
36 56 0 » 
409 3 0. 
42 24 U 
45 22 | 
48 37 
51 34 ı 
52 16 v 
5223 0 
53223 0 
52 22 30 
53241 0, 
5238 0 
3 10, 
53 6 0, 
53 10, 
5152 0 , 
5112 0, 
51 230 
4841 0 
48 9 0, 
46 46 0 
46 4730 „ 
45 35 0 
Länge 
m 
56 23 0 W 
56 23 0 
56 23 0 
56 23 0 
58 56 0 
61 38 80 
420 € 
5546 
68 0.0 
38 13 0 
6811 0 
28 31 30 
6922 0 
69 55 30 5 
70 10 30 35 
70 42 15 112 
70 40 30 41 
73 42 30 675 
341 0 636 
14 13 30 472 
14 830 , 293 
424 0 5 355 
1436 0 821 
75 16 30% 104 
7515 0% 112 
7555 0; | 1920 
Tiefe 
in 
| 
engl, 
Fad. 
1, 
10 
0 
€ 
11 
Ya 
T (e 
750 
24 
258 
12° 
194 
449 
51 
61 
1050 
Beschaffenheit des Meeresbodens 
Sand, zerbrochene Muscheln 
dito 
dito 
dito 
Feiner dunkler Sand 
Dunkler Sand, zerbrochene Muscheln 
Grüner Schlick, feiner Sand 
Grauer Sand, zerbrochene Muscheln 
dito 
Feiner grauer Sand 
dito 
Sand und Globigerinen 
Sand und Steine 
Sand und Globigerinen 
Globigerinen 
Grauer Sand, zerbrochene Muscheln 
Grüner Schlamm 
Grüner Schlick 
Blauer Schlick 
dito 
dito 
dito 
dito 
Grüner Schlick 
Jito 
Aito
	        
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